Fünf Männerfrisuren, die Charakter zeigen

Veröffentlicht am 22. November 2018

Kleider machen Leute, sagt man. Frisuren auch! Wie männliche Haarschnitte richtige Charakterköpfe formen können? Lassen Sie sich von unseren fünf trendigen Männerfrisuren inspirieren …

Schwarz- weiß Foto mit einem jungen Mann.

1. Schick und zeitlose Herrenfrisur: Seitenscheitel

Egal, ob kurzes oder langes Männerhaar: Der Seitenscheitel ist der Klassiker unter den Männerfrisuren,  da er eine Vielzahl an Styling-Möglichkeiten bietet. Das Haar ist im Nacken und an den Seiten kurz geschnitten, während das Haupthaar etwas länger ist (zwischen acht und zwölf Zentimetern) und mit einem Seitenscheitel getragen wird.

Klassischerweise liegt der Ansatzpunkt des Scheitels parallel zum äußeren Rand der Augenbraue. Männer mit eher rundem Gesicht können ihren Scheitel etwa einen bis zwei Zentimeter in Richtung Kopfmitte verschieben, das streckt die Gesichtsform optisch. Herren mit hohen Wangenknochen können ihren Scheitel auch extrem zur Seite verlagern, damit die Gesichtspartie unterhalb der Augen hervorgehoben wird. Meist fixiert man diese Herrenfrisur mit Pomade.

Stylingtipp

Kneten Sie nach dem Waschen etwas Volumenschaum ins Deckhaar. Mit einem Kamm ziehen Sie danach einen exakten Seitenscheitel. Sie können das Deckhaar auch vom Ansatz nach oben hinten föhnen. Das Haar steht übrigens besser, wenn Sie es so föhnen, als wollten Sie den Scheitel auf der anderen Seite tragen. Die Männerfrisur danach mit mattem Wachs oder Pomade fixieren.

2. Praktisch und fesche Männerfrisur: Man-Bun

Der Trend zum langen Haar beim Mann reißt nicht ab. Ganz im Gegenteil. Aber weil man die lange Mähne nicht immer offen tragen möchte, musste eine passende Männerfrisur her. Der Man-Bun, eine andere Bezeichnung für den Dutt, eignet sich dafür hervorragend: Lange Haare bei Männern knotet man dabei zu einem Top-Knot oder Männerdutt. Anfangs hat man diese Frisur noch als Frauenfrisur belächelt. Durch die Wirkung etlicher Vorzeigemänner mit eben diesem Haarstyling ist der coole Knoten salonfähig geworden.

Man kann diese lässige Männerfrisur in unterschiedlichen Varianten tragen: locker zusammengetrickst, streng zurückgegelt oder kernig und wild. Der Look ist simple und stylish. Und braucht nicht viel mehr als einen Haargummi und ein wenig handwerkliches Geschick.

Stylingtipp

Das obere Deckhaar bis zu den Ohren mit den Händen abteilen und am Hinterkopf wahlweise zu einer glatten Schlaufe oder einem Messy Bun drehen. Die coole Herrenfrisur abschließend mit einem Haargummi fixieren. Fertig!

3. Oben lang und seitlich kurz á la OlaSeku

Dieser Haarschnitt für Männer war schon einmal sehr angesagt. Und zwar in den 1980ern. Jetzt ist er wieder da. Und schicker als jemals zuvor. Die Männerfrisur fällt auf, ist aber durchaus nicht nur für Fußballstars geeignet. Genau genommen ist der OlaSeku eine Variante des Undercut. Sprich: langes Haar fällt über kurzes bis sehr kurzes. Also: Keine Kurzhaarfrisur für Männer, aber fast.

Stylingtipp

Die Haare an den Seiten können mit der Schere kurz geschnitten oder mit dem Rasierer nur wenige Millimeter kurz geschoren werden. Bei dieser Männerfrisur sind unzählige Stylingvarianten möglich. Abhängig von der Länge des Oberhaares kann man klassisch gelen, eine kleine Tolle machen oder die Haare lässig herunterhängen lassen. Dafür sollte das Haar eine Länge von mindestens sieben Zentimetern haben.

4. Wilder und stylisher Begleiter: der Rauschebart

Obwohl er auch zu Anzug und Krawatte gut passt, findet man den Rauschebart eher bei Männern, die sich in einem kreativen Umfeld bewegen. Das A und O bei dieser Bartform ist auf jeden Fall die richtige Pflege.

Ein Rauschebart, der nicht gepflegt ist, wirkt sehr schnell schmuddelig. Wer keinen starken Bartwuchs hat, sollte aber lieber einen anderen Look wählen. Bei Männern mit schmalen, länglichen Gesichtern schafft der Bart einen guten Ausgleich.

Stylingtipp

Die Konturen sollten mit einem Bartschneider getrimmt werden. Herausstehende Haare werden einfach mit einer Schere abgeschnitten.

5. Adretter und nobler Teil: Moustache

Der Schnauzer, auch Moustache genannt, hat sich in den vergangenen 20 Jahren nicht unbedingt ein gutes Image aufgebaut. Aber junge, hippe Männer haben den Oberlippenbart wieder für sich entdeckt und ihn aus der Rotzbremsen-Ecke geholt. Ob kurz oder lang, mit gezwirbelten Enden oder hauchdünn: Dieser Barttrend benötigt Aufmerksamkeit und Pflege.

Und so einen Moustache zu pflegen dauert mindestens so lange wie das tägliche Rasieren oder das Stylen der Männerfrisur. Weil nicht alle Haare im gleichen Tempo wachsen, muss der Schnauzer nämlich jeden dritten Tag gekürzt werden. Sonst stehen einzelne Härchen hervor.

Stylingtipp


22 November 2018 | TEXT: Eva Mühlbauer | FOTO: Stocksy

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