Mut zu Stirnfransen!

Veröffentlicht am 3. Februar 2019

Die Entscheidung für Stirnfransen ist nicht immer einfach – aber sie liegt auf jeden Fall im Trend.

Girl in yellow suit poses outside of house
Girl in yellow suit poses outside of house

Meistens ist es eine Entscheidung, über die lange nachgedacht wird: Eigentlich ist man zufrieden mit seinen Haaren, die Länge ist gerade optimal und die Farbe sieht frisch und glänzend aus. Aber irgendwie hätte man gern ein bisschen Veränderung. Irgendwie findet man sie langweilig. Dann denkt man zum ersten Mal über einen Pony nach.

Auch wenn ein Pony fast jeder Frau steht, hängt es doch von der Gesichtsform ab, ob das Resultat gelingt. Vielen Frauen hilft es, vorher via Pinterest ein Gefühl dafür zu bekommen, was ihnen selbst gut passen könnte. Diese Vorarbeit lohnt sich, denn Stirnfransen sind mehr als nur ein einfacher gerader Schnitt. Es gibt sie in vielen Variationen und Längen und sie können den Typ grundlegend verändern. Vor allem lassen sich mit ihnen Gesichtszüge kaschieren oder Vorzüge betonen.

Nicht unüberlegt schneiden!

Zu einem Pony gehört allerdings auch das tägliche Styling. Nur selten sieht er nach dem Aufstehen so aus, wie man sich das wünschen würde. Deshalb sollte man gut mit Föhn und Rundbürste oder Glätteisen zurechtkommen. Damit die Haare nicht zu trocken werden, empfiehlt es sich, Hitzeschutz und feuchtigkeitsspendende Pflegeprodukte zu verwenden. Trockenshampoos sind für Pony-Trägerinnen essenziell und ein toller Trick, wenn man das Haar tagsüber auffrischen möchte.

An das tägliche Styling denken!

Auch die richtige Beratung vor dem großen Schritt ist entscheidend. Bei Locken ist ein Pony nicht ganz ausgeschlossen, das Styling ist jedoch aufwendiger als bei glatten Haaren. Ebenso kann der Profi helfen, wenn man am vorderen Haaransatz einen Wirbel hat. Und noch ein Grund für einen tollen Friseur: Man sieht ihn in Zukunft öfter, denn ein Pony muss regelmäßig nachgeschnitten werden. Nur Mutige erledigen das zu Hause selbst.

Vom Profi beraten lassen!

Stirnfransen richtig stylen

Curtain-Bangs

Voll im Trend und auch als A-Linien-Pony bekannt. Passt super zu langen Haaren bis hin zum Long Bob. Der „Out of Bed Look“ aus den 1980ern harmoniert mit dieser Art des Ponys. Zum Styling gehört Föhnschaum, danach föhnen und wenn nötig mit einem Glätteisen einmal leicht nach außen drehen. Der Pony soll sich natürlich bewegen, also nicht zu viel Spray verwenden!

Long Pony

Der erste Gedanke: Der Teufel trägt Prada. Darin zeigte Anne Hathaway ein ideales Beispiel für den Long Pony. Beim Styling am besten über eine große Rundbürste föhnen, allerdings nicht zu viel Volumen kreieren. Ob glattes Styling oder „Out of Bed“ – alles passt. Auch wenn er auseinanderfällt, macht das gar nichts.

Gerader Pony

Ist er grafisch geschnitten, passt er wunderbar zu einem Bob, er macht aus einem klassischen Schnitt etwas Besonderes. Am besten ist es, diese Art von Pony glatt zu föhnen und danach eventuell zu glätten, um die grafische Linie noch mehr zu betonen. Aber auch bei langen Haaren (One Length) passt er sehr gut. Vorsicht, wenn man einen starken Wirbel an der Stirnkontur hat! Der ist sehr schwer zu bändigen.

Micro-Bangs

Die mutige und ausdrucksstarke Variante. Auch dieser Schnitt passt zu langen Haaren bis hin zum Pixie. Bei langen Haaren ist dieser Pony ein Hingucker, da der massive Längenunterschied ins Auge sticht. Auch ein kurzer, bis zu den Mundwickeln geschnittener Bob sieht dazu toll aus. Beim Stylen gilt: Weniger ist mehr. Einfach mit dem Föhn von oben nach unten föhnen, damit der Pony gut am Gesicht anliegt. Auch hier sollte man auf Wirbel an der Stirnkontur achten.

Halbmond-Pony

Ein spezieller Pony, der sehr gut zum kurzen Pixie passt. Sehr cool wirkt er, wenn etwas längere Haare darüberfallen und er nur leicht hervorscheint. Bei einem Round-Graduation-Schnitt sieht er besonders stark aus.

Seitlicher Pony

Dieser Pony passt fast zu allem, von langen, gestuften Schnitten bis hin zum Pixie-Cut mit längerem Stirnmotiv, das man dann zur Seite frisiert. Der seitliche Pony macht die Gesichtszüge weicher. Zum Stylen einfach über eine Bürste zur Seite föhnen und beweglich lassen, nicht zu sehr mit Spray fixieren.

5 Styling-Tipps für mehr Durchblick mit Pony

1.Fest geklammert

Der Pony wird seitlich auf Höhe der Augenbrauen mit Haarklammern oder Bobby-Pins festgesteckt. Die Klammern können entweder an die Haarfarbe angepasst werden oder man nimmt bunte, glitzernde oder mit Perlen besetzte – alles ist erlaubt. Doch eine Sache gibt es zu beachten: Die Art der Klammer sollte zum restlichen Make-up und Look passen. Ein Knopf im Nacken wäre eine schöne Kombinationsmöglichkeit.

2.Gut geföhnt

Wer nicht ganz auf den Pony verzichten möchte kann mit etwas Föhnhitze und einer Rundbürste die Fransen nach außen Föhnen. Zur Fixierung gibt es dann noch etwas Haarspray – nicht zu viel, sonst nimmt man den Haaren die Bewegung und das sieht nicht sehr natürlich aus.

3.Mit Bandeaus

Erfüllen nicht nur den Zweck die Haare aus dem Gesicht zu bekommen, sie sehen auch richtig gut aus. Ein tolles Accessoires, das auf das restliche Outfit abgestimmt werden kann. Immer Sommer kann man auch zu verspielten Blumenkränzen greifen.

4.Schön gewellt

Alle Haare werden zurück frisiert und dort mit reichlich Haarspray fixiert, davor noch Föhnschaum oder einen texturierenden Haarspray verwenden, damit die Haare etwas mehr Griff bekommen. Dieser Look schaut toll mit Locken aus und ist für kürzere Haare bestens geeignet.

5.Glatt gestrichen

Für den Sleek-Look benötigt man ein Haargel mit starkem Halt und einen Kamm. Damit werden die Haare nach hinten gekämmt. Für diesen Look braucht man nicht viel Volumen und passt zu jeder Haarlänge.


3 Februar 2019 | TEXT: Isabella Gehart | Fotos: Stocksy
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