Wie die Umstellung auf Naturkosmetik gelingt

Veröffentlicht am 21. April 2019

Naturkosmetik ist gut verträglich und nachhaltig. Wer auf natürliche Pflege umsteigen möchte, braucht aber eine große Portion Geduld.

Eine junge Frau mit roten Haaren und einem beige färbendem Pullover die auf einem Feld sitzt und die Hand einer Person hält
Eine junge Frau mit roten Haaren und einem beige färbendem Pullover die auf einem Feld sitzt und die Hand einer Person hält

Immer mehr Menschen wollen an ihren Körper nur mehr natürliche Inhaltsstoffe ranlassen. Das Angebot an naturbelassener Haut- und Haarpflege ist mittlerweile extrem vielfältig. Wobei: Nicht jeder versteht dasselbe unter Naturkosmetik. Die in Wien praktizierende Hautärztin Verena Beck distanziert sich beispielsweise von industriell hergestellten „Naturprodukten“ – für sie ist das ein Widerspruch.

Denn aus dermatologischer Sicht enthält echte Naturkosmetik nur Reinsubstanzen, keine Konservierungsstoffe. Sie ist sehr minimalistisch und reduziert.

Wie breit oder eng auch immer die individuelle Definition von Naturkosmetik ist: Naturbelassene Pflegeprodukte haben grundsätzlich das Ziel, die natürliche Hautfunktion anzuregen und zu unterstützen. Es gibt viele Möglichkeiten, sich von konventioneller Pflege zu entfernen und einen natürlicheren Weg einzuschlagen: Von der selbst gemischten Hautcreme bis zur zertifizierten Naturkosmetik im Handel. Der Effekt zeigt sich zwar nicht immer sofort, ist dafür aber nachhaltiger als bei konventioneller Kosmetik. Beim Umstieg auf Naturkosmetik gilt dabei allerdings einiges zu beachten.

So klappt die Umstellung auf Naturkosmetik

Sich beim Umstieg auf Naturkosmetik die nötige Zeit geben

Die Haut braucht im Allgemeinen rund einen Monat, um sich vollständig zu erneuern. Wer von konventioneller Kosmetik auf zertifizierte Naturkosmetik umsteigen möchte, muss sich deshalb auf eine durchwachsene Übergangsphase vorbereiten. Denn Haut und Haare müssen erst einmal mit den natürlichen Inhaltsstoffen vertraut gemacht werden. Die Devise lautet: Zeit geben. Außerdem heißt es, sich an neue Konsistenzen und Gerüche zu gewöhnen. Naturkosmetik riecht zwar gut, aber anders als konventionelle Kosmetik. Sie ist ausschließlich mit natürlichen Duftstoffen und Fruchtaromen beduftet.

Bei der Gesichtspflege können während der Umstellungsphase womöglich kleine Pickel oder Rötungen auftauchen. Das liegt daran, dass die Haut durch konventionelle Kosmetik an den künstlichen Schutzschild gewöhnt ist. Fällt dieser weg, muss sie sich erst wieder neu orientieren.


21 April 2019 | Text: Redaktion | Fotos: Stocksy
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