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Nie mehr trockene Beine im Winter – so klappt’s endlich

Brrr! Kälte draußen und Heizungsluft drinnen können unseren Beinen in Herbst und Winter ganz besonders zusetzen. Juckende, raue und trockene Haut sind dann leider keine Seltenheit. Was tun? Mit diesen Tricks werden Sie trockene Beine, die schuppen oder jucken, wieder los.

Sie haben trockene Beine im Winter? Das hilft.
Sie haben trockene Beine im Winter? Das hilft.

Wieso sind unsere Beine gerade im Winter so trocken?

Körperteile, die weniger durchblutet sind und nicht so viele Talgdrüsen wie andere Hautregionen besitzen, neigen besonders zum Austrocknen. Die natürliche Fettproduktion ist durch die wenigen Talgdrüsen auf den Beinen sowieso schon vermindert. Zusätzlich ziehen sich im Winter die Blutgefäße durch die niedrigen Temperaturen zusammen, was die Durchblutung noch weiter einschränkt. Besonders auf Unterschenkeln, Knöcheln, Knien und Füßen kommt es dann zu rauer, schuppiger und trockener Haut. Der individuelle Hauttyp spielt natürlich eine nicht unwichtige Rolle, denn manche Menschen neigen einfach eher zu trockener Haut als andere. Sie wollen Ihrem Körper etwas besonders Gutes tun? So können Sie Körperbutter selbst machen.

Was tun gegen trockene Haut an den Beinen?

  1. Schönheit kommt (auch) von innen

    Damit der natürliche Schutzmantel der Haut bestehen bleibt, ist für Ihre Beine nicht nur regelmäßige Pflege entscheidend, sondern auch auf gesunde Ernährung und ausreichend Flüssigkeitszufuhr. Auch wenn der Durst im Winter oft nicht so groß ist wie im Sommer: Trinken Sie Ihrer Gesundheit und Haut zuliebe täglich mindestens zwei Liter (Wasser).

  2. Sich warm einpacken

    Um die empfindlichen Körperteile bestmöglich vor dem Auskühlen zu schützen, achten Sie darauf, diese Hautregionen besonders warm zu halten. Eine dicke Strumpfhose, Stulpen oder ein langer Mantel sind fixer Bestandteil unserer Wintergarderobe.

  3. Cremen, cremen, cremen

    Produkte mit pflanzlichen Fetten wie Nachtkerzen- oder Macadamiaöl sollten in jeder Pflegeroutine zu finden sein. Die legen nämlich einen Schutzfilm über die Haut, sodass der weitere Feuchtigkeitsverlust verhindert wird. Besonders geeignet sind Cremes die Harnstoff (in der Hautpflege besser bekannt als Urea) enthalten, dieser hilft besonders, die eigene Feuchtigkeit besser zu speichern.

  4. Schlaf dich schön

    Vor dem Schlafengehen großzügig mit einer fetthaltigen Creme einschmieren, Baumwoll-Strümpfe anziehen und über Nacht einwirken lassen. Ist anfangs ein bisschen gewöhnungsbedürftig, wirkt aber Wunder, versprochen!

  5. Feinschliff für die Haut

    Lästige Schüppchen an Knien oder Knöcheln behandeln Sie am besten mit einem Peeling. Das lässt sich mit kleinen Hausmittelchen auch spielend leicht selbst mixen: Zwei Esslöffel Zucker und ein Esslöffel Weizenkeim,- Traubenkern,- Sonnenblumen-, Raps- oder Olivenöl reichen, um die trockenen Beine wieder streichelweich zu machen. Weil die Haut sensibel reagieren kann, bitte maximal ein- bis zweimal pro Woche peelen.

  6. Rasieren: so geht’s bestimmt glatt

    Um die ohnehin bereits beanspruchte Haut zu schonen, verfahren Sie beim Rasieren besonders vorsichtig. Ein Rasierer, dessen Klingen mit feuchtigkeitsspendenden Kissen ummantelt sind, pflegt bereits während der Rasur. Zusätzlich hilft es, milden Rasierschaum zu verwenden und entsprechend der Wuchsrichtung zu rasieren. Das Eincremen danach gehört ebenfalls zum Pflichtprogramm.

  7. Auszeit in der Badewanne: Ja, aber richtig!

    Oh, wir lieben unsere heiße Dusche oder das entspannende Bad am Ende eines kalten Wintertages. Dennoch lautet hier die Devise: Der Verlockung einer heißen Wanne lieber nicht zu oft nachgeben, denn die trockenen Beine können dadurch leider noch mehr austrocknen. Verwenden Sie außerdem milde Produkte ohne Alkohol und Duftstoffe.


14 Oktober 2019 | Text: Elisabeth Sas | Fotos: Stocksy

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