Welche Gesichtsmaske passt zu Ihrem Hauttyp?

Gegen den Alltagsstress hilft ab und zu eine kleine Auszeit. Eine Gesichtsmaske garantiert maximale Erholung in kürzester Zeit. Doch welche Gesichtsmaske passt zu welchem Hauttyp?

Welchen Hauttyp habe ich und welche Gesichtsmaske passt dazu?
Welchen Hauttyp habe ich und welche Gesichtsmaske passt dazu?

Gel-, Creme-, Tuch-, Peel-Off-Maske: Bei so viel Auswahl an vielversprechenden Helferleins sehen auch Sie oft den Wald vor lauter Bäumen nicht? So finden Sie die passende Gesichtsmaske für Ihren Hauttyp.

First things first: Sie müssen Ihren Hauttyp kennen, um eine Ihren Bedürfnissen entsprechende Gesichtsmaske zu wählen. Haben Sie trockene oder ölige Haut, sind ein Hautsensibelchen oder möchten Falten mildern? Plus: Auch die Jahreszeit spielt eine wichtige Rolle: Was für die Körperpflege gilt, gilt auch für die Wahl Ihrer Gesichtsmaske, denn im Sommer greifen Sie generell besser zu leichten Konsistenzen, die Feuchtigkeit spenden und beruhigen. Im Winter hingegen benötigt jede Haut reichhaltigere Formulierungen, um sich von trockener Heizungsluft und extremen Temperaturschwankungen zu erholen.

So finden Sie die richtige Gesichtsmaske für Ihren Hauttyp

Trockene Haut

Ihr Gesicht spannt häufig, vor allem nach dem Waschen oder wenn Sie das Eincremen vergessen? Zwar kämpfen Sie wahrscheinlich weniger mit Irritationen und Pickeln, jedoch ist die Haut aufgrund zu wenig Feuchtigkeit anfälliger für Fältchen. Masken mit einem Pflege-Cocktail aus verschiedenen reichhaltigen und pflanzlichen Ölen wie Mandelöl, Jojobaöl oder Kokosöl eignen sich besonders gut. Sie versorgen die Haut mit Feuchtigkeit und wirken beruhigend und nähren die Haut langanhaltend, wodurch Spannungsgefühle gemildert werden. Zusätzlich entfernt eine Peelingmaske abgestorbene Hautschüppchen.

Ölige Haut

Gesichtsmasken für ölige Haut sind weniger reichhaltig und helfen, die Überproduktion von Talg und Fett zu regulieren. Bei öliger Haut produzieren die Talgdrüsen zu viel Fett, daher glänzt das Gesicht relativ schnell. Aber Achtung: Die Annahme, dass ölige Hauttypen keine Feuchtigkeit brauchen, ist falsch – auch ölige Haut kann dehydriert sein. Aktivkohle, Salicylsäure und Heilerde wirken überschüssiger Talgproduktion entgegen und binden Fett und Unreinheiten besonders wirksam. Hyaluron oder Aloe Vera spenden Feuchtigkeit, ohne sie fettiger zu machen.

Empfindliche Haut

Empfindliche Haut ist schnell gereizt und neigt generell zu Rötungen und Irritationen. Sensible Hauttypen sollten deshalb besonders auf die Inhaltsstoffe achten, um Duft- und Konservierungsstoffe möglichst zu vermeiden. Beruhigende Bestandteile wie Kamille, Hamamelis, Panthenol, Grüner Tee und Ringelblumenextrakt sind perfekt für sensible Haut geeignet, da diese Masken beruhigen und gleichzeitig Feuchtigkeit spenden.

Normale Haut

Auch wenn Ihre Haut keinerlei Probleme macht, dürfen Sie ihr gelegentlich eine gründliche Reinigungsmaske gönnen, um sie von Umweltschadstoffen zu befreien. Einmal in der Woche empfiehlt sich auch eine Feuchtigkeitsmaske, um die Haut mit einer Extraportion Feuchtigkeit zu verwöhnen.

Reife Haut

Reife Haut benötigt im zunehmenden Alter mehr Regenerationszeit und besondere Pflege. Masken mit straffenden oder glättenden Inhaltsstoffen sind genau das richtige. Retinol glättet Fältchen, Produkte mit Hyaluronsäure unterstützen die Feuchtigkeitsversorgung der Haut und polstern auf.

Mischhaut

Trockene Wangen, ölige Stirn und erste Fältchen um die Augen – bei Ihnen hat jede Gesichtspartie ihre eigenen Bedürfnisse. Multi-Masking meint das Kombinieren verschiedener Gesichtsmasken. Statt eine Maske auf das gesamte Gesicht aufzutragen, verwendet man verschiedene Masken mit unterschiedlicher Wirkung und Inhaltsstoffen. Auf diese Weise können beispielsweise trockene Wangen mit einer feuchtigkeitsspendenden Maske verwöhnt werden, die unreine T‑Zone mit einer klärenden Maske und die ersten Fältchen um die Augen mit einer straffenden Maske.


1 Oktober 2019 | Text: Elisabeth Sas | Fotos: Stocksy

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