Bye bye, Selfie-Stress: So gelingen Ihnen die Urlaubsfotos

Achtsamkeit beim Fotografieren ist eine gute Idee: Schließlich gehören Urlaubsfotos zum Reisen wie das Salz ins Meer, arten heutzutage jedoch viel zu oft in Selfie-Stress aus. Warum achtsames Knipsen guttut und wie es geht.

Eine Frau die auf der Motorhaube eines Autos sitzt und entspannt für eine Urlaubsfoto posiert
Eine Frau die auf der Motorhaube eines Autos sitzt und entspannt für eine Urlaubsfoto posiert
  1. Blick für das Besondere

    Die Kamera bzw. das Handy nur dann zücken, wenn das Motiv oder der Sightseeing-Spot nicht ohnehin in jedem Reiseführer oder auf jedem Instagram-Account zu finden ist. Und lieber Porträts von anderen Menschen als von sich selbst machen.

  2. #nofilter

    Wenig Touristen und spannende Lichtverhältnisse bieten die goldene Stunde frühmorgens oder die blaue Stunde nach Sonnenuntergang. Ob Großstadt-Safari oder Outdoor-Abenteuer: Zur richtigen Tageszeit sind keine optischen Filter nötig.

  3. Mit allen Sinnen genießen

    Der Duft nach frischem Espresso, das Rauschen des Meeres, das Stimmengewirr am Bazar: Nimmt man eine Szenerie mit allen Sinnen wahr und fotografisch bewusst auf, wird sie beim Betrachten des Urlaubsfotos auch zuhause wieder lebendig.

Fotobuch erstellen und Erinnerungen bewahren

Wer Urlaubsfotos und -erlebnisse mit anderen teilen möchte (wenn dies nicht schon online passiert ist), sollte auf die richtige Präsentation setzen. Schnell weitergewischte Bilder am Smartphone sind ebenso uninteressant wie langatmige Diavorträge, die man vielleicht aus Kindertagen noch kennt. Auch wenn man selbst den Urlaub Revue passieren lassen möchte, greift man lieber zu einem Album oder einem Fotobuch, als im Handy endlos nach Bildern zu scrollen. Das Lieblingsbild kann aber ebenso jeden Morgen auf der Kaffeetasse für gute Laune sorgen oder auf der Handyhülle. So erinnert uns das Smartphone (beim nächsten Selfie) nicht nur an den entspannten Urlaub, sondern auch daran, wie schön es ist, mit Achtsamkeit zu fotografieren.


2 Juni 2019 | Text: Caroline Essl | Foto: Stocksy