Minimalistisch wohnen? Mit diesen 7 Tipps gelingt’s

Minimalismus bedeutet: Ausmisten, aufräumen und nur mehr all das haben, was man wirklich braucht, um ein erfülltes Leben zu führen. Klingt simpel. Ist es auch - mit unseren Tricks.

Minimalismus - mit diesen Tipps die Wohnung aufräumen
Minimalismus - mit diesen Tipps die Wohnung aufräumen

Der Kopf ist voll, randvoll: zugemüllt mit tausenden To-Dos, Listen, Terminen und Dingen, die man noch besorgen muss. Es herrscht Chaos im Kopf und das überträgt sich auf die Umgebung. Der Trend Minimalismus ist deshalb auf dem Vormarsch: Aufräumen, ausmisten, abgeben – aber wie macht man’s richtig?

7 Tipps für's Ausmisten:

  1. Visualisieren Sie den Soll-Zustand

    Erstellen Sie Moodboards für jeden Raum. Auf ihnen hält man die Grundstimmung, Farbe und die wichtigsten Möbelstücke fest. Dann schmeißen Sie unwichtigen Ballast raus.

  2. Misten Sie den Kleiderschrank sinnvoll aus

    „Capsule Wardrobe“: Schmälern Sie Ihren Kleiderschrank und behalten Sie gut kombinierbare Stücke. Als Richtwert empfohlen werden 37 Lieblingsteile pro Saison.

  3. Schreiben Sie Einkaufslisten

    Kaufen Sie gezielt ein. So umgehen Sie Impulskäufe. Am besten schreiben Sie sich eine Liste, was genau Sie in den kommenden Tagen essen wollen und kaufen nur das. Übrigens: Zero Waste in der Küche ist gar nicht so schwer – so kochen Sie köstliche Gerichte aus Zutaten, die übrig bleiben.

  4. Körperpflege: Vermeiden Sie Einmalartikel

    Auch im Bad gilt: Einkaufsliste schreiben! Sie können außerdem Platz schaffen, wenn Sie wiederverwendbare Produkte benutzen, z. B. Mikro­faser-Handschuhe zum Abschminken oder eine Menstruationstasse. Sie wollen mehr Tipps, wie Zero Waste im Badezimmer geht? So wird Ihr Bad plastikfrei!

  5. Spenden Sie, was noch brauchbar ist

    Wem wegwerfen zu drastisch ist, der kann Aussortiertes (z. B. seine Kleider) spenden. Oft fällt es einem leichter, sich von etwas zu trennen, wenn man weiß, dass man anderen damit helfen kann.

  6. Holen Sie sich Unterstützung

    Wem der bloße Gedanke ans Ausmisten Albträume bereit, sollte sich Hilfe holen. Vielleicht kennen Sie einen Aufräum- oder Ausmist-Profi. Falls nicht gibt es sogenannte Aufräumcoaches, die dabei helfen, sich von Dingen zu trennen.

  7. Halten Sie die Ordnung aufrecht

    Alles aussortieren war umsonst, wenn man die Wohnung gleich wieder zu müllt. Deshalb gilt: Halten Sie Ordnung! Weisen Sie jedem Gegenstand einen festen Platz zu und stellen ihn nach Verwendung immer dorthin zurück.


16 Oktober 2019 | Text: Amelie Bacher/Annalina Jegg | Fotos: Stocksy

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