Öfter mal nackte Füße: Warum barfuß gehen so gesund ist

Veröffentlicht am 3. März 2019

Erst durch Barfußlaufen lernt der Körper, zu koordinieren und im Gleichgewicht zu sein. Deshalb: Schuhe aus, wann immer es geht!

Ein kleines Mädchen das sich ihre Füße unter dem Wasserhahn wäscht
Ein kleines Mädchen das sich ihre Füße unter dem Wasserhahn wäscht

Gänseblümchen zwischen den Zehen oder sanfter Waldboden unter den Füßen. Als Kind haben Sie so etwas öfter gespürt? Es hat sich gut angefühlt? Heute sind Sie erwachsen und machen das viel zu selten? Das sollten Sie aber!

Öfter mal barfuß zu gehen ist gesund. Darüber sind sich Experten einig. Denn der menschliche Fuß ist gar nicht dafür gemacht, in engen Schuhen zu stecken. Er wurde für die natürlichste Art der Fortbewegung konzipiert. Das ist das Barfußgehen.

Auch wenn es im Büro oder beim Restaurantbesuch nicht angebracht ist, barfuß herumzulaufen: Wo immer möglich, da sollte man mit nackten Füßen den Boden ertasten. Egal, ob in der eigenen Wohnung oder beim Spazierengehen auf einer Blumenwiese.

Darum ist Barfußgehen gesund

  1. Die Fußmuskulatur wird trainiert.
  2. Die Stabilität der Wirbelsäule wird unterstützt.
  3. Die Reflexe und die Sensibilität der Fußsohle werden gefördert.
  4. Der Kontakt zur Erde wird hergestellt.
  5. Die Füße bleiben frisch, das beugt Fußpilz vor.

Diabetiker sollten vorsichtig sein

Barfuß zu laufen ist gesund. Vorausgesetzt, man beachtet die wenigen Spielregeln. Alle Einschränkung gibt es aber: Diabetiker müssen beim Barfußgehen besonders achtsam sein. Sie sollten es nicht übertreiben und auf einen sauberen Untergrund achten. Der Grund dafür ist, dass bei ihnen auch kleine Wunden schlecht verheilen.


3 März 2019 | Text: Maria Kapeller | Fotos: Stocksy

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