Müsliriegel selber machen: das kleine 1×1

Beim Sport kann einem nicht nur die Puste, sondern auch die Energie ausgehen! Der Klassiker für den Notfall: Müsliriegel.

Wir verraten, wie man gesunde und schmackhafte Energielieferanten ganz einfach selber macht und geben zum Basisrezept noch viele weitere Tipps!

Was in keinem Müsliriegel-Rezept fehlen darf

Hafer, Dinkel, Roggen, Weizen, Hirse … Die wichtigste Zutat ist natürlich Getreide, und hier hat man bei selbstgemachten Müsliriegeln die freie Wahl. Auch sogenannte „Pseudogetreide“ wie Amaranth oder Quinoa bieten sich an, was vor allem bei einer Glutenunverträglichkeit tolle Alternativen eröffnet. Manche Getreidesorten müssen allerdings vorgegart werden, etwa Buchweizen oder Reis. Damit die Müsliriegel gut gebacken werden können und nicht auseinander fallen, kommt es vor allem auf das Bindemittel an. Von Honig über Apfelmus bis hin zu Eischnee gibt es die verschiedensten Möglichkeiten. Alles, was klebrig ist, hilft: Auch zerdrückte Banane oder Datteln zählen dazu, außerdem brauchen Müsliriegel eine Form von Fett, etwa Butter. Veganer setzen hier auf Erdnussbutter und Pflanzenöle und verwenden Agaven- oder Ahornsirup statt Honig.

Ganz ohne Geschmacksverstärker

Die Kohlehydrate aus dem Getreide versorgen den Körper längerfristig mit Power. Auch ein hoher Fettanteil verzögert die Aufnahme – das muss nicht immer Öl sein, sondern kann auch über Nüsse beigefügt werden. Die schnelle Energie liefert hingegen der Fruchtzucker aus dem Obst, deren Ballaststoffe übrigens auch gut für die Verdauung sind. Ganz nach Vorliebe „versüßen“ Rosinen, Apfelstückchen, Beeren und vieles mehr die selbstgebackenen Riegel. Am einfachsten lassen sich getrocknete Früchte verarbeiten, denn frisches Obst sollte vorher püriert oder zerkleinert werden. Tipp für einen nicht ganz so süßen Geschmack: geriebene Karotten. Und auch sonst lässt sich beliebig mit Zitronensaft, Kokosraspeln, Leinsamen, Chiasamen, Sesam, Ingwer, Zimt oder Sonnenblumenkernen experimentieren. Denn Müsliriegel selber machen bedeutet: Man hat die volle Kontrolle über alles, was reinkommt.

Müsliriegel selber machen – so geht’s

Müsliriegel selber machen ist kinderleicht: Dazu werden einfach alle Zutaten zu einer Masse verarbeitet, wobei zuvor jeweils die trockenen und feuchten Zutaten vermengt werden. Das kann man entweder händisch machen oder sich von der Küchenmaschine oder dem Mixer mit eingesetztem Knethaken helfen lassen. Die Rohmasse wird dann auf ein Blech oder in eine Ofenform gestrichen und gebacken. Übrigens gibt es auch Müsliriegel-Rezepte in der No-Bake-Variante, bei denen man die glatt gestrichene Masse mehrere Stunden im Kühlschrank fest werden lässt, bevor man sie in Riegel schneidet.

Haltbarkeit und Lagerung

Selbstgemachte Müsliriegel sind in einer luftdicht verschließbaren Dose an einem kühlen, trockenen Ort am besten aufgehoben und ein paar Wochen haltbar. Riegel mit getrockneten Früchten bleiben länger frisch als mit frischen – die sollte man innerhalb von ein paar Tagen aufbrauchen. Wer auf Nummer sicher gehen will, bewahrt sie im Kühlschrank auf. Man kann sie jedoch auch einfrieren und nach Bedarf auftauen. So lassen sich selbstgemachte Müsliriegel praktisch auf Vorrat zubereiten.

Unser Tipp

Einzeln mit Butterpapier umwickeln, damit sie nicht zusammenkleben.

Selbermachen lohnt sich

Selbstgemachte Müsliriegel sind besser als gekaufte, weil …

  • sie insgesamt günstiger kommen.
  • man sie individuell je nach Geschmack zubereiten kann.
  • man sie auf die persönliche Ernährungsweise, Allergien und Unverträglichkeiten anpassen kann.
  • sie weniger Verpackungsmüll erzeugen und dadurch die Umwelt schonen.
  • sie gesünder sind, da gekaufte Müsliriegel meist eher den Süßigkeiten zuzurechnen sind.
  • sie keine „versteckten“ Zutaten wie Palmöl, Zucker, künstliche Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker, Farbstoffe etc. enthalten.
  • man alle Zutaten in Bio-Qualität kaufen kann.

5 April 2019 | TEXT: Elisabeth Schmiedjell | VIDEO: bluforce

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