Blumige Rezepte zum Muttertag

Veröffentlicht am 6. Mai 2019

Aus der Küche kommt Blumiges, nicht nur zum Muttertag: Süße Rezepte mit Flieder, Rosen und frischen Beeren.

Mürbteigkekse mit Flieder-Rosen-Zucker
Mürbteigkekse mit Flieder-Rosen-Zucker
  • 20 g Butter
  • 35 g weißer Zucker (oder Rohrohrzucker)
  • 25 g gemahlene Mandeln
  • 15 g Dinkel- oder Weizenmehl
  • 1 Prise feines Meersalz
  • 2 Eigelb
  • Zesten von 1/2 Zitrone

Für das Himbeergelee:

  • 1 Blatt Gelatine
  • 250 g Himbeerpüree
  • frisch gepresster Saft von 1 Zitrone
  • 1 TL Pektin (7 g)
  • 75 g weißer Zucker (oder Rohrohrzucker)
  • 1/2 EL Wodka

Für die Himbeermousse:

  • 4 Blatt Gelatine
  • 120 g Himbeerpüree
  • 1 1/2 EL frisch gepresster Zitronensaft
  • 225 mL Schlagobers
  • 2 Eiweiß
  • 1 EL Zucker
  • 120 g weißer Zucker (oder Rohrohrzucker)
  • 100 mL Wasser

Für das Baiser:

  • 2- 3 Eiweiß (75 g)
  • 1 EL Zucker
  • 50 mL Wasser
  • 140 g weißer Zucker (oder Rohrohrzucker)

Für das Himbeerpüree:

  • 500 g Himbeeren
  • frische Himbeeren zum Garnieren

Zubereitung:

Tag 1:

  1. Den Ofen auf 185 Grad Umluft vorheizen. Mehl sieben. Für den Teigboden Butter unter Rühren erhitzen, bis sie goldbraun ist. In ein Schälchen abgießen. Zucker, Mandeln, Mehl und Salz in eine große Schüssel geben. Eigelb und Zitronenzesten hinzufügen und Butter untermischen. Zu einem glatten Teig verrühren. In einen Tortenring von 16 cm Durchmesser füllen und 10-15 Min. backen, bis der Boden eine schöne Farbe hat. Abkühlen lassen, dann mit Frischhaltefolie abgedeckt kühl stellen.
  2. Für das Himbeerpüree die Beeren putzen und pürieren. Nur die Hälfte durch ein Sieb streichen, damit eine schöne Textur entsteht, dann zusammenfügen.
  3. Für das Gelee die Gelatine mind. 5 Min. in kaltem Wasser einweichen. 250 g Himbeerpüree und Zitronensaft zum Kochen bringen. Pektin und Zucker mischen, unter Rühren in das kochende Püree mischen und 2 Min. leicht köcheln lassen. Den Topf von der Herdplatte nehmen. Die Gelatine ausdrücken und mit Wodka unter das Püree rühren.
  4. Das Himbeerpüree nun in einen Tortenring von 12 cm Durchmesser füllen (nicht ganz bis zum Rand). Mit Frischhaltefolie abgedeckt über Nacht einfrieren.

Tag 2:

  1. Für die Mousse die Gelatine mind. 5 Min. in kaltem Wasser einweichen. 120 g Himbeerpüree und Zitronensaft zum Kochen bringen. Gelatine ausdrücken und unter das Püree rühren. Den Topf von der Herdplatte nehmen und abkühlen lassen.
  2. Das Schlagobers leicht schlagen.
  3. Eiweiß mit 1 EL Zucker mit dem Handrührgerät steif schlagen. 120 g Zucker mit Wasser in einem Topf zu Zuckersirup kochen. Diesen langsam unter Rühren zum Eischnee geben und zu einem dicken Baiser aufschlagen. Weiterschlagen, bis die Masse leicht abgekühlt ist. Das Baiser unter das Himbeerpüree heben und gründlich umrühren. Schlagobers mit einem Teigschaber vorsichtig unterheben, damit sich die Masse nicht trennt.
  4. Gelee aus der Gefriertruhe nehmen und mittig auf den Tortenboden setzen. Die Mousse bis zum Rand rund um die Torte spritzen. Mit Frischhaltefolie abgedeckt über Nacht einfrieren.

Tag 3:

  1. Für die Meringue Eiweiß und 1 EL Zucker mit dem Handrührgerät aufschlagen. 140 g Zucker und Wasser in einem Topf zu einem Sirup kochen, dann langsam unter Rühren zum Eischnee geben. Weiterschlagen, bis der Eischnee dick und leicht abgekühlt ist.
  2. Die Torte aus dem Gefrierfach nehmen. Das Baiser in einen Spritzbeutel mit großer runder Tülle füllen und von oben auf den Tortenrand aufspritzen. Glatt streichen und ein schönes Muster machen. Dann das Baiser mit dem Flambierbrenner leicht karamellisieren. Die Torte mit Himbeeren dekorieren. Am gleichen Tag verzehren.

Fazit

Diese Torte ist zwar aufwendig, schmeckt aber genial. Man kann sie vorbereiten, indem man die ersten Tage erledigt und den Tortenboden bis zu drei Wochen einfriert. Vereinzelte Zutaten finden Sie auch online bei meindm.

Für den Flieder- Rosen- Zucker:

  • 5 ungespritzte Rosenblüten
  • 1 kleine Traube Fliederblüten
  • 200 g Zucker

Zubereitung:

  1. Für den Flieder-Rosen-Zucker die Rosenblütenblätter abzupfen und ebenso wie die Fliederblüten auf einer Zeitung ausbreiten. Die Rosenblätter mit dem Zucker in der Küchenmaschine zu einem rosa Zucker mixen. Die Fliederblüten abzupfen, abwechselnd mit dem Zucker in ein verschließbares Glas schichten. Einige Tage einfrieren, dann die Blüten aussieben.
  2. Mehl sieben. Die kalte Butter würfeln und zusammen mit Mehl, Flieder-Rosen-Zucker und Vanillezucker in eine große Schüssel geben. Alles zwischen den Fingern verreiben und zu einem lockeren, glatten Teig zusammenfügen (er wird im Kühlschrank fester). Den Teig in Backpapier gewickelt mindestens 2 Stunden kühl stellen.
  3. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und kneten, bis er weich und geschmeidig ist. Dann halbieren und zu 2 etwa 4 cm dicken Rollen formen. Die Rollen in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden.
  4. Die Scheiben auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und auf mittlerer Schiene 10-15 Min. goldbraun backen.
  5. Die Kekse aus dem Ofen nehmen und sofort mit Flieder-Rosen-Zucker bestreuen. (Bestreut man sie schon vor dem Backen, verliert der Zucker seine schöne Farbe.) Auf dem Blech auskühlen lassen und luftdicht aufbewahren.

Wenn der Flieder blüht

Flieder duftet nicht nur unsagbar gut, sondern hat auch tolle Geschmacksnoten, die wunderbar zu süßen Gerichten passen. Und er lässt sich vielseitig konservieren. Wichtig ist dabei aber, dass man die Blüten lange genug ausbreitet, sodass keine Insekten mehr darin leben. Wäscht man ihn stattdessen, muss man den Flieder bei Zimmertemperatur trocknen gut lassen. Denn wenn er etwa mit Zucker vermischt wird, wird dieser sonst sehr klebrig. Flieder blüht normalerweise ab Ende April bis Juni, so bleibt genug Zeit, die Blüten zu ernten und zu verarbeiten.

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6 Mai 2019 | Text: Anita Freistetter | Foto: Linda Lomelino, AT Verlag/www.at-verlag.ch

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