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Mondatmung: Besser schlafen, leichter leben

Besser einschlafen und generell entspannter durchs Leben gehen: Das verspricht der Wellness-Trend Mondatmung. Eine Atemtechnik, die eigentlich uralt ist und ursprünglich aus dem Yoga kommt.

Kommt ursprünglich aus dem Yoga: die japanische Mondatmung
Kommt ursprünglich aus dem Yoga: die japanische Mondatmung

„Schönheitsschlaf“ – nicht umsonst gibt es diesen Begriff. Wer zu wenig schläft, ist nicht nur müde und leidet unter Konzentrationsschwierigkeiten. Schlafmangel kann uns auch ganz schön alt aussehen lassen. Da hilft das beste Wellness-Programm nichts. Eine mögliche Lösung? Mondatmung! Wie diese Atemtechnik für mehr Entspannung im Alltag sorgt und hoffentlich sogar Ihren Schlaf verbessert? Das erfahren Sie jetzt:

Moon Breathing: Woher kommt der Trend?

Die Mondatmung hat seinen Ursprung in der Bewegungslehre Yoga und wird dort Chandra Bhedana genannt. Die spezielle Art der Atmung wird von Yogis seit jeher praktiziert und soll ganzheitlich beruhigend auf Körper und Nervensystem wirken. Was die Atemtechnik mit ihrem Namensgeber dem Mond zu tun hat? Der Mond („Chandra“) steht im Yoga für Beruhigung, Entspannung und Kühlung, und so soll auch diese spezielle Atemtechnik auf unseren Körper wirken. Laut Ayurveda senkt die Mondatmung auch die Feuer-Energie im Körper (Pitta).

Dass Moon Breathing – besonders im englischsprachigen Raum – in aller Munde ist und zum Wellness-Trend mutiert, liegt auch am Buch „Kaizen: The Japanese Method for Transforming Habits, One Small Step at a time“ der Autorin Sarah Harvey. In diesem Buch beschreibt sie, wie schon kleine Änderungen das gesamte Wohlbefinden nachhaltig verbessern können. Und so soll etwa das allabendliche Ritual der Mondatmung bei Schlaflosigkeit und Unruhe helfen.


5 Februar 2020 | Text: Elisabeth Bärnthaler | Fotos: Stocksy

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