Starke Psyche: Wir sollen alle viel öfter wandern!

Auch wenn Wandern seit längerem wieder en vogue ist: Für manche bleibt es trotzdem fad. Es gibt aber einen guten Grund, um öfter die Bergschuhe zu schnüren: Wandern ist gut für die Psyche!

Wandern ist für eine starke Psyche gut
Wandern ist für eine starke Psyche gut

#1 Die Natur wirkt beruhigend und baut Stress ab

Über die Jahre hinweg haben sich mehrere Quellen angesammelt, die alle dasselbe aussagen: Wenn wir Naturszenen betrachten, verbessert sich unsere Stimmung. Naturbilder senken den Blutdruck und reduzieren Stress. Beim Wandern die Schönheit der Natur zu genießen, entspannt die Psyche. Erstaunlich: Allein wenn wir uns einen Naturfilm anschauen, wird das Stresshormon Cortisol abgebaut. Kraftorte, an denen die Seele magisch auftanken kann, gibt es in Österreich genug.

#2 Wandern vertreibt Ängste und hebt die Stimmung

Manchmal macht es uns die Psyche nicht leicht: schlechte Laune und depressive Stimmungen kennen wir alle. Studien zeigen: Schon zehn bis 20 Minuten flottes Gehen oder Wandern können die Stimmung verbessern. Dabei lässt der Körper überschüssige Energie und Ärger los. Ängste schwinden und die Laune hebt sich. Die positiven Effekte des Wanderns sind unmittelbar spürbar.

#3 Wandern macht glücklich und lässt die Psyche jubeln

Ebenfalls als bewiesen gilt, dass beim Wandern Endorphine ausgeschüttet werden. Das erzeugt Glücksgefühle. Das vegetative Nervensystem wird stabilisiert und negative Empfindungen werden ausgeglichen. Und glücklicher sein, dass will doch jeder – wir können unser Herz sogar daraufhin trainieren.

#4 Beim Wandern finden wir uns selbst

Im Alltag haben wir meistens keine Gelegenheit, mit uns selbst intensiver in Kontakt zu treten. Anders beim Wandern, hier sind wir unserer Psyche ganz nah: Das Gehen in der Natur stellt eine Verbindung zwischen innen und außen her. Das lässt Klarheit und Kraft wachsen. Wir gehen einen äußeren Pfad und gleichzeitig auch einen inneren Weg. Weil wir beim Wandern Herausforderungen annehmen und sie Schritt für Schritt bewältigen, lässt uns das innerlich wachsen. Davon können wir auch viel für den Alltag mitnehmen.

#5 Bewegung entfaltet die Kreativität in uns

Untersuchungen zeigen, dass innovative Ideen und kreative Lösungen meistens dann kommen, wenn wir in der Natur sind. Auch beim Wandern kann sich die Psyche entfalten und wir können besser denken. Das liegt daran, dass die verstärkte Hirndurchblutung den Geist frei und kreativ werden lässt. Große „Denkwanderer“ vergangener Zeiten waren unter anderem Aristoteles, Kant oder Rousseau.

Unser Tipp

Wenn der Schuh mal drückt, helfen Blasenpflaster. Oder: Schuhe ausziehen. Kurze Strecken, etwa auf Almwegen oder Wiesen, können Sie immer wieder auch mal barfuß gehen, das ist gesund für die Füße. Was ins Erste-Hilfe-Set beim Wandern gehört, lesen Sie hier.


23 Juli 2019 | Text: Maria Kapeller | Fotos: Stocksy

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