Die besten Insidertipps für Valencia

Da will man ja gar nicht mehr weg. Spaniens Sonnenstadt Valencia ist mehr als nur einen Kurztrip wert: Top-Sehenswürdigkeiten, eine coole Foodszene, Traumstrände, eine pittoreske Altstadt – und ganz viel Sonne.

Stand im Sonnenuntergang, wo eine Gruppe von Männern Fußball spielt
Stand im Sonnenuntergang, wo eine Gruppe von Männern Fußball spielt

Wonach sehnt man sich im Urlaub? Man will etwas sehen, faul am Strand liegen und sich an der lokalen Landesküche laben. Spaniens Sonnenstadt Valencia ist dafür genau der richtige Ort. Sie ist weniger bekannt als überfüllte Metropolen wie Barcelona, hat eine relaxte, mediterrane Atmosphäre und erfindet sich gerade in vielerlei Hinsicht neu. Hier kommen Insidertipps für einen Kurzurlaub am Mittelmeer:

Ausgiebig flanieren und shoppen

Das Herz von Valencias Altstadt ist der Plaza de la Virgen (Platz der Heiligen Jungfrau). In den Cafés und Bars rundherum lässt es sich gut Sonnetanken und das spanische Lebensgefühl inhalieren. Zu den Top-Sehenswürdigkeiten gehören die zum UNESCO-Kulturerbe zählende Seidenhalle sowie die Markthalle im Jugendstil. Sehenswert ist auch die Kathedrale Santa Maria aus dem 13. Jahrhundert.

Unser Tipp

Es zahlt sich aus, die 207 Stufen des Torre Miguelete hinaufzusteigen, um einen der besten Ausblicke auf die Stadt zu bekommen.

Unser Tipp

Foodies machen einen Paella-Kochkurs oder eine gastronomische Radtour, die durch die Reisfelder im Naturpark Albufera führt.

Abseits von traditionellen Reisgerichten ist die Gastroszene in Valencia nicht weniger spannend. Es gibt nicht nur angesagte Sterneköche wie das Lokal von Ricard Camarena oder das eben erst eröffnete Restaurant Llisa Negra von Quique Dacostas mit Showcooking. Zugleich werden alte Räumlichkeiten neu genutzt und zu lässigen Foodie-Hotspots verwandelt.

Das beste Beispiel dafür ist der „Convent Carmen“, ein Kloster aus dem Jahr 1609. Heute ist es Kulturraum mit Live-Musik, Yoga, Kochkursen, Ausstellungen und Gastronomie. Im riesigen Garten kann man durch den Genussmarkt flanieren. Feinschmecker werden auch den Mercado mögen, eine Kulinarik-Halle in einer ehemaligen Papierrollen-Fabrik. Hier kann man sich durch Meeresfrüchte, Torten, Wein und Co. durchprobieren.

An den vielen Stränden relaxen

Vom Stadtzentrum aus sind es nur wenige Gehminuten zu den beiden Stränden La Malvarrosa und El Cabañal. Ideale Orte, um der Promenade entlang zu flanieren und Paella und Tapas zu genießen.

Unser Tipp

Im Yachthafen, der gleich ums Eck liegt, lohnt sich vor allem samstags ein Besuch – dann gibt’s dort Live-Musik.

Strände, soweit das Auge reicht, gibt es aber auch rund um Valencia zur Genüge – insgesamt rund 20 Kilometer. Wer es gerne ruhig hat, macht sich zum rund zehn Kilometer entfernten Naturpark Albufera auf: Dort badet man an wilden Stränden wie El Saler zwischen meterhohen Dünen und üppiger Vegetation im Mittelmeer. Zwischendurch lässt sich die Landschaft auf Wander- und Radwegen erkunden, die durch Reisfelder und Kiefernwälder führen. Im Dorf El Palmar wird landestypische Paella aufgetischt.

Noch ein Gastro-Tipp für Foodies

Der erste Street-Food-Markt Valencias nennt sich „Marcado de San Valero“. Er liegt an den Toren des Trendviertels Ruzafa. Man bummelt gemütlich an den Essensständen vorbei oder gustiert in der Weinhandlung.


9 Mai 2019 | Text: Redaktion | Fotos: Pia Clodi, Stocksy

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