7 Tipps für Kaffeejunkies: So geht Kaffeetrinken nachhaltig

Kaffee verschwendet viel Wasser und Energie. Doch Kaffeejunkies können ihre tägliche flüssige Glücksdosis auch umweltfreundlicher genießen. Nachhaltig Kaffeetrinken leicht gemacht - so funktioniert's.

Kaffee muss man nicht immer in Kapseln kaufen
Kaffee muss man nicht immer in Kapseln kaufen

Rund drei Tassen Kaffee pro Tag oder umgerechnet 1000 Häferln pro Jahr trinken die Österreicher im Durchschnitt. Dabei verbrauchen sie pro Kopf 8,3 Kilogramm Röstkaffee über ganze Jahr. Und weil uns Nachhaltigkeit mittlerweile in allen Lebensbereichen tangiert, fragen wir uns: Wie geht Kaffeetrinken nachhaltig?

Warum das so wichtig ist, wird bei diesen Zahlen schnell klar: Anbau, Transport und Zubereitung von Kaffee hinterlassen einen hohen CO2-Abruck. Hinzu kommt die Menge an Wasser, die ein einziger Kaffeebecher mit Milch und Zucker verbraucht: 200 Liter, und damit fast eine ganze Badewanne voll Wasser, werden laut WWF für jede einzelne Tasse Kaffee benötigt. Ganz zu schweigen von den Mengen an Aluminiumkapseln und Plastikmüll, die Kaffeetrinken verursacht. Unser hoher Kaffeekonsum wirkt sich also direkt auf Umwelt und Klima aus!   Kaffee lässt sich aber auch ein Stück weit nachhaltiger und mit gutem Gewissen trinken. Wie, das verraten wir in den folgenden Tipps.

Tipps, wie Sie nachhaltig Kaffeetrinken können

5. Nachhaltige Kaffeekapseln verwenden

Kaffeemaschinen, die mit Kapseln befüllt werden, lagen erst im Trend. Mittlerweile werden sie kritisiert, weil die Kapseln die Müllberge steigen lassen. Seit einiger Zeit gibt es aber auch eine nachhaltige Alternative: kompostierbare Kapseln ohne Aluminium und Plastik. Bei dm erhalten Sie etwa den Bio-Kaffee „My-CoffeeCup“ für Kapselmaschinen von der Firma Unicaps. Toll: Die leeren Kapseln kommen nach Verwendung einfach in den Biomüll!

6. Den eigenen Kaffee nachhaltig zubereiten

Wie auch beim Essen (oder auf Reisen beim Fotografieren) geht beim Kaffee der Trend zur Achtsamkeit. Slow Coffee ist nicht nur die entspanntere Zubereitungsart, sondern auch die entspanntere. Denn Kaffeemaschinen brauchen in der Herstellung und Verwendung viel Energie. Weitaus umweltfreundlicher ist es, auf die traditionelle Filtermaschine zurückzugreifen oder Kaffee im italienischen Espressokocher zuzubereiten. Nachhaltig Kaffeetrinken wird so zum Lifestyle.

7. Kaffee zum Mitnehmen im Mehrwegbecher

Einer Studie zufolge genießen ein Viertel aller österreichischen Kaffeetrinker ihren Kaffee gerne zum Mitnehmen. Ein Einwegbecher mit Kaffee to go wird im Schnitt gerade mal 15 Minuten lang verwendet, dann ist er Restmüll. Leider sieht man in Cafés und Bäckereien aber immer noch genug Einwegbecher mit Plastikdeckeln, die früh morgens über die Ladentische gereicht werden. Dabei ist die Lösung einfach: Man besorgt sich einmalig einen nachhaltigen Mehrweg-Kaffeebecher, zum Beispiel aus Bambus, den man immer wieder befüllen kann.

In Wien werden schätzungsweise 84 Millionen Einwegbecher pro Jahr weggeschmissen. Deshalb gibt es seit Anfang 2019 mit dem Pilotprojekt „Mehrweg is mei Kaffee“ eine weitere Alternative: Im ersten Bezirk kann man in einem Partner-Shop einen Kaffee kaufen, den man im myCoffeeCup erhält. Den leeren Becher gibt man wiederum in einem beliebigen Partner-Shop oder in einem Rückgabeautomaten zurück und erhält den Einsatz retour. Auf diese Weise lässt sich jeder Becher rund 500 Mal wiederverwenden.


26 Juni 2019 | Text: Maria Kapeller | Fotos: Stocksy

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