Sechs alltagstaugliche Wege zu nachhaltiger Mobilität

Veröffentlicht am 31. Januar 2019

Diese Fakten werden Sie zum Umdenken bewegen. Denn: Aufs Auto verzichten und weniger fliegen hat viele positive Seiten. Lesen Sie hier, warum Ihnen grüne Mobilität gut tut.

Schwarz-weiß Bild einer Frau auf der Autobahn
Schwarz-weiß Bild einer Frau auf der Autobahn
  • Der Verkehr ist in Österreich bereits für 29 Prozent der Treibhausgas-Emissionen verantwortlich.
  • Autofahren verursacht bekanntlich Luftverschmutzung, hauptsächlich durch Dieselabgase. Der Schaden beträgt hierzulande knapp mehr als zwei Milliarden Euro pro Jahr.
  • Einige der vom Verkehr mitverursachten Folgen sind Lungenschäden, Atemwegs- und Herzkreislauferkrankungen.
  • Der Kfz-Verkehr ist zu mehr als 90 Prozent von Erdöl abhängig. Das kommt oft aus undemokratischen Ländern.
  • Der zunehmende Verkehr befeuert den Bodenverbrauch. Das heißt: Immer mehr Flächen werden gerodet, um Straßen und Parkplätze zu bauen.

Österreich muss die Emissionen im Verkehr um 76 Prozent verringern, will es die Klimaziele für das Jahr 2050 erreichen. Mehr nachhaltige Mobilität ist demnach längst überfällig.

Die Vorteile von grüner Mobilität

Wir sind weniger von Energieimporten abhängig, atmen mehr saubere Luft ein und müssen nicht mehr so viel Geld dafür ausgeben, um von A nach B zu kommen. „Die Kombination aus Öffentlichem Verkehr, Radfahren und Gehen ist deutlich kostengünstiger“, bestätigt VCÖ-Expertin Ulla Rasmussen. Außerdem zeigen Studien, dass Menschen sich mehr bewegen, wenn sie auf ein eigenes Auto verzichten. Rasmussen:

Ein klimaverträgliches Mobilitätsverhalten hat viele persönliche Zusatznutzen. Wer kurze Strecken zu Fuß geht oder mit dem Fahrrad statt mit dem Auto fährt, tut der eigenen Gesundheit Gutes. Bewegung hält fit und beugt vielen Krankheiten vor.

Das waren jetzt ziemlich viele Fakten und Argumente. Ab sofort wird es praktisch: Die folgenden sechs Tipps sind eine Inspiration, um langfristig auf nachhaltige Mobilität umzusteigen.

So gelingt nachhaltige Mobilität


31 Januar 2019 | Text: Maria Kapeller | Fotos: Stocksy

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