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Frauenlauf: 19 Tipps für Läuferinnen

Durchhalten!

Frauenlauf: 19 Tipps für Läuferinnen

Bereit für eine Challenge? Beim ASICS Österreichischen Frauenlauf können Laufbegeisterte ihre Ausdauer beweisen – und gemeinsam ein starkes Zeichen für alle Frauen setzen.
Gemeinsam mit tausenden Gleichgesinnten etwas bewegen: Dieses Ziel haben die Läuferinnen beim ASICS Österreichischen Frauenlauf. Bei dem Event am 3. Oktober geht es nicht nur um Sport, sondern vor allem darum, weiblichen Mut, Zusammenhalt und ein starkes Selbstwertgefühl zu signalisieren. Neu in diesem Jahr: die virtuelle Teilnahme - erstmals können Frauen von überall aus mitmachen – hier geht’s zur Anmeldung.


19 Tipps: Frauenlauf von A bis Z

Anmelden.
Noch nicht auf der Teilnehmerinnenliste? Bis zum 13. September 2021 können sich Läuferinnen für den ASICS Österreichischen Frauenlauf voranmelden. Sofern noch Startplätze verfügbar sind, besteht auch am 2. Oktober 2021 vor Ort die Möglichkeit dazu. Neu ist in diesem Jahr die Möglichkeit einer virtuellen Teilnahme (siehe „V“).
 
Bodycheck.
Nicht nur bei Spitzenathletinnen, auch bei ambitionierten Hobbyläuferinnen ist eine Leistungsdiagnostik beliebt. Gängig ist ein Laktatstufentest zur Bestimmung der Trainingsherzfrequenz und zur Ermittlung des möglichen Wettkampftempos.
 
Durchhalten.
Hier sind einige Tipps, um leichter dranzubleiben: 
  • sich nicht mit unrealistischen Zeitvorgaben unnötig unter Wettkampfdruck setzen, sondern lieber eine sinnvolle Renntaktik verfolgen (siehe auch „R“)
  • die Strecke geistig in Etappen einteilen
  • in Schwächephasen gehen statt laufen
 
Enjoy-Faktor.
Genussvolles Laufen hilft dabei, entspannt zu bleiben – was sich positiv auf Atmung und Ausdauer auswirkt.
 
Frühstück.
Wichtig ist die Mahlzeit vor dem Frauenlauf. Ideal ist ein Obstsalat mit Nüssen und Haferflocken, ein Vollkornmüsli ohne Zucker oder ein Vollkornbrot mit Bananenscheiben. 
 
Gruppentraining.
Frauenlauftrainings gibt es noch bis zur letzten Woche vor dem Event. Anfängerinnen und Fortgeschrittene können unter professioneller Begleitung darauf hinarbeiten, ihre ganz persönlichen Laufziele zu erreichen. 
 
Hormone.
Beim Laufen werden die Stresshormone Adrenalin und Kortisol abgebaut, gleichzeitig schüttet der Körper die Glückshormone Noradrenalin und Dopamin aus. Nach 20 Minuten langsamem Laufen sorgen auch Endorphine für gute Stimmung. 
 
Isotonische Getränke.
Dehydrierung ist gefährlich und kostet Kraft. Schon bei einem Flüssigkeitsverlust von 2 Prozent des Körpergewichts ermüden die Muskeln frühzeitig. Isotonische Drinks werden vom Körper schneller aufgenommen.
 
Lauf-ABC.
Auch „Laufschule“ genannt. Man versteht darunter eine Reihe von Übungen – wie Skippings, Hopserlauf oder Anfersen – die den Laufstil verbessern, wenn man sie regelmäßig trainiert.
Menschen mit Behinderung.
Beim ASICS Österreichischen Frauenlauf soll jede mitmachen können. Deshalb wird gemeinsam mit der Stadt Wien für behinderte Menschen die Teilnahme erleichtert – Infos anfordern unter office@oesterreichischer-frauenlauf.at!
 
Mentale Vorbereitung.
Positive Gedanken stärken das Durchhaltevermögen, negative Gedanken hemmen es. Wer den Jubel beim Zieleinlauf visualisiert, stärkt seine Vorfreude. Aber Läuferinnen sollten auch Strategien definieren, mit denen sie Herausforderungen bewältigen, etwa: Was mache ich, wenn mich die Leichtigkeit verlässt? Wie baue ich Trink- und Verpflegungspausen ein, ohne viel Zeit zu verlieren? Läuferinnen, die wissen, wie sie mit einzelnen Situationen klarkommen, fühlen sich sicherer.
 
Nordic Walking.
Wer beim Wettbewerb gar nicht laufen will, kann auch die ganze Strecke gehen. Ein spezielles Nordic-Walking-Training wird im Vorfeld angeboten. Strukturierte Trainingspläne gibt es auf oesterreichischer-frauenlauf.at
 
Pediküre.
Mit gepflegten Füßen läuft sich’s besser. Rund zwei bis drei Tage vor dem Frauenlauf die Fußnägel kürzen, auch eine Feuchtigkeitscreme und ein Massageroller tun den Füßen gut. Fußbäder sowieso!
 
Renntaktik.
Anfangs schnell Meter machen und sich am Schluss Zeit lassen? Diese Rechnung geht oft nicht auf. Laut einer Studie der Universität von Milwaukee (USA) ist die sogenannte 51-49-Einteilung die schnellste Methode für 10-Kilometer-Rennen: Am erfolgreichsten waren jene Teilnehmerinnen, die auf der zweiten Streckenhälfte minimal schneller waren und diesen Abschnitt in 49 Prozent der Gesamtzeit zurücklegten.  
 
Seitenstechen.
Genauso lästig wie Muskelkater - und keiner weiß genau, woher es kommt. Mit diesem Trick geht das Stechen häufig wieder weg: Tempo vorübergehend drosseln, Atem beruhigen, Arme hochnehmen, anschließend mit der Hand auf die schmerzende Stelle drücken und gleichzeitig mit dem Ausatmen loslassen.
 
Therapeutische Wirkung.
Laufen stärkt nicht nur den Körper, sondern auch Psyche und Selbstbewusstsein. „Wer erlebt hat, wie man im Laufsport ein Ziel erreicht, wird auch seine Ziele im Leben besser definieren können“, sagt Ilse Dippmann, Gründerin des ASICS Österreichischen Frauenlaufs. 
 
Virtuelle Teilnahme.
In diesem Jahr gibt es beim ASICS Österreichischen Frauenlauf erstmalig die Möglichkeit, parallel zum Event vor Ort virtuell teilzunehmen und trotzdem in der offiziellen Wertung aufzuscheinen. Die Startunterlagen kommen per Post, die zurückgelegte Strecke wird mit einem GPS-Tracker aufgezeichnet.
 
Wadenkrämpfe.
Sie treten gerne im letzten Laufabschnitt auf. Beliebte Mittel dagegen sind Magnesium und Gurkenwasser. Aber auch vorsichtiges Dehnen und Selbstmassagen können den verkrampften Muskel entspannen. 
 
Zieleinlauf.
Er ist das Highlight des Laufs: Die tolle Stimmung macht für viele Läuferinnen jegliche Strapaze wieder wett. Sind noch Energien übrig, kann im letzten Zehntel der Strecke etwas Gas gegeben werden – allerdings ohne schnellen Tempowechsel, um keinen Muskelkrampf zu riskieren. Nach dem Überschreiten der Ziellinie heißt es, noch ein wenig in Bewegung zu bleiben. Am Morgen danach ist dann ein lockeres Footing angesagt – kombiniert mit Gymnastik, Stretching und viel Vorfreude auf den nächsten großen Lauf!