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Babyfotos selber machen: Mit diesen Tipps gelingt das Bild

Das Motiv ist von sich aus super süß. Doch trotzdem werden die Fotos irgendwie nichts? Kein Wunder, wer Babyfotos selber machen will, braucht diese Tricks.

Babyfotos selber machen: Diese Tipps helfen Eltern, die schönsten Fotos zu machen
Babyfotos selber machen: Diese Tipps helfen Eltern, die schönsten Fotos zu machen

Das perfekte Urlaubsbild zu fotografieren ist schon schwer. Aber die Magie eines Babylächelns so vor die Linse zu bekommen, dass es die volle Emotionalität des Moments widerspiegelt, ist echte Fotokunst. Wer perfekte Babyfotos selber machen will, braucht das richtige Know-how:

So gelingen all Ihre Babyfotos: 9 Tipps

Tipp 1: Das Kind muss zufrieden sein

Wer nett in die Kamera lächeln soll, muss sich gut fühlen. Und das geht nur, wenn man ausgeschlafen, satt und auch sonst zufrieden ist. Bei Babys gilt das umso mehr. Ein guter Zeitpunkt, um den kleinen Schatz zu fotografieren, ist daher am späten Vormittag. Wenn das Baby ausgeruht ist und sein zweites Frühstück verputzt hat, ist die Stimmung meistens am besten.

Tipp 2: Outfit ist nicht alles

Entzückte Eltern haben oft ein dutzend niedlicher Bodys und Outfits gekauft, die am liebsten alle mit auf das Bild sollen. Doch Vorsicht: Kleine Shooting Stars mögen es nicht, ständig umgezogen zu werden; das stresst sie und verdirbt die Shooting-Stimmung. Eltern sollten außerdem darauf achten, dass die Kleidung zwar hübsch aussieht, aber dabei unbedingt gemütlich ist. Ansonsten gilt: Schlichte Farben ohne auffällige Muster eignen sich am besten, wenn man ein Babyfoto machen will. Bunte Prints lenken vom eigentlichen Motiv ab. Und noch ein Tipp: Wer sein Kind in einem luftigen Body oder einer kurzen Hose fotografieren will, verzichtet für die Dauer des Shootings am besten auf die Windel; sie guckt meist unschön heraus oder trägt unnötig auf.

Tipp 3: Perfektes Licht = perfektes Foto

Das richtige Licht gibt dem Foto erst die richtige Stimmung. Wer das perfekte Babyfoto machen will, arbeitet am besten mit diffusem Licht; also solchen Lichtquellen, die sich dezent im Hintergrund halten. Direkte und zu helle Beleuchtung wirft harte Schatten, die im Bild störend wirken. Fotos sollten daher auch nicht unmittelbar am Fenster aufgenommen werden, sondern lieber im Rauminneren. Wer draußen fotografieren will, wählt ein schattiges Plätzchen, um direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden. Besonders weich und warm sind die Lichtverhältnisse übrigens am Vormittag und späten Nachmittag. Profis fotografieren daher nie zu Mittag!

Tipp 4: Erst aufräumen, dann fotografieren

Im Kinderzimmer herrscht Chaos. Das ist normal. Aber es ist nicht unbedingt von Vorteil, wenn man ein hübsches Babyfoto machen will. Unterschätzen Sie die Wirkung des Hintergrunds nicht. Je ruhiger, aufgeräumter und farblich einheitlicher dieser ist, desto besser. Und wenn doch mal keine Zeit zum Aufräumen war: Einfach einen Schwarz-Weiß-Filter über das Bild legen; auch das wirkt optisch ausgleichend.

Tipp 5: Niedliche Accessoires

Der Lieblingsteddy oder die beruhigende Spieluhr: Natürlich dürfen die Lieblingssachen Ihres kleinen Schatzes mit auf das Bild. Solche Accessoires schaffen nicht nur nette Erinnerungen, sondern dienen oft auch als guter Größenvergleich, der die Zartheit des Babys auf dem Foto in eine gute Relation setzt.

Tipp 6: Blitz? Bitte nicht!

Vor allem auf kleine Shooting Stars kann ein Blitz irritierend wirken. Das grelle Licht stört im Auge und macht Kinder unruhig. Wer ein schönes Babyfoto machen will, verzichtet daher am besten gänzlich auf den Blitz und arbeitet stattdessen lieber mit indirekten Lichtquellen. Sind die Gegebenheiten aber trotzdem einfach zu dunkel, dämpft man das Blitzlicht wenigstens ein bisschen ab, indem man es einfach mit einem Taschentuch verhüllt.

Tipp 7: Welche Perspektive für Babyfotos?

Wer einfach einen Schnappschuss von seinem kleinen Schatz macht, wundert sich oft, warum auf dem Bild das Motiv nicht gut aussieht. Der Grund: Ein gutes Foto lebt von einer gelungenen Perspektive. Und diese ist immer dann ideal, wenn die Linse auf Augenhöhe mit dem Fotoobjekt ist. Wer sein Baby oder Kleinkind fotografieren will, muss also schon mal in die Hocke gehen. Auch süß: Babyfotos sind auch dann besonders niedlich, wenn sie nicht das gesamte Kind zeigen, sondern nur einzelne Details, wie z.B. die kleinen Hände, ein süßes Grübchen oder den niedlichen Windelpopo.

Tipp 8: Kamera einstellen

Schlafende Babys zu fotografieren ist easy. Wenn sich die Kleinen aber erstmal mehr bewegen, wundert man sich nicht selten über verzerrte Bilder. Grund hierfür: Die Belichtungszeit ist zu lang. Wer die Verschlusszeit der Linse reduziert kann selbst schnelle Bewegungen „streifenfrei“ festhalten. Wer hingegen die Gelegenheit hat, statische Posen zu fotografieren, fokussiert das Objekt und erreicht mit einer großen Blendöffnung eine hübsche Tiefenschärfe; also einen verschwommenen Hintergrund, der die Aufmerksamkeit auf das Baby lenkt.

Tipp 9: Erinnerungen erleben; nicht „nur“ fotografieren

Ein schönes Babyfoto selber zu machen macht Spaß. Eltern können oft gar nicht genug davon bekommen und wollen die vielen niedlichen Situationen mit ihrem Sprössling mit der Kamera verewigen. Doch Vorsicht: Verpassen Sie die wertvolle Zeit mit Ihrem Spatz nicht hinter der Linse. Wenn das Kleine zum ersten Mal krabbelt, zum ersten Mal mit einem Löffel isst oder eine ähnlich große Premiere erlebt, sollten Sie den Moment genießen anstatt die Kamera zu zücken. Das Foto wird noch genauso toll, wenn man „das zweite Mal“ erwischt.


18 Oktober 2019 | Text: Linda Freutel | Fotos: Stocksy
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