Instagram Mamas: Was können wir von ihnen lernen?

Früher gab es Kaffeekränzchen und Basteltreffs, jetzt geben Instagram Mamas und Insta-Kids den Ton an - und zeigen, was momentan angesagt ist. Doch nicht nur das: Drei Dinge können sich Jung-Mütter von ihnen abschauen.

Wie verraten Ihnen, was Sie von Instagram Mamas lernen können.
Wie verraten Ihnen, was Sie von Instagram Mamas lernen können.
  1. Cool bleiben, wenn nicht alles nach Plan verläuft

    Mit Kindern ist jeder Tag eine Überraschung. Was gestern noch perfekt geklappt hat, kann heute schon einen Schreianfall nach sich ziehen. Darum sollte die Devise lauten: immer mit der Ruhe! Besonders sympathisch bringt zum Beispiel die Münchnerin Eva aka whatevaloves das Thema rüber. So wird ein Drogeriebesuch mit Windeldesaster einfach mit Humor genommen. Pssst! Bei ihr findet man übrigens die schönste Inspiration für coole Kinderzimmer.

  2. Keine Mama ist perfekt, wir sitzen alle im selben Boot

    In manchen Situationen ist frau versucht zu glauben: Andere Mamas machen alles perfekt, während ich gerade gar nichts schaffe. Unsinn: Mamas sind Menschen und Menschen machen nun einmal Fehler. Passend dazu gibt es zum Beispiel den Hashtag „nomuttiisperfekt“: Hier geben Insta-Moms offen zu, dass Stillen nicht nur schön ist, sondern auch schwierig sein kann. Oder dass man den Kids um des Friedens willen auch mal ein zweites Eis oder Netflix erlaubt und damit sämtliche Erziehungstipps ignoriert. Instagram-Tipp: Die Salzburger Bloggerin Anja aka gaensebluemchenundsonnenschein, die wunderbar authentisch ihren Mama-Alltag zeigt.

  3. Regelmäßig für me-time und we-time sorgen

    Klar, Kinder brauchen wahnsinnig viel Zeit und stehen oft im Mittelpunkt. Doch auch Zeit alleine und Zeit mit dem Partner sollte eine hohe Priorität eingeräumt werden. Denn schließlich sollen nicht nur die Kinder glücklich sein, auch Eltern brauchen Glücksmomente und Zeit für sich. Die englische Bloggerin Hannah aka Hannahfgale zeigt auf charmante Art und Weise, wie man regelmäßig Zeit für sich selbst schafft. Was auf jeden Fall dazu gehört: ein heißes Schaumbad, ein gutes Buch und die Lieblingsschokolade.


25 Oktober 2019 | Text: Elisabeth Bärnthaler | Fotos: Stocksy

Auch interessant
Weniger aufs Handy schauen: Fotoserie Removed von Eric Pickersgill als Aufruf zu Digital Wellbeing, Digital Detox und digitaler Auszeit.
Gesundheit An dem Nutzen von Social Media und Co. zweifeln mittlerweile sogar schon deren Pioniere. Ihre Bewegung „Time Well Spent“ fordert eine gesellschaftliche Umkehr hin zu mehr digitaler Auszeit. Und Künstler wie Eric Pickersgill legen den Finger auf die Wunde: weg von der Smartphone-Sucht hin zu mehr Digital Wellbeing.
Beim Stillen am Smartphone? Wie das Handy die Eltern-Kind-Beziehung stört
Baby Frustrierte Babys und gestresste Eltern: Oft greifen Mama und Papa bei jedem Pling oder Vibrieren zum Handy. Das belastet die Eltern-Kind-Beziehung. Denn Babys wollen gesehen werden und brauchen ein Gegenüber.