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Haare färben in der Schwangerschaft: 5 Regeln

Werdende Mamas passen besonders auf sich auf, um das Ungeborene nicht zu gefährden. Betrifft das eigentlich auch das Hairstyling: Ist es in Ordnung, sich die Haare in der Schwangerschaft zu färben?

Darauf müssen Sie achten, wenn Sie sich in der Schwangerschaft die Haare färben wollen.
Darauf müssen Sie achten, wenn Sie sich in der Schwangerschaft die Haare färben wollen.

Um so gesund wie möglich zu leben, setzen die meisten Bald-Mamas auf Bio-Pflege und die richtige Ernährung. Aber was ist eigentlich mit der Coloration? Die beruhigende Nachricht vorweg: Moderne Colorationen arbeiten mit extra milden Texturen und machen daher das Haarefärben selbst in der Schwangerschaft bedenkenlos. Nur sollten Schwangere auf diese Regeln achten, um gewiss auf der sicheren Seite zu sein:

Welche Regeln beim Haarefärben in der Schwangerschaft wichtig sind

Regel 1: Haare in der Schwangerschaft nicht selber färben

Dafür gibt es einen ganz einfachen Grund – einen optischen: Weil das Haar während der Schwangerschaft durch die Hormone anders als üblich reagiert, können Colorationen womöglich anders aussehen als gewünscht oder gar fleckig werden. Auch deshalb gilt:

Regel 2: Für Blondierungen zum Friseur

Blondierungen sind künstliche Bleichmittel, die niemals ohne einen gewissen Anteil chemischer Wirkstoffe auskommen. Deshalb sind sie zwar nicht zwingend schädlich; dennoch sollte man sich für eine Blondierung während der Schwangerschaft in die Hände von Expertinnen und Experten begeben. Sie kennen die Zusammensetzung und Bedenklichkeit der Produkte am besten und können außerdem so arbeiten, dass die Coloration lediglich die Haare, nicht aber die Kopfhaut berührt, und keinen schädlichen Einfluss ausüben kann.

Regel 3: Allergische Reaktionen testen

Auch die Haut kann während der Babybauch-Phase anders reagieren als sonst. Wer sich in der Schwangerschaft die Haare färben will, testet daher besser vorher, ob die Haut womöglich allergisch reagiert. Einfach einen kleinen Farbklecks auf die Innenseite des Handgelenks geben, kurz wirken lassen und abwarten, ob sich eine Hautreaktion zeigt.

Regel 4: Tönungen statt Färbungen

Tönungen dringen nicht in den Haarschaft ein, sondern legen sich wie ein Mantel aus Farbpigmenten um die einzelnen Strähnen. Grundsätzlich ist diese Methode daher schonender für die Haare als eine sogenannte Färbung. Zwar arbeiten moderne Färbungen ebenfalls mit milden Texturen. Doch wer während der Schwangerschaft auf Nummer sicher gehen will, benutzt zum Haarefärben lieber eine Tönung.

Regel 5: Immer mit Handschuhen arbeiten

Falls Sie entscheiden, die Coloration doch lieber in Eigenregie vorzunehmen, arbeitet bitte unbedingt mit Einweghandschuhen. Nur so verhindern Sie Hautfärbungen – und verhindern damit, dass mögliche Risikostoffe über die Haut in den Körper gelangen und somit auch zu Ihrem Baby.

Unser Tipp

Gehen Sie auf Nummer sicher und lassen Sie sich während der Schwangerschaft von den Stylistinnen im dm friseurstudio die Haare färben.


29 November 2019 | Text: Linda Freutel | Foto: Stocksy

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