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Eine Welt, wie wir sie uns wünschen – Weltfrauentag 2022

#BreakTheBias

Eine Welt, wie wir sie uns wünschen – Weltfrauentag 2022

Mit „Breaking the bias“ – so das Kampagnenmotto des diesjährigen Internationalen Frauentages – kann jeder von uns ein starkes Zeichen setzen: verschränkte Arme als Symbol der Solidarität.
Eine Welt frei von Vorurteilen, Stereotypen und Diskriminierung. Eine Welt, die vielfältig, gerecht und integrativ ist. Eine Welt, in der der Unterschied geschätzt und gefeiert wird. Klingt im Jahr 2022 zwar nicht mehr utopisch, aber dennoch in vielen Bereichen des Lebens immer noch unerreicht.
Seit über einem Jahrhundert feiern am 8. März Frauen und Männer weltweit die sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Errungenschaften von Frauen. Und rufen zum Handeln auf, um die Geschlechtergleichstellung zu beschleunigen.


Break The Bias

Der Internationale Frauentag folgt jedes Jahr einem Motto. 2022 sind wir aufgerufen, mit Voreingenommenheit zu brechen, um uns für die Gestaltung einer integrativen Welt einzusetzen: „Break The Bias“. Jeder von uns ist individuell für sein eigenes Denken und Handeln verantwortlich – den ganzen Tag, jeden Tag. Wir können die Voreingenommenheit in unseren Gemeinschaften brechen. Wir können die Voreingenommenheit an unseren Arbeitsplätzen brechen. Wir können die Voreingenommenheit in unseren Schulen, Hochschulen und Universitäten brechen. Gemeinsam können wir alle Vorurteile brechen – am Internationalen Frauentag und darüber hinaus.


Was kann ich konkret beitragen?

Viele Wege führen zur Gleichberechtigung. Jeder von uns kann ein Zeichen setzen und mit seinem Denken und Handeln einen wesentlichen Beitrag leisten.


#BreakTheBias-Pose

Das Symbol des diesjährigen Mottos #BreakTheBias ist die gleichnamige Pose. Dabei verschränkt man die Arme vor der Brust, um sein Engagement zu zeigen, Vorurteile hervorzuheben, Stereotype zu zerschlagen, Ungleichheit zu durchbrechen und Diskriminierung abzulehnen. Wir alle sind eingeladen, unsere #BreakTheBias-Bilder oder -Videos mit den Hashtags #IWD2022 #BreakTheBias in den sozialen Medien zu teilen, um weitere Menschen zu ermutigen, sich für die Gestaltung einer integrativen Welt einzusetzen.

Achtsam und aufmerksam durchs Leben gehen

Jedes Mal, wann man in seinem Umfeld geschlechtsspezifische Vorurteile, Diskriminierung oder Stereotypisierung wahrnimmt, sollte man darauf hinweisen. Aktiv ansprechen, statt passiv wegschauen.


An Veranstaltungen teilnehmen

Im ganzen Land und weltweit wird es laufend (virtuelle) Events rund um den Frauentag geben. Einfach erkundigen, anmelden, teilnehmen und so einen Beitrag für mehr Inklusion und weniger Diskriminierung leisten.


Sich informieren

Im Internet sowie in einschlägiger Literatur findet man viel Spannendes zu feministischen Bewegungen und dem Kampf für die Geschlechtergleichstellung – einfach mal drauflosschmökern. Auch führende Wissenschaftlerinnen und Aktivistinnen bieten wunderbare Inspirationsquellen. Der Internationale Frauentag dient als guter Ausgangspunkt, um mehr über außergewöhnliche Frauen zu erfahren.


Bewusste Entscheidungen treffen

Ein Blick ins eigene Bücherregal oder in die Lieblings-Playlist lohnt sich: Wie viele Bücher sind eigentlich von Männern geschrieben und wie viele von Frauen? Wie viele Sängerinnen finden Platz in der Musik-Playlists? Wer führt eigentlich die Geschäfte, in denen man gerne einkauft? Rund um den Weltfrauentag sind wir alle eingeladen zu überlegen, ob es einen besseren Weg gibt, Frauen durch die Medien, die wir konsumieren, oder die Produkte, die wir kaufen, zu unterstützen.


Spende an liebste, feministische Initiativen

Es gibt unzählige Gruppen, die sich für Frauenrechte einsetzen. Organisationen, die versuchen sicherzustellen, dass jeder Mensch Zugang zur Gesundheitsversorgung hat. Dass Gewaltopfer Schutz finden. Dass Veränderungen durch Lobbyarbeit hervorgerufen werden. Interessengruppen, die einen besonders beeindrucken, freuen sich, wenn sie für ihre Arbeit mit einer Spende unterstützt werden.


Zahlen, die aufhorchen lassen

Dass der Internationale Frauentag auch im Jahr 2022 seine Berechtigung hat, verdeutlichen folgende Zahlen:
  • 87.000 Frauen werden jährlich getötet, nur weil sie Frauen sind – und das sind nur jene Todesfälle, von denen wir wissen.
  • In 111 Ländern müssen Ehemänner, die ihre Frau vergewaltigen, mit keiner Verurteilung rechnen.
  • 2,7 Milliarden Frauen ist es gesetzlich verboten, denselben Beruf auszuüben wie Männer.
  • 45 Länder haben keine spezifischen Gesetze gegen häusliche Gewalt.
  • 35 Prozent der Frauen weltweit haben bereits sexuelle oder körperliche Gewalt erlebt.

Unser Tipp

Gemeinsam können wir Schreckenszahlen wie diese reduzieren. Let us collectively #breakthebias!