Frau mit Eis in der Hand.
Wie befriedigt frau sich selbst?

Ein Plädoyer für Solorunden bei der Liebe

Selbstbefriedigung ist kein Lückenbüßer für Singles. Sie macht ganz unabhängig vom Beziehungsstatus Spaß. Also, nur zu!

So unschuldig sich manch einer auch zeigen möchte: Indem Selbstbefriedigung uns die ersten Facetten unserer Sexualität erfahren lässt, ist sie ein ganz natürlicher Teil unserer sexuellen Entwicklung. Auch später in einer Beziehung hilft sie zu immer wieder neu zu entdecken, was wir selbst als lustvoll empfinden. Wer Selbstbefriedigung als Lückenbüßer für sexlose Singles abtut, liegt falsch. Auch Liierte sollten ruhig Solorunden ohne Partner einlegen. Denn kennen wir unsere sexuellen Bedürfnisse und Wünsche, können wir sie in der Liebe überhaupt erst unserem Partner signalisieren – und schlussendlich eine erfüllte Sexualität leben.

Selbstbefriedigung: Endorphine und zarter Glow inklusive

Auch sonst gibt es viele Gründe, die Lust in die eigene Hand zu nehmen: Vor allem fühlt sich Selbstbefriedigung – unabhängig vom Beziehungsstatus – einfach gut an. Genau wie der Sex mit Partner, trägt ein Solo sogar nachweislich zum Wohlbefinden bei. Selbstbefriedigung stimuliert das Nervensystem, entspannt die Muskeln und wärmt uns auf, zarter Glow auf den Wangen inklusive. Die dabei ausgeschütteten Hormone, Oxytocin und Endorphin, tun ihr Übriges. Während Oxytocin uns hilft, zu relaxen und gut einzuschlafen, wirken Endorphine stimmungsaufhellend. Wer zärtlich mit sich selbst umgeht, geht so schlussendlich also auch ein Stück zufriedener und selbstbewusster durchs Leben.

Wenn Selbstbefriedigung eines nicht ist, dann bloß Ersatzbefriedigung für Singles ohne Sex. Sehen wir sie als mehr: ein Geschenk – an uns selbst.

Wie jetzt am besten?

Okay, eine Gebrauchsanleitung haben wir nicht. Für jede fühlt sich etwas anderes gut an. Aber für den Anfang: Smartphone in den Flugmodus setzen und ungestört zurückziehen. Schließlich will man sich nicht ertappen lassen und womöglich noch Mitspieler auf den Plan rufen. Das Einzige, was jetzt zählt, sind wir selbst. Dann heißt es: Einfach fallen lassen, die eigenen erogenen Zonen kennenlernen und genießen – egal ob beim Self-Quickie unter der Bettdecke oder in der Badewanne.

Und … Play!

Ob man sich mit den Händen stimuliert oder Sextoys verwendet, ist ebenfalls Geschmackssache. Wer sich allein durch das „Schmuddelimage“ von Sexshops davon abhalten lässt, Neues zu probieren, kann online Sextoys bestellen und sie diskret verpackt nach Hause liefern lassen. So bemerken weder der Paketbote noch die Nachbarn, was sich im Paket versteckt. Ansonsten lautet das Sextoy-Credo: wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Also raus aus der Tabuzone und einfach ausprobieren.

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