Man muss einander gut riechen können, heißt es. Aber das kann doch nicht alles gewesen sein. Bei dieser komplexen Frage, wie wir uns verlieben, und ob Männer dabei anders ticken als Frauen, muss doch mehr dahinterstecken – und die Psychologie weiß zur Liebe tatsächlich eine Menge. Und sie weiß natürlich auch: Was wollen Männer wirklich und was wollen Frauen in einer Beziehung

Wie verlieben wir uns: Das sind die wahren Gründe von Männern und Frauen

  1. Geruch: Der Duft der Verführung

    Ja, es stimmt. Wir verknallen uns der Nase nach. Wie jemand riecht entscheidet darüber, ob wir uns verlieben oder nicht – und zwar sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Und das Ganze geschieht überhaupt nicht bewusst. Es ist nämlich nicht das betörende Eau de Parfum, das uns auf Wolke 7 beamt. Vielmehr sind es die subtilen Botschaften des individuellen Körpergeruchs, die uns um den Verstand bringen – oder eben auch nicht. Amors Pfeil ist aus Hautfett und Schweiß gemacht. Klingt nicht gerade attraktiv. Wirkt aber so!

  2. Gemeinsamkeiten: Gleich und gleich ...

    Nein, es sind nicht die berühmten Gegensätze, die sich anziehen. Die Psychologie ist sich einig bei der Frage, wie und warum sich Männer und Frauen verlieben: Gemeinsamkeiten (wie Hobbys, Musikgeschmack, Ansichten) entscheiden darüber, wie wir uns verlieben; auch das gilt für Männer und Frauen gleichermaßen. Der Grund: Gemeinsamkeiten lassen darauf schließen, dass es weniger Konflikte in der Beziehung geben wird.

  3. Attraktivität: Wie sich Männer in Äußerlichkeiten verlieben

    Ja, es stimmt, die Herren der Schöpfung gehen nach dem Äußeren, sagen Studien. Und das nicht, weil sie oberflächlich sind, sondern weil sie ihren Instinkten folgen. Ein attraktives Aussehen suggeriert Gesundheit, gute Gene und damit eine ideale Grundlage der Fortpflanzung. Attribute, die übrigens auch Frauen wichtig sind, wenn es um die Attraktivität von Männern geht. Doch ein runder Bauch oder ein Doppelkinn werden von Frauen eher einmal verziehen, wenn dafür das Konto und der Charakter stimmen. Frauen wollen möglichst sicher sein, dass sie mit dem Nachwuchs nicht allein oder ohne Versorgung dastehen. Instinkte sind eben nicht immer zeitgemäß, aber trotzdem federführend.