9 Reagenzgläser mit verschiedenen Substanzen zur Herstellung von Kosmetikprodukten.
Selbstgemacht

DIY-Kosmetik: Wichtige Regeln für DIY-Beauty-Produkte

Kosmetik selber herstellen ist effizient und nachhaltig. Wer es ernst meint, sollte aber einige wichtige Regeln befolgen.

Produzieren statt konsumieren. Der Trend heißt „Do it yourself“, kurz DIY. Er ist schuld, dass überall in Eigenregie gestrickt, gehämmert und eingekocht wird. Auch ein Hang zu selbst gemachter DIY-Kosmetik ist nicht zu übersehen. Die Foren des Internets sind voll mit Rezepten für Cremes, Duschgels und Lotionen, die daheim am Herd angerührt und abgefüllt werden.

Kosmetik ganz bewusst selber herstellen

DIY ist nicht nur ein Bekenntnis zur Individualität, sondern auch eine bewusste Entscheidung. Vielleicht so etwas wie die Rückbesinnung auf die Natur und das ursprüngliche Leben oder das, was man heute darunter versteht. Der Trend zum Selbermachen wurzelt auch in dem wachsenden Bedürfnis vieler Menschen, wieder etwas mit den eigenen Händen zu fertigen – in einer Welt, die immer ferngesteuerter und digitaler wird. Außerdem sind Verbraucher heute informierter und entscheiden bewusster. Darüber, was sie essen und was sie tragen wollen. Auch darüber, was auf ihre Haut kommt. DIY-Kosmetik ist wahrscheinlich so etwas wie die nächste Stufe des stetig wachsenden Naturkosmetiktrends.

Beauty-Produkte selber machen gibt Kontrolle

Wer seine Kosmetik selber herstellt, hat auch die Kontrolle über den Inhalt. Und weiß vor allem, was nicht drinnen ist. Wir sprechen hier von Silikonen, Parabenen, synthetischen Duftstoffen, hormonellen Wirkstoffen und, und und. Gerade für Allergiker oder Veganer ist die Zubereitung individueller Pflege eine tolle Alternative zu den handelsüblichen Produkten. Außerdem macht das Gepansche und Gemixe einfach auch Spaß. Man kann als DIY-Kosmetikhersteller jegliches zeitgenössische Haut-, Haar- und Körperpflegesortiment in Heimarbeit nachbauen, und das sogar in Naturkosmetik-Qualität. Ob Bodylotion, Körperbutter, Duschgel, Deo, herkömmliches Peeling oder Body-Scrub, Anti-Aging-Gesichtsöl, Haarkuren oder Lipgloss, die Fantasie kann flattern, und zwar bis ins Produktdesign. Die hübschen Fläschchen, Döschen und Tiegel können noch dazu jederzeit wieder befüllt werden. Fazit: DIY-Kosmetik ist eine wirklich schöne Form der Nachhaltigkeit.

Wichtige Regeln für DIY-Kosmetik

  • Die Hygiene ist bei der hauseigenen Kosmetikproduktion das Wichtigste. Messbecher, Rührstäbe, Töpfe und andere Utensilien, die man für die Herstellung braucht, müssen penibel sauber sein.
  • Auch die Haltbarkeit von DIY-Kosmetik ist ein großes Thema. Weil zum Teil frische Zutaten und keine Konservierungsstoffe verwendet werden, ist die Lebensdauer von DIY-Produkten sehr begrenzt.
  • Verwenden Sie, wenn möglich, Gefäße mit Druckspender, wenn Sie Kosmetik selber herstellen. Produkte in Tiegeln, in die man mit den Fingern hineingreift, werden schneller verunreinigt.
  • Vorsicht ist auch für Allergiker geboten, aber diese wissen in der Regel ohnehin, welche Stoffe sie vermeiden sollten, wenn Sie Beauty-Produkte selber machen.
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