2 Frauenbeine in Strumpfhosen orange und weiß, komplementäre High Heels
Füße hoch!

Fußpflege-Tipps: Durchtanzte Nächte ohne Fußschmerzen

Die ganze Nacht getanzt? Klassische Nachwehen sind oft nicht nur das Kopfweh vom Prosecco, sondern auch Fußschmerzen – unsere Fusspflege-Tipps für mehr Komfort bis in die Zehenspitzen.

1. First things first: die richtigen Schuhe

 Nach der Party ist auch immer vor der Party. Bevor man also die ganze Nacht die Tanzfläche heimsucht, sollte man auf jeden Fall auf die gute Qualität der hohen Hacken achten. Die wichtigsten Kriterien?

  • Besser etwas teurer als zu billig:
    Hochwertige Schuhe haben ein gepolstertes Fußbett und flach verarbeitete Innennähte. Schuhe aus echtem Leder passen sich zudem besser der Form des Fußes an.
  • Auf den Absatz kommt es an:
    Je breiter und niedriger der Absatz, desto bequemer auch der Schuh. Tipp: Absatzhöhen variieren und manchmal barfuß gehen – das „trainiert“ die Füße.
  • Auf großem Fuß leben:
    Nie zu kleine Schuhe kaufen und im Zweifel eine halbe Nummer größer wählen.

2. Vor der Party: Tapen und Pflastern

Die richtige Vorbereitung ist alles – denn auch schon vor dem Feiern kann man Fußschmerzen vorbeugen. Profi-Club-Gängerinnen kennen die Tricks schon längst, für alle anderen gilt: Tapen, Pflastern, Tanzen!

  • Zeh an Zeh: Mit hautfreundlichem Tape den dritten und vierten Zeh „miteinander verbinden“ also aneinander heften. Das entlastet einen Nerv, der häufig für Fußschmerzen verantwortlich ist.
  • Gute Einlage: Einlagen und Blasenpflaster nicht nur zuhause, sondern auch in der Tasche zu haben kann oft die Partynacht retten.
  • Gepflegte Nägel: Spitze Nagelränder können die Haut verletzen, also vorher noch schnell eine kleine „Pedi“ einlegen.
  • Fliegender Wechsel: Immer Wechselschuhe in der Tasche haben (Pflicht!)

3. Nach der Party: Baden, Cremen, Bewegen, Massieren

Die Schuhe liegen in der Ecke, das Haar ist zerzaust und die Augenlider so schwer wie die Beine? Jetzt heißt es Spa-Programm für die Füße von Fußbad über Cremes bis Massage.

  • Intensives Fußbad: Die Nummer eins der Fußpflege: das Fußbad. Einfach lauwarmes Wasser (bis 36 Grad) mit Zusätzen nach Belieben anreichern und Füße 15 Minuten im Bad lassen. Als Hausmittel werden oft Salz und Kräutertee verwendet, aber auch fertige Fußbad-Essenzen, Öle oder Salze mit Rosmarin, Minze, Lavendel oder Arnika. Inspirationen dafür gibt es hier. Top-Tipp: Anschließend „Kneippen“ – eine Wechseldusche weckt müde Füße auf. Ein sanftes Fußpeeling am Ende und die Fußschmerzen sind so gut wie vergessen.
  • Gymnastik & Massieren: Bewegungsabläufe bringen den Fuß wieder auf Touren – dabei reichen ganz kleine Übungen (en Fuß um die eigene Achse um den Knöchel kreisen, Zehen einzeln bewegen, Knöchel und Innenzone des Fußes mit dem Handballen massieren, Oberseite des Fußes mit der flachen Hand beklopfen). Übrigens: perfektes Training für Zwischendurch? Mit den Zehen Gegenstände vom Boden aufheben – das ist eine gute Übung um das Fußbett zu stärken.
  • Pflegende Cremes: Nach Bad und Massage die Füße mit einer anregenden Creme einreiben. Wenn es doch kleine Verletzungen gibt: mit Wundsalbe und Pflaster behandeln. Top-Tipp: Füße großzügig mit Creme einschmieren, Socken darüberstülpen und über Nacht einziehen lassen, das wirkt Wunder.
  • Füße hoch: So einfach kann’s gehen, Füße hochlegen, ein Buch lesen und entspannen. Hochlagern hilft beanspruchten Füßen wieder auf die „Beine“.
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