Gezielter einkaufen im Sommer: Drei Tipps gegen Lebensmittelabfälle
Diese Zusammenfassung wurde mit KI erstellt und menschlich kontrolliert
Kennen Sie diese Situation: Die Mahlzeiten für die Woche sind mehr oder weniger durchdacht, der Kühlschrank entsprechend gut gefüllt – und dann kommt plötzlich alles anders als geplant. Eine kurzfristige Einladung zum Grillen bei Freunden, ein spontaner After-Work-Drink oder die mangelnde Lust, sich an einem heißen Sommertag in die Küche zu stellen: Bei aller sommerlichen Freiheit können solche Planänderungen dazu führen, dass Lebensmittel nicht rechtzeitig verbraucht werden. Im schlimmsten Fall müssen sie weggeworfen werden. Mit diesen drei Tipps wirken Sie der sommerlichen Verschwendung entgegen.
Einkaufen nach Plan: So vermeiden Sie Lebensmittelabfälle
Die gute alte Einkaufsliste macht das Leben einfacher und hilft dabei, nur das zu kaufen, was wirklich gebraucht wird.In fünf Schritten zur passenden Einkaufsliste
In fünf Schritten zur passenden Einkaufsliste
1. Was steht die Woche an?
Arbeitet man im Homeoffice? Ist man geschäftlich unterwegs? Nimmt man eine Lunchbox mit? All diese Überlegungen helfen bei der Planung und Auswahl der Einkäufe.
2. Wann wird der Einkauf erledigt?
Es ist wichtig, dies im Vorfeld zu planen, damit man genug Zeit dafür hat.
3. Einen Wochenplan erstellen:
Zu Beginn der Woche sollte man sich einen Speiseplan überlegen. Als Ausgangspunkt empfiehlt sich, Zutaten zu nehmen, die man bereits zu Hause hat.
5. Einkaufszettel schreiben:
Vorab eine kleine Bestandsaufnahme machen und alle Lebensmittel notieren, die noch fehlen, um die geplanten Mahlzeiten zubereiten zu können.
6. Die Liste an den Supermarkt anpassen:
Es spart viel Zeit und Nerven, wenn man regelmäßig im selben Supermarkt einkauft und dort die Anordnung der Produkte kennt.
Bewusst bevorraten
Es empfiehlt sich, ein gewisses Grundsortiment an Lebensmitteln zu Hause zu haben – am besten gut verschlossen in dichten Aufbewahrungsboxen oder im Kühl- bzw. Gefrierschrank. Dabei regelmäßig prüfen, was bald verbraucht werden sollte.
- Eiweißwellen: Hülsenfrüchte, Getreideprodukte, Nüsse, Käse
- Kohlehydratquellen: Nudeln, Kartoffeln, Reis
- Fette: Nüsse, Kerne, Rapsöl
- Obst und Gemüse: Trockenfrüchte, Obst und Gemüse der Saison, tiefgekühltes Gemüse
- Saucen: Gehackte Tomaten, Kokosmilch
- Würzmittel: Salz & Pfeffer, Gemüsebrühe, Sojasauce
Lebensmittel nicht verschwenden
Essen wegzuwerfen belastet Ressourcen und kostet Geld. Gezielt einzukaufen und Lebensmittel sorgsam zu lagern und zu verwerten, ist gar nicht so schwer. Hier ein paar Tipps, wie Lebensmittelverschwendung vermieden werden kann:
- Einkaufszettel schreiben und sich daran halten.
- Das Mindesthaltbarkeitsdatum im Blick behalten und bei vielen Lebensmitteln zusätzlich Geruch, Aussehen und Geschmack prüfen. Wichtig: Lebensmittel mit Verbrauchsdatum sollten nach Ablauf nicht mehr verzehrt werden.
- Bevor Lebensmittel zu verderben drohen, ein- bis zweimal in der Woche ein Restlessen machen.
- Reste oder Lebensmittel, deren Mindesthaltbarkeitsdatum bald erreicht ist, rechtzeitig einfrieren – sofern sie dafür geeignet sind.
- Dinge, die im Müll landen, aufschreiben, um Muster zu erkennen: Was wird regelmäßig weggeworfen? So lässt sich künftig gezielter gegensteuern.
- Essensreste in luftdichten Aufbewahrungsbehältern im Kühlschrank aufbewahren.
- Lebensmittel, zum Beispiel Gurkerl, nicht mit den Fingern oder einem Löffel berühren, den man bereits abgeleckt hat.
- Die Kühlschranktemperatur auf etwa 4 °C einstellen. Eine niedrigere Kühlschranktemperatur kann dazu beitragen, dass viele Lebensmittel länger frisch bleiben.