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Nachhaltig einkaufen im Sommer: Drei Tipps

Nix verschwenden

Nachhaltig einkaufen im Sommer: Drei Tipps

In den heißen Monaten des Jahres sind wir meist mehr auf Achse als zur Winterszeit. Das wirkt sich auch auf unser Einkaufs- und Essverhalten aus. Nachhaltig einkaufen – so ist es realisierbar!
Kennen Sie diese Situation: Die Mahlzeiten für die Woche sind mehr oder weniger durchdacht, der Kühlschrank entsprechend gut gefüllt und dann kommt plötzlich alles anders als geplant. Eine kurzfristige Einladung zum Grillen bei Freunden, ein spontaner After-Work-Drink oder die mangelnde Lust, sich an einem heißen Sommertag in die Küche zu stellen. Bei aller sommerlichen Freiheit können solche Planänderungen das Aus für wertvolle Lebensmittel bedeuten. Es bleibt keine Gelegenheit, sie zu verarbeiten – im schlimmsten Fall müssen sie weggeworfen werden. Mit diesen drei Tipps wirken Sie der sommerlichen Verschwendung entgegen!


Nachhaltig einkaufen nach Plan

Die gute alte Einkaufsliste macht das Leben so viel einfacher und hilft dabei, nachhaltig einzukaufen.


In fünf Schritten zur perfekten Einkaufsliste

  1. Was steht die Woche an? Arbeitet man im Homeoffice? Ist man geschäftlich unterwegs? Nimmt man eine Lunchbox mit? All diese Überlegungen helfen bei der Planung und Auswahl der Einkäufe.
  2. Wann wird der Einkauf erledigt? Es ist wichtig, dies im Vorfeld zu planen, damit man genug Zeit dafür hat.
  3. Einen Wochenplan erstellen! Zu Beginn der Woche sollte man sich einen Speiseplan überlegen. Als Ausgangspunkt empfiehlt sich, Zutaten zu nehmen, die man bereits zuhause hat. 
  4. Einkaufszettel schreiben! Vorab eine kleine Bestandsaufnahme machen und alle Lebensmittel notieren, die noch fehlen, um seine Mahlzeiten für eine Woche zubereiten zu können.
  5. Die Liste an den Supermarkt anpassen! Es spart viel Zeit und Nerven, wenn man immer im selben, im Idealfall nachhaltigen Supermarkt einkauft.


Bewusst bevorraten

Es empfiehlt sich, ein gewisses Grundsortiment an Lebensmitteln zuhause zu haben – am besten gut verschlossen in dichten Aufbewahrungsboxen oder im Kühl- bzw. Gefrierschrank. Hier regelmäßig checken, was kurz vor dem Ablaufen steht. Diese gesunden Grundzutaten dürfen nicht fehlen:
  • Eiweißwellen: Hülsenfrüchte, Getreideprodukte, Nüsse, Käse
  • Kohlehydratquellen: Nudeln, Kartoffeln, Reis
  • Fette: Nüsse, Kerne, Rapsöl
  • Obst und Gemüse: Trockenfrüchte, Obst und Gemüse der Saison, tiefgekühltes Gemüse
  • Saucen: Gehackte Tomaten, Kokosmilch
  • Würzmittel: Salz & Pfeffer, Gemüsebrühe, Sojasauce

Lebensmittel nicht verschwenden

Essen wegzuschmeißen ist nicht nur eine (Umwelt-)Sünde, sondern auch Geldverschwendung. Nachhaltig einkaufen und mit seinen Lebensmitteln sorgsam umzugehen, ist gar nicht so schwer. Hier ein paar Tipps, wie Lebensmittelverschwendung vermieden werden kann:
  • Einkaufszettel schreiben und sich daranhalten.
  • Das Mindesthaltbarkeitsdatum zwar im Blick behalten, aber sich auch auf seinen Geruchs-, Geschmacks- und Sehsinn verlassen.
  • Bevor Lebensmittel zu verderben drohen, ein- bis zweimal in der Woche ein Restlessen machen.
  • Reste oder Dinge, die kurz vor dem Ablaufen stehen, einfrieren
  • Dinge, die im Müll landen, aufschreiben, um so ein Muster zu erkennen, was man regelmäßig wegwirft, um künftig dagegen zu steuern.
  • Essensreste in luftdichten Aufbewahrungsbehältern im Kühlschrank aufbewahren.
  • Das Essen (zum Beispiel Gurkerl) nicht mit den Fingern oder einem Löffel, den man bereits abgeleckt hat, berühren.
  • Die Kühlschranktemperatur auf 4 °C einstellen. Im Vergleich zu einer Temperatur von 8 °C sind Lebensmittel fast doppelt so lange haltbar.

Buchtipp

Die erfolgreiche Foodbloggerin und Ernährungsberaterin aus Schweden, Hanna Olvenmark, verrät in ihrem Buch „Nachhaltig kochen unter 1 €“ (Südwest Verlag) über 50 vegetarische Gerichte, die unter einem Euro kosten.
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