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Wie die Weisheit der Frauen etwas bewegt
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Lust an Zukunft

Wie die Weisheit der Frauen etwas bewegt

Das alte Kräuterweiblein wird gern belächelt. Doch hinter dieser weiblich geprägten Kultur steckt sehr viel überliefertes Wissen: Weise Frauen hören genau hin, bei Menschen und in der Natur, sie respektieren ihre Umwelt, weil sie wissen, dass alles eins ist. Sie spüren ihre Verantwortung und stellen immer wieder neue Fragen.

Kann man Land gesund pflegen?

In Klostergärten werden traditionell Heilkräuter und Gemüse angebaut, die Kreisläufe der Natur kennt man bestens. Die Schwestern der Holy Wisdom Monastery in Wisconsin/USA gehen noch etwas weiter: Sie wollen das Land (Prärie, Eichen-Savanne, Wälder, Feuchtgebiete) um ihr Kloster herum wieder ökologisch gesund pflegen, also nicht nutzen, sondern renaturieren. Ihre Mission: sich um die Erde als heiligen Ort zu kümmern.

Wie rettet man einen Fluss?

Was macht man, wenn ein Fluss immer mehr verschmutzt, wenn das Leben darin mehr und mehr bedroht ist? Die britische Künstlerin Meg Avon hat kurzerhand den Fluss Avon geheiratet und seinen Namen angenommen. Natürlich sollte ihre Aktion Aufmerksamkeit generieren, aber für Meg hat der Schritt auch eine spirituelle Bedeutung. Gemeinsam mit anderen Schwimmerinnen und Aktivistinnen ist sie Teil einer weiblichen Bewegung, die Flüsse heilen will.

Was macht Gärten wieder wilder?

Weltweit gibt es immer mehr Grassroot-Bewegungen, die Gärten naturnah gestalten wollen. Gut so, denn so entsteht nach und nach ein Fleckerlteppich der planetaren Gesundung. Natürlich und zum Glück sind hier beide Geschlechter vertreten (siehe „GLOBAL 2000“), aber Frauen sind auf Facebook und Instagram als grüne Influencerinnen deutlich aktiver. „We are the ark“ („Wir sind die Arche“) heißt zum Beispiel das Projekt der Irin Mary Reynolds. Wie das genau im eigenen Garten geht, zeigt auch die Österreicherin Paula Polak. Sie befasst sich seit 40 Jahren professionell mit Naturgärten, ihre Bücher sind wichtige Grundlagen für alle, die Biodiversität wollen.

Jetzt mitmachen!

Ab 1. März 2026 können dm Kundinnen und Kunden auf der Mitmach-Plattform unter dm-lustanzukunft.at zeigen, wie sie sich freiwillig engagieren – und so andere ermutigen, es ihnen gleichzutun.

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