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Fruchtsäurepeelings: Wirkung, Vorteile und Nachteile leicht erklärt
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Tipps vom Profi

Fruchtsäurepeelings: Wirkung, Vorteile und Nachteile leicht erklärt

Was genau passiert eigentlich bei einer Fruchtsäurebehandlung? Für welche Hauttypen eignet sie sich, und gibt es mögliche Nebenwirkungen? Eine Expertin aus dem dm kosmetikstudio hat die Antworten.

Annika Geier ist Qualitätstrainerin beim dm kosmetikstudio. Für ACTIVE BEAUTY hat sie die wichtigsten Fragen zu Fruchtsäurepeelings beantwortet.

Was bringt ein Fruchtsäurepeeling?

Eine regelmäßige, systematische Fruchtsäurebehandlung führt nachweislich zu einer Aktivierung der Zellteilung in der Basalzellschicht, der untersten Schicht der Epidermis (Oberhaut), und dadurch zu einer Erneuerung der Hautschichten. Das Fruchtsäurepeeling entfernt sehr schonend abgestorbene Hautschüppchen. Dadurch wirkt der Teint frischer und gleichmäßiger. Die Poren werden optisch verfeinert, die Haut wird glatter und weicher. Neben diesen positiven Aspekten verbessert sich zudem die Aufnahme darauffolgender Wirkstoffe.
Fruchtsäurebehandlungen sind in allen dm kosmetikstudios buchbar, die das Schwerpunktsortiment Fruchtsäure führen. Die Fruchtsäure kann entweder im Zuge einer regulären Gesichtsbehandlung gebucht werden oder als Kur.

Bei welchen Hautproblemen hilft ein Fruchtsäurepeeling?

Ein Fruchtsäurepeeling ist bei folgenden Hauterscheinungen besonders effektiv: Hyperpigmentierung, feine Linien, großporige Haut, Aknenarben, Verhornungen sowie fahle und glanzlose Haut.
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Wie läuft eine Behandlung ab?

Zu Beginn der Behandlung erfolgt eine ausführliche Anamnese durch die Kosmetikerin, um Kontraindikationen auszuschließen, und die Schritte werden genau erklärt. Die Fruchtsäure wird mit einem Pinsel im Gesicht aufgetragen und nach einer 3-minütigen Einwirkzeit wieder abgenommen. Anschließend wird sie mit einem sogenannten Neutralisator neutralisiert, und die weiteren Behandlungsschritte können durchgeführt werden.

Wie oft darf man ein Fruchtsäurepeeling machen?

Ein regelmäßiger Rhythmus erzielt meist die besten Ergebnisse. Die Kosmetikerinnen im dm kosmetikstudio beraten, ob eine Kur- oder Teilbehandlung sinnvoller ist. Bei einer Kur werden sechs Behandlungen im wöchentlichen Abstand durchgeführt. Das Fruchtsäurepeeling kann aber genauso auch bei einem monatlichen Besuch angewendet werden. Wichtig: Die Behandlung mit hochdosierter Fruchtsäure sollte ausschließlich in einem professionellen und geschulten Rahmen in einem Kosmetikstudio oder einer dermatologischen Praxis durchgeführt werden.

Wie viel kostet ein Fruchtsäurepeeling?

Eine Kur (6 Behandlungen) inklusive Fruchtsäurefluid zur Vorbereitung der Haut vor der Behandlung kostet im dm kosmetikstudio 494,90 Euro (Stand November 2025). Es kann aber auch eine Fruchtsäure im Rahmen einer Gesichtsbehandlung gebucht werden. Dabei fällt ein Aufpreis von 7 Euro (Stand November 2025) zur gebuchten Gesichtsbehandlung an.

Kann man ein Fruchtsäurepeeling auch zu Hause durchführen?

Ja, Fruchtsäurepeelings können zu Hause durchgeführt werden. Allerdings nur mit niedrig dosierter Fruchtsäure. Eine Behandlung mit höher konzentrierter und dadurch effektiverer Fruchtsäure sollte definitiv in einem Studio erfolgen. Peelings dieser Art gehören in fachkundige Hände, denn sie erfordern Erfahrung im Hinblick auf Einwirkzeit und Hautbeurteilung.

Was gibt es für Nebenwirkungen nach einer Fruchtsäurebehandlung?

Mögliche Reaktionen nach einem Fruchtsäurepeeling:
  • Kurzfristiges Kribbeln oder leichtes Brennen der Haut
  • Vorübergehende Rötung
  • Erhöhte Lichtempfindlichkeit
  • Bei falscher Konzentration oder zu langer Einwirkzeit können Reizungen entstehen

Schält sich die Haut immer nach einem Fruchtsäurepeeling?

Nein, bei kosmetischen Peelings ist das Ziel keine sichtbare Schälung, sondern eine sehr feine, gleichmäßige Erneuerung der Haut.

Was muss ich vor einem Fruchtsäurepeeling beachten?

  • 2–3 Tage vor der Behandlung keine reizenden Produkte verwenden, wie andere Säuren oder Peelings.
  • Intensive Sonne vermeiden, vor allem darf man eine Fruchtsäurebehandlung nicht im Sommer anwenden. Die beste Zeit ist von September bis April.
  • Auf Solarium verzichten.
  • Die Haut davor nicht rasieren und keine Harzbehandlung durchführen.

Was muss ich nach einer Fruchtsäurebehandlung beachten?

Die Haut muss mit einem Sonnenschutz (Lichtschutzfaktor 50) geschützt werden – auch im Winter!
  • Feuchtigkeitsspendende Pflege
  • Kein Solarium
  • Keine Sauna oder Sport mit starkem Schwitzen direkt danach
  • 24–48 Stunden danach keine reizenden Produkte wie hochkonzentriertes Vitamin C, Retinol oder andere Peelings anwenden

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Gibt es Personen, die kein Fruchtsäurepeeling machen dürfen?

Kontraindikationen sind:
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Behandlung mit Vitamin A, etwa bei einer akuten Akne
  • Sehr empfindliche oder akut gereizte Haut
  • Offene Wunden, Ekzeme, starke Sonnenbrände
  • Entzündete Akne
  • Bekannte Unverträglichkeiten gegenüber Fruchtsäuren
  • Unmittelbar nach Behandlungen wie Laser

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