Scandinavian Hairline: Summer Glow dank heller Babyhaare
Manche bekommen sie von der Sonne geschenkt, andere lassen sie vom Friseur perfektionieren: Die Scandinavian Hairline sorgt bereits im Frühling für Sommergefühle. Wir zeigen, was hinter dem vom hohen Norden inspirierten Farbtrend steckt.
Weich, minimalistisch, natürlich – so zeigt sich skandinavische Ästhetik. Genau daran orientiert sich die Scandinavian Hairline: Mit sanften Übergängen statt harter Konturen und fein aufgehellten Babyhaaren am Gesichtsrahmen entsteht ein Look wie frisch aus dem Urlaub.
Wie entsteht der Scandinavian Hairline-Effekt?
Obwohl Frauen aus skandinavischen Ländern als Vorbilder für die Scandinavian Hairline gelten, entsteht der aufgehellte Haaransatz im Sommer auch in anderen Breitengraden ganz von selbst. Faktoren wie Sonnenlicht, UV-Strahlung und Salzwasser sind dafür verantwortlich, dass die Pigmente im Haar aufgehellt werden – besonders am Ansatz.
Auch ohne nordische Gene oder einen sonnenreichen Urlaub lässt sich der Scandi-Look das ganze Jahr über erzielen. Da die feinen Babyhaare besonders bruchanfällig sind, empfiehlt es sich, das Färben professionellen Händen zu überlassen und auf Experimente zu Hause zu verzichten. Für maximale Natürlichkeit werden nur einzelne Babyhaare aufgehellt. Dabei sorgen Strähnchen- oder Balayage-Techniken für ein besonders weiches Finish.
Für welche Haarfarbe eignet sich die Scandi Hairline?
Auch wenn sich die Umsetzung bei hellen Haaren besonders einfach erweist, ist eine trendige blonde Mähne entgegen vieler Vermutungen keine Voraussetzung für den sommerlichen Stil. Entscheidend ist, den Kontrast dezent zu halten und den Ansatz lediglich um ein bis zwei Nuancen heller als die Naturhaarfarbe zu gestalten. Ist einem diese Variante zu gewagt, stellen Colour Blocking oder Face Framing Alternativen dar, die einen ähnlichen Effekt erzielen.
Der automatisch frischere Teint ist ein schöner Nebeneffekt der Scandinavian Hairline. Fein aufgehellte Babyhaare am Haaransatz wirken wie ein sanfter Lichtfilter fürs Gesicht. Der entstehende Halo-Effekt reflektiert das Licht, reduziert optisch Schatten und lässt die Haut sofort strahlender und ebenmäßiger erscheinen. Zudem ist die Methode im Vergleich zu anderen Farbtechniken kostengünstiger.
Wie stylt man den Look?
Für das Styling gilt: Je ungezwungener, desto besser – denn Ziel ist ein mühelos wirkender Look. Leichte Wellen bringen Bewegung ins Haar und lenken die Aufmerksamkeit auf den sanften Farbverlauf. Aus diesem Grund funktioniert der Scandi-Style besonders gut, wenn das Haar an der Luft trocknen darf. Wer sich doch für ein lockeres Blowout entscheidet, föhnt am besten mit einer Rund- oder Paddle-Bürste vom Ansatz weg, ohne ihn zu stark zu glätten. Schwere Produkte stören die Leichtigkeit der Scandi-Vibes, weshalb ein dezent eingesetztes Volumenspray völlig ausreicht, um dem Haar etwas Fülle zu verleihen.