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Balayage: Der ultimative Guide

Sommerlook

Balayage: Der ultimative Guide

Balayage ist wohl die die beste Farbtechnik für natürliche Highlights im Haar. Aber was passiert genau dabei? Kann ich es selber machen? Hier kommen alle Antworten!

Ob Lockenkopf oder glatte Mähne, Blond, Braun oder Rot: Wer nach einem Frischekick für seine Naturhaarfarbe sucht oder sich einfach mehr Abwechslung und Glanz wünscht, für den ist die angesagte Haarfärbetechnik Balayage genau das Richtige.

Der Trick: Die Strähnchen in verschiedenen Farbnuancen werden freihändig ins Haar gepinselt. Das hat den Effekt, dass die Highlights nur um wenige Nuancen heller sind als die Naturfarbe, wodurch weiche Übergänge und ein natürlicher, individueller Look entstehen. Der Begriff Balayage leitet sich übrigens vom französischen Wort „balayer" ab, was so viel heißt wie „fegen“. Tipp: Im dm-Friseurstudio wird die Farbtechnik übrigens unter „Paintings“ angeboten.

Balayage: 6 Fragen und Antworten zur angesagten Färbetechnik

1. Balayage vs. Ombré: Was ist der Unterschied?

Während bei der Balayage-Technik die Strähnchen mit dem Pinsel ungefähr zehn Zentimeter vom Ansatz entfernt ins Haar gesetzt werden, beginnt die Ombré-Technik noch weiter unten. Der dunkle Ansatz bleibt etwa bis zur Haarlängenmitte, nach unten hin, zu den Spitzen werden die Haare dann verlaufend immer heller.

2. Funktioniert Balayage bei allen Haarfarben?

Ja, allerdings empfiehlt es sich immer in einer harmonischen Farbkombination zu bleiben. Das heißt: Entweder warme oder kühle Töne miteinander mischen. Bei dunkleren Typen sorgt etwa die Kombination aus einem warmen Braun mit Karamell- oder Goldnuancen für ein natürlich wirkendes Ergebnis. Für Frauen mit einem hellen Teint und blauen Augen passen kühlere Blondtöne - hier sorgt die Balayage-Technik für einen Frischekick im Haar. Extrem cool sehen auch Schattierungen bei roten Haaren aus.

3. Für wen Haar eignet sich die Färbetechnik am besten?

Die schönsten Effekte erzielt man mit Balayage bei langen Haaren. Gerade bei schönen Beachwaves wirkt die Technik super harmonisch, hier können die verschiedenen Farben richtig ineinanderfließen. Aber auch bei einem längeren Bob kommt die Balayage gut zur Geltung. Für kurze Haare eignet sich die Haarfärbetechnik übrigens weniger. Der Grund: „Es gibt zu wenig Fläche für die unterschiedlich gefärbten Strähnchen, wodurch das Ergebnis schnell fleckig wirken kann“, sagt Helmut Maier, dm Qualitätstrainer.

4. Wie lange hält der Strähnchenlook?

Meistens werden die Strähnen ein paar Zentimeter unterhalb des Haaransatzes gesetzt, wodurch sie auch nach ein paar Monaten noch natürlich wirken. Mittlerweile gibt es aber auch Techniken, die fast bis zum Ansatz gezogen werden. Bei diesen stört der Nachwuchs vielleicht schon früher. Außerdem hängt es davon ab, wie nahe man bei der Naturhaarfarbe bleibt. Tipp: In den dm Friseurstudios kann auch nur der Balayage-Nachwuchs gefärbt werden, so werden die Haarlängen geschont.

5. Wie viel Zeit muss ich beim Friseur einplanen?

Das ist immer von Haarlänge, Haarstruktur, Haardichte und Aufhellungsgrad abhängig. Grundsätzlich sollten man aber mindestens drei Stunden einplanen. Denn in jedem Fall muss das Haar aufgehellt werden. Erst danach bringen Glossings oder Tönungen die unterschiedlichen Farbtöne ins Spiel und das braucht Zeit.

6. Kann ich den Balayage-Look auch selber färben?

Davon ist definitiv abzuraten! Diese Freihandtechnik lässt sich nur von Coloristen wirklich schön umsetzen. Denn schon beim Anrichten der Painting-Produkte, die für die richtige Konsistenz meist mit Tonerde versetzt sind, braucht es know how. Dann geht es noch um die Pinselstärken, die Auftragetechnik, die Einwirkzeit und vieles mehr. Für ein perfektes Balayage-Ergebnis sollte wirklich nur ein Profi ans Werk!