Wasserwelle: Ein Trend-Update für den edlen Klassiker
Opulente Partys, stilvolle Outfits und elegante Frisuren: 2026 darf es wieder glamourös zugehen. Passend dazu feiert die Wasserwelle ein stilvolles Comeback in moderner Interpretation.
Die Wasserwelle: Ikonische Frisur der 20er Jahre
Ihren Durchbruch feierte die Wasserwelle in den 1920er-Jahren, die auch als „Goldene Zwanziger“ bekannt sind. Sie wurde zum Symbol der modernen, selbstbewussten Frau: kurz geschnittenes Haar (Bob), klar definierte Wellen und ein bewusst glamouröser Auftritt. Die Frisur passte perfekt zum neuen Lebensgefühl von Freiheit, Tanz und Nachtleben. Die klassische Wasserwelle wurde ohne Hitze, nur mit Wasser, Kamm und Fingern geformt. Die S-förmigen Wellen lagen flach am Kopf an und wirkten fast wie flüssige Bewegung,– daher der Name. Besonders beliebt war sie bei Abendveranstaltungen, im Theater und im frühen Film. In den 1930ern entwickelte sich die Wasserwelle weiter: Sie wurde weicher, femininer und oft mit längeren Haaren kombiniert. Hollywood machte sie zum Inbegriff von Eleganz.Film-Ikone Marlene Dietrich (1901-1992) mit Wasserwelle
Die Wasserwelle heute – alltagstauglich & easy umsetzbar
In gleichmäßigen Abständen trifft eine Welle auf die nächste… Was sich auf den ersten Blick liest wie ein verträumtes Déjà-vu unseres bevorstehenden Sommerurlaubs, ist in Wahrheit ganz große Handwerkskunst. Denn für kaum eine Frisur braucht es so viel Geschick, Zeit und Geduld wie für das Styling einer Wasserwelle.Weil Zeit aber bekanntlich kostbar ist und nicht jede von uns über die Hair-Skills von Odile Gilbert oder Jen Atkin verfügt, meldet sich die edle Frisur jetzt glücklicherweise mit einem modernen, unkomplizierten und alltagstauglichen Makeover zurück.
So sieht die Wasserwelle 2026 aus
Im Vergleich zur klassischen Wasserwelle kommen die „S-Waves“ deutlich rockiger und wilder daher. Dennoch versprühen sie durch ihren raffinierten Mix aus XL-Wellen gepaart mit modernen Beach Waves diesen Hauch von Retro, für den der Trend gerade so gefeiert wird. Was hat es aber mit der Bezeichnung auf sich? Das ist leicht erklärt: Die einzelnen Locken sollen nicht subtil, sondern deutlich erkennbar und auffällig geschwungen sein. Damit das gelingt, werden sie in Form gelegt – und erinnern so an den Buchstaben „S“. Für das Styling der neuen Trendwelle braucht es also zumindest kinnlanges Haar.