Positive Buddys: Begleitung nach einer HIV-Infektion
Diese Zusammenfassung wurde mit KI erstellt und menschlich kontrolliert
Michael Hofbauer (27) aus Oberösterreich steht in Wien als Positive Buddy Menschen als Gesprächspartner zur Seite, die kürzlich die Diagnose HIV erhalten haben.
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Als Michael 2020 in einem YouTube-Video seine HIV-Diagnose öffentlich machte, erhielt er zwar viel Zuspruch, begegnete in seinem Umfeld jedoch gleichzeitig auch viel Unwissenheit. „Selbst hatte ich ja auch wenig Ahnung von Therapien“, sagt er.
In der ersten Zeit nach seiner Infektion bekam er Unterstützung von der Aidshilfe Oberösterreich. Die Hilfe, die er dort erfahren hat, möchte er nun weitergeben. Heute engagiert er sich als Positive Buddy des Vereins.
Betroffene können über die Website des Netzwerks Kontakt aufnehmen und sich anschließend telefonisch, per E-Mail oder WhatsApp austauschen. Zwei Personen trifft Michael derzeit auch persönlich.
Neue Perspektiven schaffen
„Viele wissen nicht, was auf sie zukommt und was sich alles ändern wird. Aus Angst, stigmatisiert zu werden, fällt die offene Kommunikation oft schwer.“
Erfahrungsberichte von Erkrankten werden außerdem oft leichter angenommen als routinierte Tipps von medizinischem Personal: „Es ist schön zu sehen, wie die Personen eine neue Perspektive im Umgang mit der Situation gewinnen.“
Stigmatisierung abbauen und aufklären
Auch Tagungen und Projekte der Aidshilfe gestaltet Michael mit. „Ich konnte Ungerechtigkeiten noch nie ausstehen und will deshalb Vorurteile abbauen. So viele Schicksale werden im Verborgenen ausgetragen, weil sich Betroffene nicht trauen, darüber zu sprechen. Dabei kann man mit dieser Krankheit gut leben. Wir sollten uns davon nicht die Lebensfreude nehmen lassen.“