Fakten über Haare
Hätten Sie's gewusst?

10 spannende Fakten über Haare!

Volle Männerhaare lassen seinen Träger dynamisch wirken, seidig glänzende Frauenhaare stehen für pure Sinnlichkeit. Ähnlich wie Kleidung, verraten Haare jede Menge über uns. 10 spannende Fakten über Haare kommen jetzt!

Haare spielen für uns eine große Rolle im Leben. Wir wollen nur die beste Pflege für sie, gehen regelmäßig zum Friseur, versuchen Hitze zu vermeiden und setzen darum auf Air Dry, also Haare stylen ohne Föhn.

Dafür, dass wir unseren Haaren soviel Bedeutung beimessen, wissen die meisten recht wenig über diesen Teil unseres Körpers. Ein Grund für Gerhard Staguhn, für sein Buch „Und ewig lockt das Haar“ das Thema einmal tiefer zu  beleuchten: Etwa, was Haar für uns bedeutet, welche Wirkung es auf uns hat oder wie es eigentlich wächst. Zehn seiner spannenden Fakten rund ums Haar verraten wir hier:

10 Fakten über Haare: von Evolution bis Trends

  1. Haare sind Teil unserer Persönlichkeit

    In der Entwicklungsgeschichte des Menschen stand das Haar für die Wirkungskraft einer Person. Und das nicht nur rein symbolisch. Zählen heute ein kräftiger Händedruck und ein offener Blick als vertrauenserweckende Merkmale, so waren es eine Zeit lang volle Haare. Aber auch heute noch hinterlassen Menschen mit schönen, kräftigen Haaren oft einen besseren ersten Eindruck als Menschen mit schütterem Haar oder Glatze.

  2. So oft ändern Männer und Frauen ihre Haare

    Frauen sind meist wesentlich experimentierfreudiger in puncto Haare. Sie ändern Haarschnitt und Haarfarbe immer wieder im Laufe ihres Lebens. Männer hingegen halten so lange wie möglich an einer bestimmten Frisur fest – selbst wenn die jugendliche Haarfülle nicht mehr vorhanden ist.

  1. Ohne Haarefärben geht gar nichts

    Das Ergrauen der Haare setzt bei vielen Menschen bereits zur Lebensmitte – oder sogar noch früher – ein. Ohne Haarfärbemittel wäre es offensichtlich, wie überaltert die westliche Gesellschaft bereits ist. Wenig überraschend: Frauen greifen deutlich häufiger zum Haarfärbemittel als Männer.

  2. So beeinflussen Hormone den Haarwuchs

    Haben Männer zu viel vom männlichen Sexualhormon Testosteron, bekommen sie eine Glatze. Männer mit vollem Haar hingegen haben einen leichten Überschuss des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen. Für den hormonell bedingten Haarausfall bei älteren Frauen ist übrigens ebenfalls zu viel Testosteron verantwortlich. Beim Bartwuchs ist es genau umgekehrt: Ein hoher Testosteronwert verstärkt den Bartwuchs.

  3. Haartrends ändern sich ständig

    Schon die alten Ägypter legten großen Wert auf schönes Haar. Was man unter dem Begriff „schön“ versteht, ändert sich allerdings laufend. So preisten die Griechen der Antike zum Beispiel wohlgeformte Locken – egal ob Frau oder Mann. In der Frührenaissance zupften sich Frauen die Stirnhaare aus, um eine höhere Stirn zu bekommen. Und im Zeitalter des Barock waren üppige Perücken – dekoriert mit Schleifen, Federn und Schmuck – angesagt.

  4. Babyhaare sind anders

    Wenn ein Baby im Bauch heranwächst, ist das Wachstum der Haare synchron. Das bedeutet, alle Haare erscheinen und verschwinden gleichzeitig. Der Wechsel zum zyklischen Haarwuchs findet um den dritten Lebensmonat statt. Dann taucht die typische Säuglingsglatze am Hinterkopf auf. Bis zum vollendeten ersten Lebensjahr hat sich das zyklische Haarwachstum eingependelt.

  5. Kopfhaar versus Körperhaar

    Rund 85 Prozent unseres Kopfhaars befindet sich stets in der Wachstumsphase, circa 15 Prozent haben dann Ruhephase. Umgekehrt ist es bei der Beinbehaarung, denn hier sind nur rund 20 Prozent der Haare in der Wachstumsphase, während sich etwa 80 Prozent quasi ausruhen. Das ist auch der Grund warum Menschen für gewöhnlich deutlich mehr Haare auf dem Kopf haben als an den Beinen.

  6. Darum stellen sich uns die Haare auf

    Warum bekommen wir Gänsehaut, wenn es kalt ist oder wir Angst haben? Das hängt mit der  Evolution zusammen: Unsere Vorfahren hatten noch ein Fell. Das Aufrichten der vielen Haare sorgte für Wärme und ließ uns zudem größer erscheinen, für den Fall eines Angriffs. Damals ganz schön praktisch, heute überflüssig.

  7. Haare scheren als Strafe

    Sind die Haare ab, fühlen wir uns fast nackt, der Persönlichkeit beraubt. Kein Wunder also, dass das Scheren des Kopfes seit jeher Mittel ist, Menschen mit Entwürdigung zu strafen. Aber auch beim Militär werden die Köpfe geschoren, um ein Einheits- und Gleichheitsgefühl zu schaffen.

  8. Perücken aus Echthaar boomen wieder

    Hochwertige Perücken aus Menschenhaar sind wieder angesagt und kosten zwischen 1.000 und 3.000 Euro. Aufbereitet werden die Perücken, die jeweils aus rund 100.000 einzeln geknüpften Haaren bestehen, meist in Billiglohnländern.

Gerhard Staguhn: Und ewig lockt das Haar - zu Klampen Verlag

Und ewig lockt das Haar
(Gerhard Staguhn)
Verlag: Zu Klampen Verlag

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