Der Vogelsanitäter: „Ich möchte die Artenvielfalt schützen“
Der Stadtrand von Linz besitzt eine auffallend hohe Dichte an Greifvögeln – zu verdanken ist dies Reinhard Osterkorn. Der heute 72-Jährige hat vor 32 Jahren in den alten Gemäuern einer Villa eine Greifvogel- und Eulenschutzstation ins Leben gerufen.
Im grünen Linzer Stadtteil Ebelsberg leben derzeit über 150 ganz besondere gefiederte Bewohner. Hier hat Reinhard nämlich vor mehr als drei Jahrzehnten seine Greifvogel- und Eulenschutzstation aufgebaut, ein Refugium für verletzte und verwaiste Tiere. Sein Engagement wurde zur Lebensaufgabe: „Ich möchte einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leisten“, sagt der Autodidakt, der heute als einer der erfahrensten Vogelschützer Österreichs gilt. Mit Geduld und Gespür pflegt er unter anderem Adler, Bussarde, Käuze oder Falken gesund, um sie, wenn möglich, in die Freiheit zu entlassen. Seine Faszination ist ungebrochen: „Mein schönster Moment war die Aufzucht von Rohrweihenküken. Dank GPS-Sender konnten wir ihren Flug bis Afrika dokumentieren!“ Osterkorn hat mit seiner Initiative sogar das österreichische Tierschutzgesetz geprägt: Durch seinen Einsatz wurde das Recht auf Leben und Wohlbefinden auch für Wildtiere verankert. Heute blickt er stolz auf sein Projekt, das mit drei selbst gebauten Gehegen begann und immer noch unzähligen Vögeln hilft.
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