Fakt ist: Eltern müssen sich regelmäßig Pausen gönnen, sonst liegen die Nerven irgendwann blank. Fakt ist aber auch: Das ist leichter gesagt als getan. Eine Familie zu organisieren ist Multitasking auf höchstem Niveau, ob für Mamas oder Papas. Das hilft: erprobte Strategien für einen kühlen Kopf und ein entspanntes Familienleben.

Familie organisieren: Tipps und Tools, die Eltern wirklich entlasten

  1. Digitale Organisations-Tools

    Ohne einen strukturierten Zeitplan klappt in Haushalten mit Kindern gar nichts. Die elterlichen Terminkalender zu digitalisieren und untereinander zu synchronisieren hat sich daher bei zahlreichen Familien bewährt. Über Apps wie „Famanice“, „Family Cockpit“ oder „Wunderlist“ lassen sich To-do-Listen, Kalender und Nachrichten untereinander abgleichen. So behält jeder die Übersicht.

  2. Kalender für die Kinder

    Auch Kinder brauchen einen Überblick über die Termine, Aufgaben und Eltern-Auszeiten. Klassische Wandkalender eignen sich hierfür am besten. Idealerweise werden nur die für die Kids relevanten Ereignisse eingetragen und nach Kind farblich verschieden markiert.

  3. Angemessene Aufgaben ohne Zeitdruck

    Schon kleine Kinder können Dinge im Haushalt übernehmen – und sind meist hochmotiviert dabei. Den Eltern obliegt es, sie mit jenen Aufgaben zu betreuen, die ihrem Alter und somit körperlichen Fähigkeiten entsprechen. Mitzuhelfen fördert ihr Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl – und Kinder bis zum Teenageralter zu bedienen, sollte auch nicht das Ziel der Eltern sein.

    Kleiner Tipp: Um die Motivation, aber auch die Eigenverantwortung des Kindes zu fördern, vereinbaren Sie besser keine zu strengen Zeitfenster. Lieber grobe Vorgaben geben, etwa: Bis Mittwoch die Wäsche abhängen, jeden zweiten Tag die Blumen gießen usw. Wie sich Kinder innerhalb dieser Zeitfenster organisieren, ist ihre eigene Entscheidung.