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Gartenkrimi „to go“ von Martina Parker
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Sommerlektüre

Gartenkrimi „to go“ von Martina Parker

Zusammenfassung Martina Parker, eine der erfolgreichsten Autorinnen Österreichs, hat für ACTIVE BEAUTY einen Gartenkrimi geschrieben. In der Geschichte zieht Herr Magister Mösenpichler ins Südburgenland, wo er von Lärm und Gerüchen genervt ist. Er erhält das Angebot, ein Kellerstöckl samt Weingarten zu pflegen. Nach anfänglicher Skepsis akzeptiert er und bestellt 80 Weinsetzlinge. Doch als seine Pflänzchen und seine neue Liebe verschwinden, stellt sich heraus, dass sie nur umgepflanzt wurden, um besser zu gedeihen. Am Ende fühlt sich Mösenpichler angekommen.

Diese Zusammenfassung wurde mit KI erstellt und menschlich kontrolliert

Bestseller-Autorin Martina Parker hat exklusiv für ACTIVE BEAUTY einen Gartenkrimi geschrieben: Lesen Sie hier, was passieren kann, wenn sensible Weinreben und ein noch sensibleres Gemüt aufeinandertreffen …
Martina Parker gehört zu Österreichs erfolgreichsten Autorinnen und Autoren – und das, obwohl die ehemalige Lifestyle-Journalistin erst 2021 ins Romangeschäft eingestiegen ist. Seither hat sie acht Bücher geschrieben, die alle Bestseller-Status erreicht haben. Ihr Debüt „Zuagroast“ wurde sogar fürs Fernsehen verfilmt. Im Februar erschien der sechste Gartenkrimi „Anbandelt“ (um 21 Euro), „Miss Verständnis“ (um 19 Euro) wird ab 12. Oktober erhältlich sein.

martinaparker.com

Standort ist alles

von Martina Parker

Im 19. Jahrhundert breitete sich die Reblaus aus Nordamerika nach Europa aus und vernichtete ganze Weinberge. Aber nicht jede Rebe war gleich betroffen. Manche Weinbauern berichteten von „überlebenden Rebellenreben“, die einfach zu hoch oder zu versteckt wuchsen, sodass die winzige Laus sie nicht erreichen konnte.

Durch das geöffnete Fenster drangen Motorengeräusche und der Gestank von Benzin. Oder war es Diesel? Rochen Benzin und Diesel unterschiedlich? Seit er ins Südburgenland gezogen war, machte er sich ständig über stinkende oder lärmende Dinge Gedanken.
Nichts war hier so, wie er es sich vorgestellt hatte. Die Kirchenglocken läuteten in aller Herrgottsfrühe, dann krähte der Hahn des Nachbarn und kurz darauf warf der Erste die Kreissäge an oder – und das hasste Herr Magister Mösenpichler am meisten – die Güllewagen rückten aus.
Er schloss das Fenster und auf seiner Stirn bildeten sich tiefe Dackelfalten. Mit seinen großen Ohren und seiner prominenten Nase erinnerte er an eine depressive Bulldogge. Nein, hier würden sich seine überstrapazierten Nerven nie beruhigen.

„Herr Magister, Sie sind doch ein studierter Mann, was haben Sie denn geglaubt, wie es bei uns zugeht? So wie in einem TV-Gartenkrimi?“ Seine Nachbarin Hilda Horvath sah ihn schmunzelnd an. „Bei den Dreharbeiten haben die die ganze Hauptstraße gesperrt, damit es im Film leise ist. Im echten Leben ist es laut. Die Leute haben ja was zu tun. Sie sitzen nicht den ganzen Tag auf dem Bankerl und drehen Daumen. Nur manchmal.“
„Ich hätte auch gerne was zu tun“, sagte Herr Magister. Er war Turnograf gewesen, Lehrer für Sport und Geografie. In seine alte Schule wollte er nie wieder zurück. Der Lärmpegel in seiner Klasse war immer über seinem Toleranzpegel gewesen. „Irgendwas mit frischer Luft und schöner Natur wäre schon fein“, sagte er.
Hilda Horvath lächelte listig. „Na, da habe ich genau das Richtige für Sie, Herr Magister. Sie dürfen den Weingarten meines verstorbenen Mannes pflegen. Ein Kellerstöckl ist da auch dabei. Idyllischer geht es nicht. Und schön ruhig ist es am Weinberg auch.“
Magister Mösenpichler sah Hilda skeptisch an. Er witterte eine List. Wenn Hilda einen großzügigen Vorschlag machte, war dieser selten ohne Eigennutz. Er durfte ihr Auto benutzen – um Hilda von A nach B zu chauffieren. Er durfte ihren Rasenmäher ausleihen – wenn er dafür auch ihren Garten mähte. Und nun also ein Kellerstöckl mit Weingarten.

„Wo ist der Haken?“, fragte Herr Magister Mösenpichler prompt. „Gar kein Haken“, sagte Hilda vergnügt. „Das Kellerstöckl steht schon lange leer und den Weingarten habe ich einem lokalen Weinbauern verpachtet, im Gegenzug für ein paar Flaschen Wein. Aber der hört jetzt auf zu wirtschaften. Wie so viele. Es ist schwer, zuverlässige Leute zu finden. Keiner will mehr was arbeiten, aber Sie, Herr Magister, sind da natürlich anders. Sie wollen sich betätigen. Das sieht man ja an Ihrer Berufswahl. Leibesübungen. Mens Sahne in Corpore Salsa.“
Herr Magister Mösenpichler verzichtete darauf, Hilda zu verbessern. Stattdessen nahm er ihre nächste Order entgegen. „Wir machen jetzt einen Ausflug und schauen uns das Kellerstöckl an. Wussten Sie, dass sie hier bei uns auch mit menschlichen Exkrementen aus der Kläranlage düngen? Nein, das wussten Sie nicht? Na, ist oft besser, wenn man nichts weiß. Selig sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Erdreich besitzen.“ Predigtverse beherrschte Hilda aus dem Effeff.
Eine halbe Stunde später blickte der Herr Magister auf sein neues Erdreich. „Früher produzierten die Südburgenländer ihren Wein direkt im Weingarten. Über den Erdkellern entstanden kleine spitzgiebelige Bauten. Hier konnte man sich betrinken und danach seinen Rausch ausschlafen. Der Opa saß nach getaner Arbeit vor seinem Kellerstöckl in der Sonne, rauchte sein Pfeiferl und manch einer hatte hier sein Gspusi.“ Der Herr Magister lauschte Hildas Ausführungen, und obwohl er weder eine Pfeife noch ein Gspusi besaß, wusste er, dass er sich hier wohlfühlen würde. Die Ruhe, die frische Luft, der Ausblick über die weiten Felder nach Ungarn.

„Da ist noch was“, sagte Hilda. Der Herr Magister zuckte zusammen. Er hatte gewusst, dass da ein Haken war. „Das untere Stück vom Weingarten muss neu bepflanzt werden. Es sind nur ein paar Zeilen, nicht der Rede wert. Wenn Sie die Setzlinge besorgen könnten, wäre ich Ihnen sehr verbunden, Herr Magister. Sie wissen, mit meiner Pension hupft man nicht allzu weit. Sie können dann Ihren eigenen Wein machen, mit Ihrem Etikett, also nachdem Sie mir die Hälfte der Flaschen abgegeben haben – als Miete für das Häuschen. Wobei mir Traubensaft eigentlich lieber ist als Wein. Da kann man auch weniger verhunzen. Die Trauben bringt man einfach zur Presse und die machen den Rest.“
„Von wie vielen Weinstöcken reden wir?“ „Ach, nicht der Rede wert. Vier Reihen à 16 oder 17 Pflanzen. Also ich würde an Ihrer Stelle 70 bis 75 Weinstöcke bestellen. Oder besser 80. Nehmen Sie noch ein paar in Reserve, falls einer eingeht. Sie als Städter haben ja nicht unbedingt einen grünen Daumen. Und mehr als zehn Euro kostet so ein Setzling nicht.“ Herr Magister Mösenpichler überschlug die Summe im Kopf. 800 Euro für einen Sommer in Ruhe und Frieden. Damit konnte er leben.

Die nächsten Tage auf dem Weinberg waren in der Tat himmlisch. Die südburgenländische Sonne zeigte sich von ihrer schönsten Seite. Das satte Blau des Himmels, in dem Mauersegler ihre Kreise zogen, beruhigte den Herrn Magister. Ab und zu hörte man das Surren eines E-Bikes in der Ferne, aber das war das einzige Geräusch, das den himmlischen Frieden störte. Der Herr Magister saß auf dem Bankerl vor dem Häuschen und wälzte Kataloge von Weinbauschulen, als ihn eine Stimme hochschrecken ließ.

„Sind Sie der Zuagroaste?“ Eine Frau sah ihn fragend an. Sie hatte eine rundliche Figur und ein freundliches Gesicht mit lebhaften Augen. Ein Schippel ihrer kurzen Haare stand waagrecht ab. Sie erinnerte den Herrn Magister an eine Biene, aber vielleicht lag das auch an ihrer gelb-schwarzen Uniform. „Ich wollte wissen, wie Sie das geregelt haben wollen?“, fragte sie. „Wie was geregelt?“ „Na mit Ihrer Post. Kellerstöckl haben keine Postadresse. Sie können es postlagernd machen, aber das kostet einen Euro pro Sendung.“ Sie trat einen Schritt näher und der Herr Magister nahm den Duft ihres Haares wahr. Es roch nach Honig. „Es kostet was, wenn Sie mir die Post nicht zustellen?“, fragte der Herr Magister verwirrt. „Ich darf Ihnen die Post offiziell nicht zustellen, aber wenn ich Sie unterwegs treffe, kann ich sie Ihnen geben.“ Sie lächelte verschwörerisch.
„Ich bekomme keine Post“, sagte der Herr Magister. „Falls doch, wäre es nicht schlecht, wenn Sie mir Ihren Namen verraten.“ Der Herr Magister verriet ihn und wurde ein bisschen rot dabei, auch weil er sich seines Namens immer ein wenig schämte. „Magister Wolfram Mösenpichler“, sagte er förmlich. „Maja“, sagte sie. Nicht wahr, dachte er.

„Was ist das?“ Die Biene deutete auf die Prospekte. „Ich suche nach besonderen Weinreben für eine Neuauspflanzung.“ „Rosen-Muskateller“, sagte sie, und ihre Wangen begannen zu glühen. „Nichts duftet herrlicher als Rosen-Muskateller.“ Dann erzählte sie ihm, dass Rosen-Muskateller-Duft der Geruch ihrer Kindheit gewesen war, dieses intensive Bouquet von Rosen, Wilderdbeeren und feinen Gewürznoten. „Aber jetzt pflanzen wir ihn nicht mehr an.“ Sie sah ihn traurig an. „Zu wenig Ertrag, ist
zu empfindlich gegen Krankheiten. Ein zartes Pflänzchen, das über Jahre hinweg sorgfältig gepflegt werden muss.“
Als Maja gegangen war, war der Herr Magister verliebt. In Maja und in die Idee, ihr den Geruch der Kindheit zurückzubringen.

Er bestellte 80 Setzlinge, Pfähle, Drähte, Drahtspanner, Dünger, ein Bewässerungssystem und Unkrautvlies. Er rief die Weingartenhelfer an, die ihm Maja empfohlen hatte, kalkulierte Stundenlöhne und Maschinenleihgebühren. Das alles kostete weit mehr als 800 Euro. Aber er wollte alles richtig machen. Und er wusste, je mehr er bestellte, desto öfter würde er Maja sehen. Natürlich würde er keine der Bestellungen postlagernd machen, sondern sich darauf verlassen, dass sie ihn unterwegs traf. Stundenlang ging er deswegen in den Weinbergen spazieren, bekam Farbe im Gesicht, starke Muskeln und blühte auf.

„Zuagroast“, der Debütroman von Martina Parker, wurde 2025 u. a. mit Hilde Dalik und Manuel Rubey fürs Fernsehen verfilmt. Er ist der bis dato erfolgreichste Film auf der Streamingplattform Joyn.

Offizieller Trailer: "Zuagroast – Ein Gartenkrimi"
Martina Parkers Debütroman wurde 2025 in einer Kooperation von ServusTV und ProSiebenSat.1 PULS 4 verfilmt.
Das Setzen der jungen Weinstöcke war die härteste Leibesübung, die der Herr Magister je vollbracht hatte. Die beiden ungarischen Helfer lachten über seine Ungeschicklichkeit beim Spannen der Drähte, aber es war ein gutmütiges Lachen. Ein alter Mann stand am Nachbargrundstück mit überkreuzten Armen und beobachtete das Geschehen. Er hatte die Statur eines Riesen, sah skeptisch, fast feindselig aus. „Sie sollten das nicht machen“, sagte er streng und deutete auf den Wein. „Ich mache, was ich will“, sagte Wolf.
Er nannte sich Wolf, seit er mit Maja bei der dritten Lieferung Bruderschaft getrunken hatte und sie ihn auf die Wangen geküsst hatte. Er war wachgeküsst. Aufgewacht. Ein anderer. Nicht mehr der Lehrer, dem die Kinder Papierbälle nachwarfen. Der Wolf hatte den Schafspelz abgelegt.

Als die Setzarbeit endlich erledigt war, lud er Maja zur Besichtigung ein. Sie saßen auf der Terrasse, blickten über den neu gepflanzten Weingarten nach Ungarn. Er strich über ihr honigduftendes Haar, und als sie ihn wieder küsste, war der Kuss nicht mehr so unschuldig. Und er wusste, dass er zwar noch immer keine Pfeife, aber ein Gspusi hatte.

Das Glück währt bis zum nächsten Tag. Dann waren nicht nur Maja, sondern auch alle 80 Weinstöcke verschwunden. Wolf war ebenfalls weg. Stattdessen war da wieder der alte Herr Magister Mösenpichler, dem das Leben immer übel mitspielte. Er überlegte, Maja im Postamt anzurufen und sie zur Rede zu stellen, ließ es dann aber sein. Er wollte sich keine Blöße geben. Wahrscheinlich hatten sie nur mit ihm gespielt. Er verdrängte Schmerz und Scham und konzentrierte sich auf seine Wut. Wer stahl 80 seltene Weinreben? Wer wusste überhaupt, dass es seltene Weinreben waren? Wer hätte einen Nutzen davon? „Ich weiß es nicht“, sagte er, als die Polizei ihm genau diese Fragen stellte. Maja, schrillte eine Stimme in seinem Kopf. Es musste Maja gewesen sein. Aber aussprechen wollte er diesen furchtbaren Verdacht nicht. Hatten die beiden Helfer die Weinreben wieder ausgegraben?
„Und wenn, haben sich die beiden sicher schon längst ins Ausland abgesetzt und die Beute verhökert“, sagte Oma Hilda, die herbeigeeilt war, um Herrn Magister moralischen Beistand zu leisten. „Das ist doch logisch!“ Hilda dachte immer logisch. „Haben Sie sonst noch einen Verdacht, Herr Magister?“ Wolfram Mösenpichler dachte nach. „Da war so ein komischer Mann, er hat mir gedroht, ich dürfe hier nichts setzen.“ Er beschrieb Hilda den Mann: groß, kräftig, ein Bart wie der Rübezahl, riesige Schuhe. Hilda starrte auf die monströsen Fußstapfen, die überall im Weingarten zu sehen waren. „Das kann nur der Lois gewesen sein, na, der wird was erleben.“ Hilda packte den Herrn Magister am Arm und marschierte mit ihm zu einem 300 Meter entfernten Kellerstöckl, das ebenfalls keine Postadresse hatte, aber eine Postlerin.

Vor dem Kellerstöckl standen Maja und der Rübezahl und sahen überrascht auf, als Wolfram und Hilda die Idylle störten. An der Hauswand standen Dutzende Plastiktöpfe. Wolfram erkannte sie sofort. Daneben ein Paar riesige Gummistiefel. Er wettete seinen Kopf, dass das Profil mit den Spuren im Weingarten identisch war. Fassungslos starrte er erst den Riesen, dann Maja an. „Warum hast du das gemacht?“
„Der Rosen-Muskateller braucht etwas anderes“, stammelte sie. Aber es interessierte ihn nicht, was der Rosen-Muskateller brauchte. Er drehte sich um und rannte die ganze Strecke zurück bis zu seinem verwüsteten Weingarten, wo er so bitterlich weinte wie seit seiner Kindheit nicht mehr. Er war so in seinen Kummer versunken, dass er gar nicht wahrnahm, dass Hilda ihm gefolgt war. „Herr Magister, für einen Studierten sind Sie ganz schön beschränkt“, sagte diese direkt wie immer. Der Herr Magister fuhr sich mit den schmutzigen Händen über das Gesicht. „Kommen Sie mit, ich zeig Ihnen was!“ Das klang wie ein Befehl. Wie ein kleines Hündchen trabte er mit Hilda ums Kellerstöckl hinüber auf die andere Seite des Weinbergs. „Da schaun S’ her“, sagte sie und zeigte auf die Rebzeilen. „Ist das …? Sind das …?“ „Ja, das ist der Rosen-Muskateller, Sie Idiot. Der Lois, hat sie ausgegraben und neu eingepflanzt. Hier ist der Boden mineralisch und voller Opale, nicht so lehmig wie auf der anderen Seite. Die andere Seite passt nicht für diese empfindliche Sorte.“

Das gelbe Postlerauto bog um die Ecke, und Maja und ihr Vater sprangen heraus. „Es tut mir leid, dass ich heute morgen einfach gegangen bin. Ich musste gleich in der Früh los. Der Papa hat es mir erst erzählt, als ich von der Post-Tour zurückkam. Wir wollten dich überraschen“, sagte Maja zerknirscht. Der Herr Magister wischte sich eine Träne aus dem Augenwinkel. Diesmal aus Rührung. „Beim Wein ist Standort alles“, brummelte Majas Vater. „Nicht nur beim Wein“, sagte Hilda und warf dem Herrn Magister, der Maja verliebt ansah, einen verschwörerischen Blick zu. „Ich glaube, Sie sind endlich angekommen.“
Eigentlich wollten sie nur die seltenen Pflanzen im Wüstengarten bewundern, doch prompt stolpern die Gartenfreundinnen über einen leblosen Mann im Dornbusch. Uwe Rohbeuschl, bekannt für seinen unstillbaren Durst und seine blühende Fantasie, ist überzeugt: Die sagenumwobenen Weinberghexen stecken dahinter. Dass man mit fünf Promille zu übersinnlichen Eingebungen neigt, ist im Südburgenland freilich keine Seltenheit. Während der Klub Nachforschungen anstellt, zettelt Oma Hilda eine Protestaktion zur Rettung des örtlichen Supermarkts an und rammt Demogegner Ludwig das Einkaufswagerl in die Hüfte. Aus Zorn wird Zuneigung, doch die Harmonie ist trügerisch: Ludwigs Schwester verschwindet spurlos und eine mysteriöse Stalkerin sorgt für Unruhe unter den Gärtnerinnen. Zwischen Kakteen, Osterstriezel und alten Geheimnissen führt die Spur zurück in die Kommunenzeit der 1970er-Jahre.

Verlag: Gmeiner
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