Wäsche richtig waschen: Die besten Tipps und Tricks
Diese Zusammenfassung wurde mit KI erstellt und menschlich kontrolliert
Inhaltsverzeichnis
- Wäsche sortieren und vorbereiten
- Was bedeuten die Symbole auf dem Pflegeetikett?
- Wäsche waschen mit Pulver, Flüssigwaschmittel oder Kapseln?
- Welches Waschmittel brauche ich wofür?
- Wie wasche ich Wäsche richtig?
- Bei niedriger Temperatur Wäsche waschen – wird’s trotzdem sauber?
- Schadet Weichspüler meiner Wäsche?
- Brauche ich einen Hygienespüler?
- Was tun, wenn die Waschmaschine stinkt?
- Wie kann ich verwaschene Wäsche retten?
- Flecken entfernen mit Hausmitteln: So geht’s
Wäsche sortieren und vorbereiten
Vor dem Wäsche waschen ist die richtige Sortierung entscheidend, um Farben und Materialien zu schonen. So geht’s in fünf Schritten:
1. Nach Farben
Damit dunkle oder bunte Textilien helle Kleidungsstücke nicht verfärben, sollten sie vor dem Wäschewaschen nach Farben sortiert werden. Auch Buntwäsche bleibt länger strahlend, wenn sie ausschließlich mit ähnlichen Farbgruppen in die Waschmaschine gelangt.
Weiße Wäsche: nur weiße Textilien
- Helle Wäsche: Beige und Hellgrau
- Buntwäsche hell: Hellblau, Orange und Gelb
- Buntwäsche dunkel: Grün, Blau und Lila
- Buntwäsche Rot: Rot, Rosa und Pink
- Dunkle Wäsche: Schwarz, Dunkelblau, Dunkelgrau und Braun
2. Nach Textilart
Baumwolle, Polyester, Seide: Jedes Material erfordert eine andere Pflege. Einige Stoffe sind besonders empfindlich und können durch die falsche Behandlung schnell ruiniert werden.
- Handtücher, Bettwäsche, Geschirrtücher und Putzlappen: Koch-/Buntwäsche
- T-Shirts, Sweatshirts, Jeans, Unterwäsche, Socken: normale Wäsche
- Blusen, Hemden, Kleider, Dessous, Bademode: Feinwäsche
- Wolle, Seide, Naturfasern: Handwäsche
3. Nach Waschtemperatur
- Hand- & Kaltwäsche: sensible Textilien wie Wolle, Seide und Spitze
- 30–40 Grad: leicht bis normal verschmutzte Wäsche
- 60 Grad: Bettwäsche, Handtücher, Unterwäsche – nicht aus empfindlichen Materialien wie Seide
- 90 Grad: stark verschmutzte Wäsche wie Putzlappen
4. Nach Verschmutzungsgrad
Stark verschmutzte Kleidung sollte nicht mit leichter verschmutzter Wäsche gemischt werden. Der Schmutz, zum Beispiel Motorölflecken, könnte auf andere Kleidungsstücke übertragen werden.
5. Wäsche vorbereiten
- Taschen leeren, zum Beispiel Münzen oder Taschentücher entfernen
- Flecken vorbehandeln
- Reißverschlüsse schließen
- Kleidungsstücke mit Aufdrucken, sensible Materialien und Jeans auf links drehen
- Socken und Ärmel entwirren
- Empfindliche Teile wie Dessous zum Waschen in ein Wäschenetz geben
Was bedeuten die Symbole auf dem Pflegeetikett?
Das Pflegeetikett in der Kleidung gibt Hinweise zur richtigen Reinigung. Es gibt fünf Kategorien: Waschen, Bleichen, Trocknen, Bügeln und chemische Reinigung.
Waschen
Ein Waschbottich gibt die empfohlene maximale Waschtemperatur an, zum Beispiel 30 Grad. Fehlt eine Zahl, ist ein Normalwaschgang zulässig. Ein Punkt im Bottich steht für Kaltwäsche. Ein unterstrichener Bottich verlangt eine schonende Behandlung, etwa Feinwäsche.
Trocknen
Ein Quadrat mit Kreis erlaubt das Trocknen im Wäschetrockner. Ist dieses Symbol durchgestrichen, darf das Kleidungsstück nur an der Luft getrocknet werden. Aber auch beim Lufttrocknen gibt es einiges zu beachten: Manche Materialien sollten nicht in der prallen Sonne trocknen, da der Stoff sonst ausbleichen könnte. Wollpullover sollten nicht hängend, sondern liegend trocknen, damit die Fasern nicht ausleiern.
Bügeln
Die Punkte im Bügeleisen stehen für die Temperaturstufen. Bei keinem oder nur einem Punkt darf nicht mit Dampf gebügelt werden.
Chemische Reinigung
Ein Kreis auf dem Pflegeetikett gibt an, dass das Textil nicht in einer haushaltsüblichen Waschmaschine gereinigt werden sollte.
Wäsche waschen mit Pulver, Flüssigwaschmittel oder Kapseln?
Da gehen die Meinungen stark auseinander. Waschmittel in Pulverform ist häufig preiswerter und wird meist in Karton oder Folie angeboten, während Flüssigwaschmittel oft in Kunststoffflaschen erhältlich ist. Pulverwaschmittel enthält im Gegensatz zu Flüssigwaschmitteln in der Regel keine Konservierungsstoffe und ist dadurch oft besser für Menschen geeignet, die auf bestimmte Konservierungsstoffe empfindlich reagieren.
Als Vollwaschmittel enthält Pulverwaschmittel zudem meist Bleichmittel. Dieses kann helle Textilien vor einem Grauschleier schützen und ist besonders wirksam gegen viele Flecken. Allerdings kann Pulverwaschmittel weiße Rückstände auf der Kleidung hinterlassen, weil es sich bei niedrigen Temperaturen nicht immer vollständig auflöst und sogenannte Zeolithe zur Wasserenthärtung enthalten kann.
Flüssigwaschmittel, pur oder in Kapselform, ist leicht dosierbar, hinterlässt auch bei niedriger Temperatur meist keine Rückstände auf der Kleidung und ist bei farbigen Textilien schonender. Wenn es um die Waschleistung geht, schneiden Flüssigwaschmittel laut Stiftung Warentest jedoch häufig schlechter ab als Pulverwaschmittel. Der Grund: Flüssigwaschmittel enthalten in der Regel keine fleckenlösenden Bleichmittel, weil diese in flüssigen Substanzen nicht lange haltbar sind.
Welches Waschmittel brauche ich wofür?
Die Wahl des richtigen Waschmittels hängt von der Art der Wäsche, der Verschmutzung und der Waschtemperatur ab. Laut Experten reichen in einem normalen Haushalt meist drei Sorten zum Wäschewaschen: ein Voll-, ein Color- und ein Feinwaschmittel. Hier eine Übersicht:
- Vollwaschmittel: für weiße und helle Wäsche, enthält meist Bleichmittel und hilft gegen Grauschleier.
- Colorwaschmittel: für bunte und dunkle Kleidung aus robusten Stoffen, schützt Farben.
- Feinwaschmittel: für empfindliche Stoffe wie Seide und Wolle sowie Mischgewebe.
- Wollwaschmittel: speziell für Wolle, schont Fasern.
- Waschmittel mit anerkanntem Siegel: zum Beispiel Produkte mit EU Ecolabel oder Blauer Engel. Die Kriterien des jeweiligen Siegels sollten in der Produktinformation erläutert sein.
- Spezialwaschmittel: für Sportkleidung, schwarze Textilien oder besonders sanft für Babyhaut und Allergiker.
Wie wasche ich Wäsche richtig?
Waschprogramm, Waschmittel, Waschdauer, Schleuderzahl, Temperatur und die richtige Beladung der Maschine – all das spielt beim Wäschewaschen eine wichtige Rolle. Grundsätzlich gilt: Vor dem Waschen immer das Pflegeetikett beachten. Bei Mischgewebe bestimmt der empfindlichste Bestandteil des Textils das Waschprogramm.
Die Waschmaschine sollte weder zu voll noch zu leer sein. Ist sie zu voll, wird die Wäsche eventuell nicht richtig sauber; außerdem kann die Maschine stärker belastet werden. Bei einer zu leeren Beladung werden Energie und Wasser weniger effizient genutzt. Moderne Waschmaschinen haben voreingestellte Programme, die bei der Auswahl helfen.
Bei niedriger Temperatur Wäsche waschen – wird’s trotzdem sauber?
Ja, häufig reicht bei normal verschmutzter Wäsche schon eine niedrige Waschtemperatur aus. Moderne Waschmittel können viele Verschmutzungen auch bei 30 Grad lösen. Wichtig ist dabei, dass die Wäsche passend sortiert, das richtige Waschmittel gewählt und die Dosierempfehlung beachtet wird.
Laut der WWF-Kampagne #WirDrehenRunter kann ein längerer Waschgang bei 30 Grad bei normal verschmutzter Wäsche eine vergleichbare Waschleistung erzielen wie ein kürzerer Waschgang bei 60 Grad. Außerdem kann Waschen bei 30 Grad im Vergleich zu 60 Grad Energie sparen. Die tatsächliche Einsparung hängt unter anderem von Waschmaschine, Programm, Beladung und Waschmittel ab.
Schadet Weichspüler meiner Wäsche?
Wäsche, die mit Weichspüler gewaschen wurde, duftet oft frisch, ist meist leichter zu bügeln und fühlt sich weich und geschmeidig an. Grund dafür sind die darin enthaltenen Tenside. Sie verhindern, dass sich die Fasern des Stoffes beim Waschen verhaken und dadurch starr werden. Zudem verringert Weichspüler die elektrostatische Aufladung von Kleidung mit synthetischen Fasern.
Allerdings haben Weichspüler auch Nachteile. Die darin enthaltenen Duft- und Konservierungsstoffe können empfindliche Haut reizen. Auch für einige Textilien, zum Beispiel aus Synthetik, ist Weichspüler nicht ideal. Denn er enthält Inhaltsstoffe, die sich wie ein Film über die Fasern legen können. Feuchtigkeit kann so weniger aufgenommen werden. Die Folge: Geschirr- und Handtücher verlieren an Saugfähigkeit, Sportkleidung und Bademode trocknen schlechter und Schweiß wird nicht mehr optimal absorbiert.
Brauche ich einen Hygienespüler?
Hygienespüler sollen Wäsche auch bei niedriger Waschtemperatur von Keimen, Viren und Bakterien befreien. In einem gesunden Haushalt mit normaler Wäsche ist ein Hygienespüler laut Experten aber meist nicht nötig. Die darin enthaltenen bioziden Wirkstoffe sollten gezielt und entsprechend der Dosierempfehlung eingesetzt werden. Außerdem können sie ein erhöhtes Hautreizungs- und Allergiepotenzial haben.
Für ein hygienisches Waschergebnis reicht in vielen Fällen ein normaler Waschgang bei 60 Grad aus – am besten mit einem bleichehaltigenVollwaschmittel. Beachten Sie dabei immer das Pflegeetikett der Textilien.
Was tun, wenn die Waschmaschine stinkt?
Wenn die Waschmaschine oder die frisch gewaschene Wäsche stinkt, liegt das meistens an Bakterien, Schimmel und Waschmittelrückständen in der Maschine. Eine regelmäßige Reinigung hilft, Gerüche loszuwerden und vorzubeugen. So geht’s Step-by-Step:
Gummidichtung
Waschmittelreste und Staub hinterlassen hier häufig einen Film. In Kombination mit Feuchtigkeit bietet das einen idealen Nährboden für Bakterien und Schimmel. Eine Mischung aus Zitronensäure oder Essigessenz und Wasser entfernt Ablagerungen und Kalk. Damit ein weiches Tuch befeuchten und die Dichtung reinigen.
Flusensieb
Darin verstecken sich neben Staub und Dreck gelegentlich kleine Fremdkörper wie Münzen oder Haargummis. Das Flusensieb befindet sich in der Regel rechts oder links unten an der Maschine. Am besten eine Schüssel und ein Handtuch unterlegen, um das auslaufende Wasser des Ablaufschlauchs aufzufangen. Das Sieb herausdrehen und unter Wasser gründlich mit einer alten Zahnbürste säubern.
Waschmittelfach
Das Waschmittelfach herausnehmen und mit Wasser und einem Schwamm gründlich von Waschmittelrückständen befreien.
Waschtrommel
Moderne Maschinen haben häufig ein eigenes Trommelreinigungsprogramm. Ein spezieller Waschmaschinenreiniger kann zusätzlich verwendet werden. Alternativ kann auch Zitronensäure, Natron oder Soda verwendet werden. Dafür das Hausmittel der Wahl direkt in die Trommel geben und einen Waschgang bei 60 Grad starten. Beachten Sie dabei die Herstellerhinweise Ihrer Waschmaschine.
Tür
Die Tür nach dem Waschen einen Spalt offenlassen, damit Feuchtigkeit entweichen kann.
Wie kann ich verwaschene Wäsche retten?
Ein Waschunfall ist schnell passiert. Mit diesen Tricks kann das ein oder andere Stück aber gerettet werden.
Verfärbte Wäsche
Oh nein, ein farbiges Kleidungsstück hat sich in Ihre weiße Wäsche verirrt! Das ist ärgerlich, aber keine Sorge: Wenn Sie schnell handeln, lässt sich das Missgeschick oft rückgängig machen. Wichtig ist, dass die Wäsche noch nass ist, da sich die Farbe dann noch nicht festgesetzt hat.
Legen Sie die verfärbten Teile sofort in ein Bad aus einem Liter heißem Wasser und 100 ml Essigessenz und lassen Sie sie eine Stunde einweichen. Waschen Sie die Kleidung anschließend erneut. Leichte Verfärbungen verschwinden oft schon nach einem zweiten Waschgang – geben Sie dazu einfach einen Esslöffel Natron ins Waschmittelfach. Bei hartnäckigen Flecken kann ein spezieller Farbentferner aus der Drogerie helfen. Um solche Missgeschicke in Zukunft zu vermeiden, empfehlen sich Farbfangtücher als zusätzlicher Schutz für Ihre Wäsche.
Verfilzte Wolle
Wolle kann beim Waschen empfindlich reagieren, und nicht selten hält man danach ein verfilztes, verzogenes oder eingelaufenes Kleidungsstück in den Händen. Ein stark eingelaufener Wollpullover lässt sich leider nicht mehr retten. Doch bei leichten Verfilzungen gibt es eine Lösung: Weichen Sie das Kleidungsstück für einige Stunden in einem Eimer mit lauwarmem Wasser und reichlich Haarspülung ein. Dadurch werden die Wollfasern wieder geschmeidiger. Anschließend auswaschen, vorsichtig in Form ziehen und liegend auf einem Handtuch trocknen lassen.
Flecken entfernen mit Hausmitteln: So geht’s
Grundsätzlich gilt: Flecken sollten immer möglichst schnell behandelt werden, so lösen sie sich am besten. Mit einem sauberen Tuch oder einem Stück Küchenrolle immer tupfend reinigen. Nicht rubbeln, das schädigt die Fasern und arbeitet die Flüssigkeit weiter hinein. Zum Vorbehandeln der Wäsche eignet sich Gallseife oder ein Fleckenentferner. Aber auch einige Hausmittel helfen:
Sonnenlicht
Flecken auf weißer Wäsche kann Sonnenlicht sichtbar aufhellen. Grund dafür ist das UV-Licht. Gelangt es auf ein nasses Textil, entsteht Wasserstoffperoxid, das bleichend wirken kann. Wichtig: Das Kleidungsstück muss nass sein und in der prallen Sonne liegen.
Kochendes Wasser
Erdbeer- und andere Beerenflecken lassen sich oft mit heißem Wasser entfernen. Dafür das Kleidungsstück in ein Waschbecken legen und den Fleck mit kochend heißem Wasser übergießen. Vorher unbedingt prüfen, ob das Textil hohe Temperaturen verträgt.
Mineralwasser
Den Fleck sofort mit Mineralwasser übergießen. Die Kohlensäure kann helfen, den Schmutz von den Fasern zu lösen. Das funktioniert zum Beispiel gut bei Kaffeeflecken.
Zitronensaft oder Zitronensäure
Zitronensaft oder Zitronensäure kann bei Kugelschreiberflecken helfen. Den Saft dafür großzügig auf dem Fleck verteilen und mit einem Küchentuch abtupfen, bis sich die Farbe löst.
Natron
Ölflecken lassen sich oft besser behandeln, wenn man den Fleck anfeuchtet und großzügig mit Natron oder Backpulver bestreut. Einige Stunden einwirken lassen, ausbürsten und waschen.
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