Naturkosmetik: Produkte mit Inhaltsstoffen aus Wald und Wiese findet immer mehr Anhänger.
Wussten Sie schon, dass ...

Aufgeklärt: Diese 4 Mythen zu Naturkosmetik stimmen nicht

Die Auswahl im Naturkosmetikregal wird immer größer. Das Interesse von Konsumentinnen daran auch. Höchste Zeit, die hartnäckigsten Mythen zu Wirkung und vermeintlichen Nebenwirkungen von Naturkosmetik aus der Welt zu schaffen.

Sie wirkt nicht, sie riecht nicht gut, sie tut nur so natürlich – die Naturkosmetik hat mit ganz schön vielen Vorurteilen zu kämpfen. Und was Naturkosmetik überhaupt kann, darüber herrscht auch Unsicherheit bei vielen. Doch wie bei Menschen lohnt es sich auch hier einen zweiten Blick zu riskieren, indem man versucht die gängigen Mythen zur Naturkosmetik einmal zu hinterfragen. Denn von natürlichen Inhaltsstoffen profitiert nicht nur Haut und Haar, sondern auch die die Umwelt. Und wenn die Umstellung auf Naturkosmetik schwerfällt – nicht verzagen, sondern einfach Schritt für Schritt herantasten, so hat auch die Haut genügend Zeit sich umzustellen.

Diese vier Mythen zu Naturkosmetik sind falsch

  1. Naturkosmetik wirkt nicht

    Dieser Mythos ist hartnäckig: Viele Gegner von Naturkosmetik sind der Meinung, diese könnten nicht den gleichen Effekt haben könne wie moderne Hightech-Wirkstoffe aus dem Labor. Anwendungsstudien beweisen allerdings das Gegenteil: Natürliche Wirkstoffkomplexe klnnen enorm effektiv sein können. Die natürlichen Rohstoffe werden heutzutage so aufgeschlossen, dass sie gezielt wirken und so mit herkömmlichen Produkten mithalten. Der Unterschied zur konventionellen Kosmetik ist nur der Zeitfaktor: Da die Naturkosmetik nicht in das Hautgeschehen eingreift, sondern die Haut in ihrer Eigenaktivität unterstützt, zeigt sich der Effekt nicht sofort, dafür aber nachhaltiger.

  2. Naturkosmetik riecht nicht gut

    Da der Geruchssinn normalerweise auf synthetische Düfte konditioniert ist, kann Naturkosmetik zu Beginn etwas ungewohnt riechen. Und daraus entstehen dann Mythen… Bei Naturkosmetikprodukten wird mit natürlichen Duftstoffen und Fruchtaromen gearbeitet. Da die Auswahl an unterschiedlichen Düften auch bei der Naturkosmetik riesig ist, findet allerdings garantiert jeder das Passende.

  3. Naturkosmetik ist doch auch Chemie

    Zu diesem Mythos ist zu sagen: Um die gewünschten Eigenschaften von Pflanzen für die Naturkosmetik nutzbar zu machen, sind bestimmte chemische Umwandlungsprozesse und die Aufspaltung von natürlichen Stoffen notwendig. Die Naturkosmetik lehnt allerdings chemische Umwandlungsprozesse ab, die Stoffe mit erheblichem Schaden für Mensch und Natur hervorbringen und auf Erdöl basieren. Naturkosmetik setzt daher klare Grenzen zur Petrochemie (die Herstellung von chemischen Produkten aus Erdgas und Erdöl). Das Maß ist der Verarbeitungsgrad der natürlichen Ausgangsmaterialien und die Frage, wie der Stoff wieder in den Naturkreislauf zurückgeführt werden kann.

  4. Naturkosmetik ist immer vegan und bio

    Ein Mythos, der mehrere Dinge vermischt: Zwar sind einige Naturkosmetikprodukte vegan, jedoch nicht alle. Oft ersetzen nicht vegane Rohstoffe, wie Honig, synthetische Rohstoffe. Hier muss der Verbraucher entscheiden, was ihm wichtiger ist – oder er greift auf die große Auswahl an veganer Naturkosmetik zurück. Gleiches gilt für Biokosmetik. Viele Naturkosmetikprodukte enthalten Pflanzenstoffe aus biologischem Anbau, einige jedoch nicht.

Naturkosmetikprodukte sind nicht immer gleich als solche festzustellen. Damit Sie vor Ihrem dm Regal nicht verzweifeln: So erkennen Sie echte Naturkosmetik.

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