Wir wollen gut riechen und gut aussehen. Und mögen daher nicht, was jeder hat: Die Absonderungen unserer Ohren, die sich in Form von klebrigem, braun-gelben Ohrenschmalz aus unseren Gehörgängen pfriemeln lassen. Wer als Kind (vielleicht bei Ohrenschmerzen?) womöglich davon probiert hat (ihhhhhh!), weiß: Er schmeckt bitter.

Apropos: Wussten Sie, dass der erste Lippenpflege-Balsam aus Ohrenschmalz hergestellt wurde, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Nur war der bittere Geschmack eben nicht massentauglich. So weit, so grauslich – aber was tun bei Ohrenschmalz? Zu Wattestäbchen greifen oder nicht?

Der Welser Hals-Nase-Ohren-Arzt Andreas Riedler hat Tipps. Und verweist vorher noch auf die wichtige Funktion von Ohrenschmalz: „Er ist übrigens keineswegs Schmutz: Das klebrige Sekret erfüllt wichtige Aufgaben, unter anderem verhindert es das Eindringen von Krankheitserregern.“