Peeling-Arten für jeden Hauttyp und ein gutes Gefühl

Mit feinen Partikeln, Enzymen oder doch lieber Fruchtsäure? Wir sagen, welches Peeling zu welchem Hauttyp passt, welche Alternativen ohne Mikroplastik es gibt und wie es ums Peelen im Winter steht.

Es gibt viele verschiedene Peelings - welches ist das richtige für Ihren Hauttyp?
Es gibt viele verschiedene Peelings - welches ist das richtige für Ihren Hauttyp?

Nicht jeder Hauttyp verträgt jedes Peeling. Auch die Häufigkeit der Anwendung variiert von Typ zu Typ. Als Richtwert gilt: bei normaler Haut ein Peeling pro Woche. Verträgt sensible und trockene Haut eher weniger, kann man öliger Haut bis zu drei Mal wöchentlich mit einem Peeling etwas Gutes tun. (Das geht übrigens auch mit Salad Skincare.) Aber nicht nur die grünen Beauty-Booster werden nach dem Peelen besonders gut von der Haut aufgenommen, sondern jede Pflege.

Das mechanische Peeling ist der Klassiker seiner Art: Durch die enthaltenen Reibekörper unterstützt es das Abschuppen und Erneuern der Haut. Die Anwendung ist ganz unkompliziert: Einfach etwas Peeling mit kreisrunden Bewegungen in die Haut einmassieren, eventuell kurz einwirken lassen und abwaschen. So werden nicht nur abgestorbene Hautschüppchen entfernt, sondern auch die Durchblutung gefördert. Geeignet ist es für die meisten Hauttypen. Leiden Sie unter Akne oder unter besonders empfindlicher Haut? Dann lassen Sie lieber die Finger von mechanischen Peelings.

Die feinen Schleifkörper in mechanischen Peelings waren (oder sind) nicht selten aus Mikroplastik. Umweltfreundliche Alternativen wie etwa Peelings, deren natürliche Partikel aus Reis oder Jojoba gewonnen werden, haben aber längst den Weg in die Badezimmerregale gefunden. Mikroplastikfreie Peelings sorgen für ein doppelt gutes Gefühl, denn sie schonen Ihre Haut und die Umwelt.

Das Enzympeeling

Bei Enzympeelings wird mit enzymhaltigen Pflanzensäften gearbeitet, dabei werden häufig Papain (aus der Papaya) oder Bromelain (aus der Ananas) eingesetzt. In Form von Masken werden diese auf die Haut aufgetragen. Nach kurzer Einwirkzeit werden abgestorbene Hautschüppchen durch die Enzyme gelockert bzw. abgelöst und beim Abwaschen des Gesichts abgetragen. Da dieser Vorgang besonders schonend ist, eignen sich Enzympeelings sehr gut für empfindliche Haut, aber auch trockene Haut oder Mischhaut kann davon profitieren.

Das chemische Peeling

Beim chemischen Peeling wird, wie der Name schon erahnen lässt, durch einen chemischen Reiz die äußere Hautschicht abgetragen. Das chemische Peeling ist sehr effektiv und kann je nach Säuregehalt nicht nur einen positiven Einfluss auf Falten haben und die Poren verfeinern, sondern auch Pigmentflecken beseitigen und Aknenarben ausgleichen. Besonders beliebt sind Fruchtsäurepeelings, die häufig aus natürlich gewonnen Alpha-Hydroxysäuren bestehen.

Da bei dieser Variante Säuren im Spiel sind, muss man besonders vorsichtig sein: Ein chemisches Peeling ist nur für robuste Haut geeignet und sollte unbedingt vom Profi gemacht werden. Die dm Kosmetikstudios bieten ein professionelles Fruchtsäure-Kur-System an – informieren Sie sich bei den Kosmetikerinnen bei dm!


23 Oktober 2019 | TEXT: Sasa Sretenovic | FOTO: Stocksy

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