Vorsicht Zecken: So schützt man sich richtig
Zusammenfassung
In Österreich sind Zecken fast das ganze Jahr aktiv und können Krankheiten wie FSME und Borreliose übertragen. Zecken leben in Wiesen, Sträuchern und Wäldern. In Österreich gibt es etwa 18 Arten, wobei der Gemeine Holzbock am häufigsten vorkommt. Schutzmaßnahmen umfassen FSME-Impfungen, Schutzsprays, lange Kleidung und gründliche Körperkontrollen. Nach einem Zeckenstich sollte die Zecke mit einer speziellen Pinzette entfernt werden. Haustiere können ebenfalls betroffen sein; regelmäßige Kontrollen und spezielle Präparate sind ratsam, um Infektionen zu vermeiden.
Diese Zusammenfassung wurde mit KI erstellt und menschlich kontrolliert
In Österreich sind Zecken inzwischen fast das ganze Jahr über aktiv. Die kleinen Plagegeister lauern vor allem in Wiesen, Sträuchern und Wäldern und können gefährliche Krankheiten übertragen. Wir erklären, wie sich das Risiko eines Zeckenstichs durch den richtigen Schutz deutlich reduzieren lässt.
Vorkommen von Zecken
Entgegen vieler Vermutungen zählen Zecken nicht zur Klasse der Insekten, sondern zu den Spinnentieren. Während Nymphen (Zecken im jugendlichen Zwischenstadium) und adulte Exemplare acht Beine haben, besitzen Larven nur sechs. Je nach Entwicklungsphase erreichen die kleinen Plagegeister eine Größe von bis zu fünf Millimetern, im vollgesogenen Zustand sogar bis zu zwölf Millimetern.Zecken sind sowohl in Europa als auch weltweit überall zu finden, besonders in niedriger Höhe in Wiesen, Sträuchern und Wäldern. Österreich zählt dabei zu den Hauptrisikogebieten. Allein hierzulande gibt es etwa 18 verschiedene Arten, wobei der Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus) am häufigsten vorkommt. Ursprünglich waren die Parasiten vor allem von Frühling bis Herbst aktiv. Aufgrund der zunehmend milden Temperaturen stellen sie mittlerweile aber beinahe ganzjährig eine Gefahr dar.
Von Zecken übertragbare Krankheiten
So unscheinbar Zecken auf den ersten Blick wirken, so gefährlich können sie für den Menschen sein. Nicht die Tiere selbst sind die Bedrohung, sondern die Krankheiten, die sie übertragen können. Am häufigsten sind dies die durch Viren ausgelöste Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und die durch Bakterien verursachte Borreliose.Tipps zum Schutz vor Zecken
Da Zecken Blutmahlzeiten zum Überleben benötigen, sei es von Mensch oder Tier, lauern sie ihren Wirten auf. Oft sitzen sie gut versteckt auf Gräsern oder Pflanzen und warten, bis ein geeignetes „Opfer” vorbeikommt. Wenn sie Glück haben, heften sie sich daran und machen sich anschließend auf die Suche nach einer geeigneten Stelle, um sich festzusaugen. Zwar lassen sich Begegnungen mit Zecken nicht ganz vermeiden, doch mit einfachen Maßnahmen lässt sich das Risiko eines Stichs oder einer Infektion verringern.Impfung
Als wirksamster Schutz gegen die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) gilt die FSME-Impfung. Dafür sind eine Grundimmunisierung mit drei Dosen sowie regelmäßige Auffrischungen notwendig. Gegen Borreliose gibt es hingegen bislang keinen Impfstoff.Schutzprodukte
Sehr zu empfehlen ist die Verwendung von Schutzsprays und Co. Diese werden in der Regel auf die Haut oder Kleidung aufgetragen und enthalten Wirkstoffe, die den Geruchssinn oder die Orientierung der Zecken stören. Dadurch meiden die Spinnentiere die entsprechenden Bereiche oder lassen sich zumindest deutlich seltener nieder. Wichtig ist dabei eine regelmäßige Anwendung, da die Wirkung mit der Zeit nachlässt.Richtige Kleidung
Bei Aufenthalten im Freien empfiehlt es sich, lange, geschlossene Kleidung zu tragen, die möglichst viel Haut bedeckt. Besonders wirksam ist es, die Hosenbeine in die Socken zu stecken, damit Zecken nicht unbemerkt darunter gelangen können. Außerdem können helle Kleidungsstücke von Vorteil sein, da die kleinen Parasiten darauf schneller zu erkennen sind.Körper gründlich absuchen
Zuhause sollte der Körper gründlich nach Zecken abgesucht werden. Da sie warme, gut durchblutete und dünnhäutige Stellen wie Kniekehlen, Achseln und den Leistenbereich bevorzugen, empfiehlt sich hier ein besonders sorgfältiger Blick. Auch die Kopfhaut und der Bereich hinter den Ohren sind bei den Achtfüßlern sehr beliebt.Was tun nach einem Zeckenstich?
Hat es die Zecke trotz Schutzmaßnahmen geschafft, sich festzusaugen, ist es zunächst wichtig, nicht in Panik zu verfallen. Tatsächlich sind nur wenige Zecken mit Krankheitserregern infiziert. Im Vergleich zu FSME ist der Erreger der Borreliose weiter verbreitet. Dennoch sollte jeder Stich ernst genommen werden. Da das Infektionsrisiko mit der Zeit steigt, sollte die Zecke möglichst rasch entfernt werden – entweder selbst oder durch medizinisches Fachpersonal. Dafür eignet sich eine spezielle Zeckenpinzette besonders gut. Am besten wird der Plagegeist so nah wie möglich an der Haut, idealerweise am Kopf, gefasst und langsam mit gleichmäßigem Zug herausgezogen. Nicht drehen, da der Kopf oder der Stechapparat sonst leichter abbrechen und in der Haut stecken bleiben können. Zudem kann ein falsches Herausziehen dazu führen, dass die Zecke mehr Speichel oder Darminhalt in die Wunde abgibt, wodurch das Risiko einer Erregerübertragung steigen würde.
Anschließend sollte die Einstichstelle gründlich desinfiziert und in den folgenden Wochen beobachtet werden. So können mögliche Krankheitsanzeichen frühzeitig erkannt werden. Bildet sich eine kreisförmige Rötung (Wanderröte) oder treten grippeähnliche Symptome auf, sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.
Unsere geliebten Vierbeiner sind häufig von Zeckenstichen betroffen, insbesondere, wenn sie sich viel draußen aufhalten. Die Parasiten setzen sich meist unbemerkt im Fell fest und suchen dort eine geeignete Stelle, um Blut zu saugen. Auch bei Haustieren können Zecken Hautreizungen verursachen und Krankheiten sowie bakterielle Infektionen übertragen. Zur Vorbeugung gibt es verschiedene Möglichkeiten: Spot-on-Präparate, Zeckenhalsbänder oder Kautabletten vom Tierarzt. Ergänzend sollte das Fell nach jedem Aufenthalt im Freien sorgfältig abgesucht werden. Wie beim Menschen gilt: Je schneller der Parasit entfernt wird, desto geringer ist das Risiko einer Krankheitsübertragung.
Anschließend sollte die Einstichstelle gründlich desinfiziert und in den folgenden Wochen beobachtet werden. So können mögliche Krankheitsanzeichen frühzeitig erkannt werden. Bildet sich eine kreisförmige Rötung (Wanderröte) oder treten grippeähnliche Symptome auf, sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.
Zecken bei Haustieren
Unsere geliebten Vierbeiner sind häufig von Zeckenstichen betroffen, insbesondere, wenn sie sich viel draußen aufhalten. Die Parasiten setzen sich meist unbemerkt im Fell fest und suchen dort eine geeignete Stelle, um Blut zu saugen. Auch bei Haustieren können Zecken Hautreizungen verursachen und Krankheiten sowie bakterielle Infektionen übertragen. Zur Vorbeugung gibt es verschiedene Möglichkeiten: Spot-on-Präparate, Zeckenhalsbänder oder Kautabletten vom Tierarzt. Ergänzend sollte das Fell nach jedem Aufenthalt im Freien sorgfältig abgesucht werden. Wie beim Menschen gilt: Je schneller der Parasit entfernt wird, desto geringer ist das Risiko einer Krankheitsübertragung.
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