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Fairtrade Blumen & Co: Worauf Sie beim Blumenkauf achten können
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Blumengeschenke

Fairtrade Blumen & Co: Worauf Sie beim Blumenkauf achten können

Zusammenfassung Beim Blumenkauf kann man auf verschiedene Aspekte achten: Herkunft, Saison, Anbauweise, Zertifizierungen, Transportweg und Nutzungsdauer. Viele Schnittblumen sind importiert und können umweltbelastend sein. Wer nachhaltig schenken möchte, kann Blumen selbst pflücken, auf regionale und saisonale Sorten achten oder Fairtrade-zertifizierte Blumen kaufen. Alternativen sind Blumenstöcke, die länger halten, oder Trocken- und Papierblumen, die pflegeleicht sind. Diese Optionen schonen die Umwelt mehr als importierte Schnittblumen.

Diese Zusammenfassung wurde mit KI erstellt und menschlich kontrolliert

Wer Blumen verschenken möchte, kann beim Kauf auf unterschiedliche Aspekte achten: Herkunft, Saison, Anbauweise, Zertifizierungen, Transportweg und Nutzungsdauer. Wir zeigen sechs Möglichkeiten – vom Selberpflücken bis zu Fairtrade-zertifizierten Blumen.
Wer Blumen kauft, hat meist nur Gutes im Sinn: Man will einem lieben Menschen eine Freude machen. Was viele dabei nicht bedenken, sind die Bedingungen, unter denen die Pflanzen angebaut wurden. Viele Schnittblumen im Handel werden importiert. Fragen Sie beim Kauf nach Herkunft und Anbauweise. Bei importierten Schnittblumen können Arbeitsbedingungen, Wasserverbrauch, Pflanzenschutzmittel und Transportwege wichtige Themen sein.

Ein Teil importierter Schnittblumen wird per Flugzeug nach Europa transportiert. Der Transportweg beeinflusst die Klimabilanz eines Blumenstraußes. Je nach Anbauregion und Bewässerung kann auch der Wasserbedarf von Schnittblumen relevant sein – besonders in Regionen mit knappen Wasservorräten. Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Düngern kann je nach Anbauweise Auswirkungen auf Böden, Gewässer und umliegende Lebensräume haben. In Anbaubetrieben sind Schutzmaßnahmen beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln wichtig. Ob und wie sie umgesetzt werden, hängt vom jeweiligen Betrieb und Kontrollsystem ab.

Untersuchungen von Konsumentenschutzorganisationen weisen immer wieder Rückstände von Pflanzenschutzmitteln auf Schnittblumen nach, darunter auch Stoffe, die in der EU für bestimmte Anwendungen nicht zugelassen sind. Details dazu veröffentlichen regelmäßig Konsumentenschutzorganisationen.

Die gute Nachricht: Es gibt Möglichkeiten, beim Blumenkauf gezielt auf Herkunft, Saison, Anbauweise und Zertifizierungen zu achten. Hier kommen unsere sechs Tipps für Fairtrade Blumen & Co.

1. Am Blumenfeld pflücken

Gerade am Land sieht man von Bauern oder Gärtnern angebaute Blumenfelder. Meist ist daneben gut sichtbar ein Schild mit der Aufschrift „Blumen zum Selberpflücken“ angebracht. Man kann, ähnlich wie auf einem Erdbeerfeld, seine Pflanzen selbst ernten und wirft dann je Blüte einen vorgegebenen Betrag in eine aufgestellte Kassenbox.

Die Selberpflück-Saison beginnt im April mit den ersten Tulpen, ab Juli blühen Lilien, Gladiolen und Sonnenblumen. Dahlien oder Chrysanthemen wachsen auf Blumenfeldern bis in den Herbst hinein. Bei regionalen und saisonalen Blüten fallen in der Regel kürzere Transportwege an. Fragen Sie zusätzlich nach, ob die Blumen im Freiland oder im beheizten Gewächshaus angebaut wurden. Wenn die Blumen im Freiland wachsen, wird kein beheiztes Gewächshaus für ihre Anzucht benötigt.

Da sie direkt nach dem Pflücken mitgenommen werden, können sie besonders frisch sein. Die Haltbarkeit hängt von Sorte, Schnittzeitpunkt und Pflege ab.

2. Wiesenblumen pflücken

Streng genommen dürfen Wildblumen nicht überall gepflückt werden. Wer keinen eigenen Garten hat und Wildblumen wie Margeriten oder Wiesenschaumkraut selbst pflücken möchte, sollte daher einiges beachten. Man darf nicht in Naturschutzgebieten sammeln, ebenso keine geschützten Pflanzen. Achtung auch vor giftigen Pflanzen!

Zudem gilt beim Wildpflücken die Handstraußregelung: Sie besagt, dass man nur in geringen Mengen und für den persönlichen Gebrauch Blumen erntet – so viel, wie zwischen Daumen und Zeigefinger einer Hand passt. Am besten schneidet man die Wildblumen mit dem Messer ab und nimmt sich immer nur einzelne Blumen, damit im nächsten Jahr wieder genug nachwachsen.

3. Nach Herkunft, Saison und zertifiziertem Anbau fragen

Wer seinen Blumenstrauß nicht selbst pflücken möchte, wendet sich an die Blumenhändlerin bzw. den Blumenhändler seines Vertrauens. Auch auf dem Wochenmarkt wird man vielleicht fündig. Allerdings ist ein wenig Eigeninitiative erforderlich, um Schnittblumen oder Blumensträuße mit nachvollziehbarer Herkunft auszuwählen.

Erkundigen Sie sich aktiv, woher die Blumen kommen und unter welchen Bedingungen sie angebaut wurden. Übrigens: Die Herkunftsangaben auf Blumensträußen sind nicht immer transparent. Werden zum Beispiel Schnittblumen über die Niederlande in die EU importiert, dürfen die Niederlande als Ursprung der Blumen ausgewiesen werden.

Je mehr Kundinnen und Kunden nach saisonalen und regionalen Blumen fragen, desto mehr solcher Sorten werden künftig auch angeboten. Zertifizierte Bio-Schnittblumen sind aktuell noch eher schwer zu bekommen. Auf der Website von GLOBAL 2000 gibt es eine Liste mit österreichischen Anbietern von Schnittblumen, die nach eigenen Angaben nach Grundsätzen der Slowflower-Bewegung arbeiten, zum Beispiel mit regionalem und saisonalem Anbau.

4. Kompromisslösung: Fairtrade Blumen

Wenn es unbedingt Blumen aus dem weiter entfernten Ausland sein sollen, können Fairtrade-zertifizierte Blumen eine Option sein. Das Fairtrade-Siegel steht für festgelegte Sozial-, Arbeits- und Umweltstandards, die regelmäßig kontrolliert werden.

Das Fairtrade-Siegel sagt nicht automatisch etwas über Transportweg, Kühlung oder den gesamten CO₂-Fußabdruck eines Blumenstraußes aus. Der Wasserbedarf hängt von Sorte, Anbauregion und Bewässerung ab. Viele importierte Schnittblumen aus weiter entfernten Anbauländern gelangen per Flugzeug nach Europa; zusätzlich kann Kühlung erforderlich sein.

5. Blumenstock statt Schnittblumen

Ein Blumenstock kann länger Freude machen als ein Schnittblumenstrauß, wenn er passend gepflegt wird. Er sorgt zwar vielleicht im ersten Moment für einen kleineren Wow-Effekt, dafür hat der oder die Beschenkte viel länger Freude damit.
Die Klassiker zum Muttertag sind Hortensien, die es in vielen Farben gibt. Besonders lange Freude bereiten Blumenstöcke, die ins Gartenbeet oder in den Topf am Balkon gesetzt werden können: Dazu gehören etwa Rosenstöcke, Begonien, Gardenien oder Fuchsien.

6. Trockenblumen oder Papierblumen schenken

Während sie vor ein paar Jahren noch ein verstaubtes Image hatten, werden Trockenblumen immer beliebter. Kein Wunder: Trockenblumen können bei trockener Lagerung mehrere Monate halten und sind unkompliziert in der Pflege. Wer zu getrockneten Sträußen greift, ist auch nicht so sehr an die Saison gebunden. Fertig gebundene Sträuße aus Trockenblumen gibt es zum Beispiel bei weareflowergirls.com – im Atelier in Wien kann man aber auch Workshops buchen, wo man selbst kreativ werden kann.

Ein farbenfroher Hingucker kann ebenso ein Blumenstrauß aus Papier sein. Diesen bastelt man mit etwas Geschick und Geduld entweder selbst oder man wird bei einem der vielen Anbieter im Internet fündig. Der einzige Nachteil von Trockenblumen und Papierblumen: Sie duften nicht so gut wie frische Schnittblumen.

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