Balkon mit heimischen Pflanzen: Blüten, Wasserstelle und Nisthilfen auf kleinem Raum
Diese Zusammenfassung wurde mit KI erstellt und menschlich kontrolliert
Sie möchten Ihren Balkon mit blühenden Pflanzen, Wasserstelle und Nisthilfen für Vögel, Schmetterlinge und Bienen gestalten? Mithilfe dieser kleinen Tipps können Ihre paar Quadratmeter Grün Nahrung, Wasser und kleine Rückzugsorte für bestimmte heimische Tierarten bieten. Schließlich kann auch in einer dicht bebauten Innenstadt ein naturnaher Balkon gedeihen.
Inhaltsverzeichnis
Das große Blühen
Neben den üblichen Verdächtigen wie Basilikum, Tomaten oder Erdbeeren bringen auch eine Reihe von Wildblumen Farbe auf den Balkon. Wer Insekten Nahrung bieten möchte, kann statt exotischer Varianten heimische Pflanzen wählen. Viele heimische Pflanzen bieten bestimmten Insekten Nahrung und können je nach Art auch Nist- oder Überwinterungsmöglichkeiten schaffen.
Ein naturnaher Balkon wird beispielsweise gerne mit diesen Wildblumen bepflanzt:
- Nektarreich für Hummeln und Schmetterlinge: Wiesensalbei, Wiesenmargerite
- Färberkamille
- Königskerze
- Mauerpfeffer
- Ringelblume
- Seifenkraut
Weitere Pflanzenarten finden Sie in dieser GLOBAL 2000 Zusammenstellung.
Wichtig: Verwenden Sie torffreie Erde. So vermeiden Sie, dass für Ihre Balkonerde Torf aus Mooren verwendet wird.
Kleine Fläche für alle
Ein Balkon mit passenden Pflanzen kann bestimmten Insekten Nahrung bieten und mit einer flachen Wasserschale sowie passenden Nisthilfen einzelne Vögel und Insekten unterstützen. In unserem Beitrag über das Insektenhotel finden Sie alles Wissenswerte über selbst gebaute Nisthilfen für Wildbienen und Marienkäfer. Diese kleinen Insektenhotels können mithilfe einer Aufhängung auch praktisch auf einem sehr kleinen Balkon Platz finden.
Zusätzlich können Sie eine flache Schale mit Wasser aufstellen. Im Sommer haben schließlich nicht nur Menschen bei Hitze Durst, auch Vögel freuen sich über eine willkommene Abkühlung. Hierzu können Sie einfach zu einer flachen Schüssel greifen.
Richtig gießen
Auch wenn Sie sich nach einem Sprung ins kühle Nass sehnen, Ihre Gemüsepflanzen sollten nicht zu häufig gegossen werden. So können die Wurzeln möglichst tief in die Erde vordringen und die Pflanzen werden robuster und hitzebeständiger. Achten Sie beim Gießen auf eine gute Abflussmöglichkeit, ein Feuchtigkeitsstau kann diverse Pflanzenkrankheiten begünstigen.
Wichtig ist aber vor allem, auf den individuellen Wasserbedarf der Pflanzen zu achten und wenn möglich auf Regenwasser statt Leitungswasser zu setzen. Dazu einfach die Gießkanne oder einen anderen Behälter auf den Balkon stellen und beim nächsten Regenguss volllaufen lassen.
Düngen mit Hausmitteln
Wer auf dem Balkon mit Hausmitteln düngen möchte, kann – je nach Pflanze – Kompost, Kaffeesatz, den Inhalt eines gebrauchten Teebeutels oder abgekühltes Kochwasser von Gemüse und Kartoffeln verwenden.
Überwintern? Geht doch!
Vor der Überwinterung müssen Sie Ihre Pflanzen auf diese Umstellung vorbereiten. Deshalb: Ab Ende August nicht mehr düngen und die Wochen vor der Winterruhe nur mehr sparsam gießen. Ein optimaler Überwinterungsort ist hell und frostfrei und verfügt über ein Fenster. Achtung: Im beheizten Wohnzimmer ist es den meisten Pflanzen zu warm. Pflanzen sollten auch während des Winterschlafs gegossen werden, allerdings nur alle ein bis zwei Wochen, auch hier muss natürlich Staunässe vermieden werden.
Weitere Tipps und Tricks, wie Sie Garten oder Balkon mit heimischen Pflanzen, Wasserstellen und Rückzugsorten für Tiere gestalten können, finden Sie hier.