Tee und Co. als Pflanzendünger: So lassen sich Teereste weiterverwenden
Diese Zusammenfassung wurde mit KI erstellt und menschlich kontrolliert
Ob nach einem gestressten Tag oder einfach zur Entspannung: Mit einem Tee verbinden wir häufig das Innehalten im Alltag. Vom muntermachenden Schwarztee morgens über den belebenden grünen Tee am Nachmittag bis zum beruhigenden Kamillentee am Abend: Woche für Woche verwenden wir mehrere Teebeutel. Würden wir sie an einem Ort sammeln, würde sich schnell ein kleiner Teebeutelberg anhäufen. Doch lassen sich gebrauchte Teebeutel noch für die Pflanzenpflege nutzen?
Teebeutel für das Gießkannenwasser
Gebrauchter Teesatz kann als Zusatz im Gießwasser für Pflanzen verwendet werden. Ob und wie Pflanzen davon profitieren, hängt unter anderem von Pflanzenart, Teesorte und Dosierung ab. Je nach Teesorte kann Teesatz unterschiedlich eingesetzt werden: zum Beispiel als Zusatz im Gießwasser oder in kleinen Mengen im Pflanzsubstrat. Bitte prüfen Sie vorher, ob die jeweilige Pflanze diese Anwendung verträgt.
Verwenden Sie dafür am besten Tees, deren Beutel laut Produktangabe für diese Anwendung geeignet sind. Geeignet sein können zum Beispiel dmBio Tees aus kontrolliert biologischem Anbau – zertifiziert nach EU-Bio-Verordnung.
Für das DIY-Düngemittel einfach ein paar bereits verwendete Teebeutel für ein paar Stunden ins Gießkannenwasser hängen und danach die Pflanzen mit dem Tee-Wasser gießen.
Teesatz als Zusatz für torffreie Erde
Wenn Sie gebrauchte Teebeutel noch einmal für das Gießwasser verwenden, nutzen Sie den Teesatz ein weiteres Mal, bevor er entsorgt wird. So kann Teesatz eine ergänzende Möglichkeit für die Pflanzenpflege sein – auch bei Pflanzen in torffreier Erde.
Torffreie Erde enthält keinen Torf. Dadurch wird für diese Erde kein Torf aus Mooren abgebaut. Je nach Zusammensetzung kann torffreie Erde eine angepasste Düngung benötigen. Beachten Sie dazu die Hinweise auf der Verpackung der Erde und die Bedürfnisse Ihrer Pflanzen.
Wer torffreie Erde verwendet, verzichtet bei dieser Erde auf Torf aus Mooren. Moore sind wichtige Ökosysteme. Torf entsteht dort nur sehr langsam über lange Zeiträume.
Gut zu wissen
Moore speichern große Mengen Kohlenstoff. Werden Moore für die Gewinnung von Torf entwässert, kann gebundener Kohlenstoff freigesetzt werden. Doch warum war Torf in Pflanzenerde eigentlich so beliebt? Torf kann Nährstoffe aufnehmen, Wasser speichern und Erde auflockern. Bei torffreier Erde kann deshalb – je nach Produkt und Pflanze – eine angepasste Düngung sinnvoll sein. Dafür können organische Dünger verwendet werden, sofern diese zur jeweiligen Pflanzenart passen. Beachten Sie immer die Dosierhinweise des Herstellers.
Pflanzendünger so weit das Auge reicht
Es gibt noch zahlreiche weitere Möglichkeiten, wie wir unsere Pflanzen mit Hausmitteln ergänzend düngen können. Neben der Weiterverwendung von Teebeuteln kommen zum Beispiel auch Heilerde oder Kaffeesatz zum Einsatz. Auch der letzte Schluck alkoholfreies Bier kann stark verdünnt und nur gelegentlich ins Gießwasser gegeben werden – bitte vorher prüfen, ob die jeweilige Pflanze das verträgt. Kalkhaltige Eierschalen können – fein zerkleinert und sparsam dosiert – für Pflanzen geeignet sein, die kalkhaltige Erde bevorzugen.