Pension mit Herz: „Zu helfen ist doch menschlich, oder?“
In der Pension von Verena Stubenböck herrscht Chancengleichheit. Neben der Möglichkeit, im beruflichen oder privaten Rahmen für ein paar Nächte ein Zimmer zu mieten, bietet sie bedürftigen Menschen vergünstigtes Wohnen an – gegenseitige Unterstützung inklusive.
Übernachten in einer Tiroler Pension – klingt erst mal nicht ungewöhnlich. Dass manche Gäste jedoch zwanzig Jahre in ihrem Haus bleiben, liegt am besonderen Ansatz von Verena: Damit Menschen, die es im Leben schwerer hatten, sich ebenfalls eine nette, saubere Unterkunft leisten können, gestaltet sie die Preise einiger ihrer Wohnungen bewusst günstig. Manche überbrücken so eine Notsituation, andere finden – wie oben erwähnt – eine neue Heimat. „Wenn ich merke, dass es jemandem schlecht geht, schenke ich ihm ein offenes Ohr, lade ihn zum Essen ein, unterstütze ihn“, sagt die Leiterin des „bunten Hauses voller Lachen“.
Verena hat einen Teil ihrer Pension in einen Treffpunkt für „liebenswürdige Alkoholiker, Flüchtlinge und Menschen am Rand der Gesellschaft“ verwandelt, die dort ein Zuhause gefunden haben. Die Betreiberin unterstützt die Bewohner mit ihrer Wäsche, backt zum Geburtstag Kuchen und hilft ihnen, ihre Schuldenberge abzutragen. Heute ist sie in Rente, arbeitet aber weiter, um diesen Menschen auch weiterhin ein Zuhause bieten zu können.
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