Make Up Studio
Tools im Badezimmer

Mit den passenden Pinseln gelingt der Look im Handumdrehen

Auch Frauen können mit einer ordentlichen Werkzeugkiste aufwarten. Ihr Inhalt: Make-up-Pinsel.

Es gibt sie für die Lider, die Brauen, die Wangen, den Teint und die Lippen. Schminkpinsel existieren für quasi jede Gesichtszone und tatsächlich erfüllt jeder von ihnen seinen eigenen Zweck. Sie sind nicht nur etwas für Visagisten, auch im alltäglichen Leben erleichtern sie so einiges. Make-up-Pinsel helfen dabei, Foundation und Co. präzise, sauber und gleichmäßig aufzutragen. Und sind dabei auch viel hygienischer als die viel benutzten Schwämmchen und Applikatoren, die den Schminkprodukten oft beigefügt sind.

Da man die Schminkprodukte mit Make-up-Pinseln außerdem mit weniger Druck aufträgt, braucht man nicht nur eine deutlich geringere Menge des Produkts, das Ergebnis wirkt zudem nicht maskenhaft und insgesamt deutlich präziser. Und: Das Make-up lässt sich leichter verblenden und man hat den farbintensiven und oft cremigen Inhalt nicht an den Fingern kleben

Welcher Schminkpinsel welche Funktion hat, ist manchmal nicht ganz selbsterklärend, zum Beispiel gibt es Pinsel für flüssiges und für pudriges Make-up. Diese zu verwechseln wäre nicht optimal. Und wieder andere haben komische Namen, wie etwa Kabuki, benannt nach einer japanischen Theaterform.

Natur oder Kunst

Grundsätzlich unterscheidet man bei Make-up-Pinseln zwischen Naturhaar und synthetischen Haaren. In Sachen Materialaufnahme und Geschmeidigkeit sind beide mittlerweile hoch entwickelt und können in ihren jeweiligen Einsatzgebieten voll und ganz punkten. Viele innovative und nachhaltige Beautylabels bieten aus rein ethischen Gründen zunehmend oder sogar ausschließlich Make-up-Pinsel mit synthetischen Haaren an. Sie haben den Vorteil, dass sie hygienischer sind als die natürlichen und sich daher auch für Allergiker eignen. Außerdem fühlen sich die hochwertigen, mikrofeinen Kunsthaare, etwa bei den Schminkpinseln von ebelin professional, herrlich weich an. Dass sie vegan sind, muss man da nicht unbedingt dazusagen.

Welcher Make-up-Pinsel passt wofür?

Echthaarpinsel eignen sich besonders gut bei pudrigen Substanzen wie Lidschatten oder Rouge. Cremige Konsistenzen hingegen, wie bei Concealer oder Foundation, werden besser mit einem Kunsthaarpinsel aufgetragen. Der Synthetikpinsel behält länger seine Ausgangsform, hat eine glatte Oberfläche und verschluckt somit nicht unnötig Make-up.

Foundation: Foundation Pinsel sorgen für einen ebenmäßigen Teint und helfen dabei Übergänge zum Haaransatz zu verblenden.  Hier kommt es vor allem darauf an, wie fest der Pinsel gebunden ist. Zu fest kann bewirken, dass die Foundation auf der Haut hin- und hergeschoben wird- und zu weiche Pinsel schlucken möglicherweise unnötig viel Produkt.

Concealer-Pinsel: Mit dem Concealer-Pinsel können Augenschatten, Unreinheiten und Rötungen gezielt abgedeckt werden. Die Pinselhaare sind kompakt gebunden, um damit genau arbeiten zu können.

Puder-Pinsel: Die feinen Puderpigmente verteilt man am besten mit einem weichen Puderpinsel. Da Puder meist das Finish ist, sollte man mit dem Pinsel ganz sanft über das Gesicht gehen. Schließlich soll die Foundation fixiert werden und nicht vertuschen. Bei losem Puder wird der Pinsel vor dem Auftragen ein wenig abgeklopft, um nicht zu viel Produkt zu erwischen.

Rouge-Pinsel: Für eine natürliche aussehende Farbe im Gesicht sollte der Rougepinsel sehr weich sein. Je fester der Pinsel gebunden ist, desto intensiver wird Farbe aufgetragen. Ob rund oder leicht abgeschrägt, ist Geschmacksache, der runde Pinsel ist in der Regel noch feiner, der abgeschrägte ist perfekt, um mit Blush ein wenig zu konturieren.

Highlighter-Pinsel: Damit die Highlights auch an den richtigen Stellen gesetzt werden, sollte der Highlights-Pinsel nicht zu groß sein und spitz zulaufen- so kann das Produkt besonders präzise aufgetragen werden. Für weichere Betonungen eignet sich ein Fächerpinsel.

Contouring-Pinsel: Der ideale Contouring-Pinsel ist mittelfest gebunden, damit man gut konturieren kann, aber trotzdem keine harten Übergänge schafft. Mit der abgeschrägten Form lassen sich die Wangenknochen betonen und andere Stellen wie Nase oder Stirn schmaler beziehungsweise kleiner schminken.

Lidschatten-Pinsel: Gibt es unzählige, die je nach Augen-Make-up auch durchaus ihre Berechtigung haben. Für einen Alltagslook reichen allerdings zwei Pinsel aus. Idealerweise gibt es sie auch kombiniert in einem Produkt. Mit der festeren Seite wird der Lidschatten aufgetragen und mit der längeren, weicheren Seite können die Übergänge optimal verblendet werden.

Eyeliner-Pinsel: Je feiner und schmaler die Spitze des Eyeliner-Pinsels ist, desto einfacher erreicht man den Wimpernkranz und kann so einen präzisen Lidstrich ziehen.

Augenbrauen-Pinsel: Wer mit Augenbrauenpuder arbeitet, braucht auch einen passenden Pinsel. Flach abgeschrägt sollte er sein, um die Augenbrauen Tisch verdichten zu können. Die Spitze erlaubt besonders genaues Arbeiten.

Lippen-Pinsel: Mithilfe des Lippenpinsels kann man nicht nur die Farbe präzise auftragen, sie hält auch noch länger, da die Farbpigmente auch zwischen die feinen Lippenfalten kommen. Für einen genauen Auftrag sollte er fest gebunden sein.

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