Frau lacht und schaut auf ihr Handy, schwarz-weiß
Wie geht das eigentlich?

Wenn ich groß bin, möchte ich Influencer werden …

Es heißt: „In the future everybody will be world famous for fifteen minutes“. Und eines stimmt: Nie wollten so viele junge Menschen Influencer werden, einen Blog erstellen oder einen Vlog starten, wie heute.

Mittlerweile können wir uns Instagram und Youtube gar nicht mehr ohne sie vorstellen: Influencer sind auf allen Kanälen vertreten und wetteifern mit ihren Beiträgen um Fans, Follower und Likes. Die Perspektive klingt vielversprechend: Schließlich bekommt man als bekannter Vlogger oder Blogger ja viele Produkte einfach so geschenkt, wird auf tolle Events eingeladen und geht als Trendsetter in die Internet-Geschichte ein, oder? Wer will da nicht Influencer werden. Was den meisten nicht ganz klar ist: Hinter einem erfolgreichen Influencer-Dasein steckt jede Menge Arbeit – und meist auch ein gutes (und teures) Equipment von der richtigen Kamera bis zum Schnittprogramm. Als motivierter Newcomer sollte man aber unbedingt in diese Qualität investieren, denn auch im Internet gilt: Der erste Eindruck zählt! Wir zeigen, was Influencer-Newcomer ganz am Anfang ihrer Karriere wirklich brauchen und wie man sich bei dem breiten Angebot noch durchsetzen kann!

4 Tipps und Must-Haves für eine erfolgreiche Influencer-Karriere

1. Erst die Idee, dann das Vergnügen

Alles beginnt mit einer eigenständigen, guten Idee. Was will man zeigen? Wo liegen die eigenen Talente? Und wie kann mein Blog oder Vlog sich positionieren, heißen, wirken, ohne andere zu kopieren? Im Grunde geht es um Einzigartigkeit in einer Welt voller Individualisten – was einerseits wie ein Widerspruch klingt, sich aber tatsächlich nicht ausschließt. Denn, einen selbst gibt es nur ein Mal und wenn man etwas Bestimmtes zu sagen hat, wird es auch gehört – solange man authentisch bleibt und es einem wirklich um Inhalt und Qualität geht. Deshalb sollte man sich auch nicht zu sehr von anderen beeinflussen lassen und einen eigenen Stil entwickeln. Gleichzeitig sollte man sich überlegen, wen man überhaupt ansprechen möchte und wie man die Zielgruppe am besten erreicht. Tipp: Je „kleiner“ das Thema, desto besser. Beispielsweise im Fashion-Bereich nur über „Hüte“ und nicht über „Mode“ schreiben. Faustregel: Ist man mit Leidenschaft dahinter, gehen die Inhalte auch nicht unter. Ganz nach dem Motto: „Gutes setzt sich durch“.

2. Hallo Welt: die Reichweite

Diese „guten Inhalte“ müssen aber auch gesehen werden. Denn Influencer werden erst durch ihre Fans bekannt. Darum ist eine hohe Reichweite besonders wichtig. Man sollte darauf achten, auf vielen Kanälen gleichzeitig zu posten und die ersten Fans dazu auffordern, die Inhalte zu teilen. Glück und Posts sind schließlich das Einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt. Wichtig ist außerdem, Hashtags richtig einzusetzen. Dabei sollte man die maximalen 30 ausnutzen und im deutschsprachigen Bereich vorwiegend deutsche Hashtags setzen – denn sonst werden die Inhalte zwar international ausgespielt, aber nicht verstanden. Ein Trick von Profis für alle, die Influencer werden wollen: Der Feed (beispielsweise auf Instagram) sollte einem roten Faden haben oder einem gewissen Farbschema folgen, das sorgt für einen hohen Wiedererkennungswert. Man kann sich aber auch smarte Hilfe holen: Mit Bildbearbeitungs- Apps wie VSCO , UNUM oder Snapseed lässt sich ganz einfach ein moderner und konsistenter „Look and Feel“ gestalten. Und ganz wichtig: Nicht auf die Caption, also die Bildbeschreibung vergessen – sie sagt genauso viel aus, wie das Bild selbst.

Frau schaut auf ihr Hand und tippt, schwarz-weiß

3. Eine klare Positionierung

„If nobody hates it, nobody loves it“, heißt es. Jemand, der Influencer werden will, muss auch mit Gegenwind rechnen, denn nicht jeder teilt die eigenen Ansichten und das ist auch gut so. Also keine Scheu davor, zu polarisieren. Einzigartige Ideen und Persönlichkeit sind das wichtigste Asset eines Influencers und letztendlich das, worum es buchstäblich geht: Beeinflussen und eine eigenständige Meinung bilden. Eine starke und klare Positionierung ist dabei zentral und auch, nicht zu viel auf einmal zu wollen. Man muss nicht trendy, lustig, informativ und alles gleichzeitig sein … es reicht, wenn man eines davon richtig gut kann. Dabei sollte man vor allem auf das Feedback der Community hören. Die Selbstwahrnehmung ist meist doch noch einmal anders als die Außenwahrnehmung – und die Wahrheit liegt der Erfahrung nach sehr oft in der Mitte. Apropos Community: „Like-Gruppen“ beitreten oder selber eine gründen ist Pflicht! Was ist das? Immer öfter bilden sich auf Facebook oder Instagram Gruppen von Gleichgesinnten, die Influencer werden wollen. Sie pushen sich gegenseitig, teilen Inhalte, oder unterstützen einander mit einem „Shoutout“. Je breiter vernetzt man ist, desto mehr Reichweite generiert man. Grundsätzlich sollte man sich merken, selbst auf den Kanälen aktiv zu bleiben und regelmäßig andere Beiträge zu liken – what you get is what you give.

Frau schaut auf ihr Hand und tippt, schwarz-weiß

4. Know-How, Know-Where, Know-What

Es ist kein Geheimnis, dass das Bewegtbild dem reinen Foto-Feed auf Instagram und Facebook längst den Rang abgelaufen hat. Man sollte daher unbedingt auf eine gute Qualität seiner Videos und Live-Videos setzen. Dazu braucht man …

Unser Tipp: Ein guter Blog oder Vlog ist echt viel Arbeit. Darum sollte man sich fixe „Arbeitszeiten“ für Fotos, Texte und Beiträge reservieren und auch einen Redaktionsplan erstellen!

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