Die richtige Pflege ist das A und O, um brüchige Nägel zu vermeiden.
Wir fragen eine Expertin

Was Sie bei brüchigen Nägeln & weißen Flecken tun können

Wieso habe ich brüchige Nägel? Warum splittern sie? Was bedeuten die weißen Flecken? Was Nägel über Ihre Gesundheit aussagen – und wie Sie Ihre Hände herzeigbar pflegen.

Fingernägel dienen oft als Leinwand für Gefühle und Stimmungen. Im Winter spielen wir mit Nagellack in gedeckten Farbtönen und Glitzer, im Sommer werden die Nägel bunter. Ob knallrot, rosa oder tiefschwarz – Nagellack macht einen Look erst komplett. Und egal ob Sommer oder Winter: Nagellack muss lange halten. Gerade unsere Hände verraten viel über uns und auch „nackte“ Nägel haben etwas zu sagen.

Das bestätigt auch dm Qualitätstrainerin Isabella Elender: „An den Nägeln kann ich erkennen, ob ein Nährstoffmangel vorliegt oder sie falsch gepflegt werden.“ Die genaue Diagnose muss zwar immer ein Arzt stellen, doch wer genau hinsieht, dem geben die Nägel schon einen ersten Fingerzeig.

Was tun bei brüchigen Nägeln?

Besonders empfehlenswert sind Nahrungsmittel, die viel Silizium, Biotin, Kalzium und Zink enthalten, etwa Hirse, Linsen und Hafer. Unterstützend wirken können Nahrungsergänzungsmittel wie Silicea, Kalzium oder Zink. In Kombination mit der richtigen Ernährung kann man mit diesen Tipps spröde Fingernägel in den Griff bekommen:

  • waschen mit milder Seife und lauwarmem Wasser, mit kaltem Wasser nachspülen
  • Hände immer gut abtrocknen
  • nach jedem Waschen eine Handcreme benutzen
  • im Sommer mit Sonnenschutzcreme eincremen
  • einmal pro Woche Intensivpflege mit Handpeeling und einer Handpackung
  • mit Gummihandschuhen vor Reinigungsmitteln schützen
  • kalte Hände vermeiden, denn die verminderte Durchblutung führt zu Nährstoffmangel und zum Austrocknen der Haut

Was sagen spröde Nägel oder Rillen aus?

Brüchige oder splitternde Nägel

Bei Fehlernährung, Stoffwechselstörungen oder auch Stress verlangsamt sich das Nagelwachstum, die Nägel werden brüchig. Die Einnahme von Silizium kann sie von innen stärken. Von außen hilft ein pflegender Klarlack und beim Putzen empfiehlt die Expertin unbedingt Handschuhe zu tragen.

Weiche Fingernägel

Daran können häufige Behandlungen mit Geltechnik oder Kunstnägel sowie Geschirrspülen ohne Handschuhe schuld sein. Zur Behandlung verwendet man einmal pro Woche Nagelhärter und zwei- bis dreimal täglich Handcreme.

Weiße Flecken

Bereits leichte Stöße oder eine falsch angewandte Maniküre können die Nagelwurzel schädigen. Durch diese Verhornungsstörung bilden sich weiße Flecken, die aber von selbst wieder rauswachsen.

Gerillte Nägel

Die möglichen Ursachen für Längsrillen reichen von Verletzungen bis hin zu Mangelerscheinungen. Auch die Gene, das Alter oder eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme spielen eine Rolle. Rillenfüller und Polierfeilen schaffen Abhilfe.

Gelb verfärbte Nägel

Wer auf den schützenden Unterlack vor dem Farblack verzichtet, muss mit gelben Verfärbungen rechnen. Das gilt vor allem für dunkle Nagellacke: Diese enthalten besonders viele Farbpigmente, die sich auf der ungeschützten Nagelplatte ohne Basecoat einlagern können.

 

Unser Tipp

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