Naturkosmetik bei dm: Fragen und Antworten
Naturkosmetik ist heute in vielen Produktkategorien erhältlich – von Shampoo über Gesichtspflege bis Make-up. Wer wissen möchte, ob zertifizierte Naturkosmetik eine passende Alternative für die eigene Pflegeroutine ist, findet hier Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Inhaltsverzeichnis
- Naturkosmetik bei dm: Die wichtigsten Fragen & Antworten
- Warum eigentlich Naturkosmetik von dm?
- Welche Anforderungen gelten für zertifizierte Naturkosmetik?
- Kann Naturkosmetik-Make-up von dm so viel wie konventionelle Produkte?
- Wie lange hält Naturkosmetik?
- 3 Tipps für die Umstellung auf Naturkosmetik
- Geben Sie sich Zeit
- Schritt für Schritt
- Vorsicht bei empfindlicher Haut
- Naturkosmetik: Diese Produkte und mehr finden Sie bei dm
Viele Menschen haben lange Zeit Kosmetik verwendet, ohne sich genauer mit den Inhaltsstoffen zu beschäftigen. Mittlerweile achten viele Kundinnen und Kunden bewusster auf die Angaben auf Verpackungen und Produktseiten. In einer dm Umfrage gaben etwa 89 Prozent der User an, keine hormonell wirksamen Inhaltsstoffe in ihren Produkten verwenden zu wollen. 84 Prozent gaben an, bestimmte Inhaltsstoffe wie Silikone, Parabene oder Paraffine vermeiden zu wollen.
Die Zeiten, in denen Naturkosmetik ein Nischenprodukt war, sind längst vorbei. Die Hersteller haben auf die Nachfrage reagiert: Ob Lippenstift, Shampoo oder Sonnenpflege – inzwischen gibt es bei dm für viele Beautyprodukte Alternativen aus dem zertifizierten Naturkosmetik-Sortiment. Je nach Produkt enthalten diese pflegende Inhaltsstoffe und Rezepturen, die nach bestimmten Naturkosmetikstandards entwickelt wurden. Prüfen Sie die Inhaltsstoffangaben und die Eignung für Ihren Hauttyp.
Wichtig: Auch pflanzliche Extrakte, Duftstoffe oder ätherische Öle können bei manchen Menschen Reaktionen auslösen. Wenn Sie empfindliche oder allergische Haut haben, testen Sie neue Produkte zunächst an einer kleinen Hautstelle oder lassen Sie sich dermatologisch beraten.
So mancher Mythos um Naturkosmetik hält sich trotzdem noch hartnäckig. „Wir erleben oft, dass Kundinnen, die bisher nur konventionelle Kosmetik verwendet haben, skeptisch sind, was Wirkung und Haltbarkeit der Naturkosmetik betrifft. Aber nach dem Ausprobieren sind sie positiv überrascht, wie gut die Produkte für sie funktionieren“, sagt Daniela Hinkel vom Produktmanagement alverde bei dm.
Naturkosmetik bei dm: Die wichtigsten Fragen & Antworten
Warum eigentlich Naturkosmetik von dm?
Es gibt gute Gründe dafür, zertifizierte Naturkosmetik von dm auszuprobieren. Zertifizierte Naturkosmetik richtet sich nach den Vorgaben des jeweiligen Standards, zum Beispiel NATRUE oder COSMOS. Diese Standards beschränken unter anderem bestimmte synthetische Farb-, Duft- und Konservierungsstoffe sowie Silikone, Paraffine und erdölbasierte Inhaltsstoffe.
Zertifizierte Naturkosmetik verwendet je nach Standard überwiegend Inhaltsstoffe natürlichen Ursprungs und legt fest, welche Stoffe zugelassen oder ausgeschlossen sind. Wie gut ein Produkt vertragen wird, hängt jedoch immer vom Hauttyp und von der jeweiligen Rezeptur ab.
Viele Naturkosmetikprodukte sind auf Pflege und Unterstützung der Hautbarriere ausgerichtet. Wer schon öfter mit gereizter Haut zu kämpfen hatte, findet in der Naturkosmetik vielleicht eher den passenden Pflegepartner. Konservierungsstoffe verhindern das Wachstum von Mikroorganismen. Je nach Inhaltsstoff und Hauttyp können einzelne Konservierungsstoffe bei empfindlicher Haut Irritationen auslösen.
Viele Naturkosmetikstandards machen Vorgaben zur Auswahl der Rohstoffe und zu bestimmten Herstellungsverfahren. Achten Sie auf anerkannte Siegel wie NATRUE oder COSMOS und die Angaben auf der Produktseite. Bei zertifizierter Naturkosmetik gelten je nach Siegel bestimmte Anforderungen an Inhaltsstoffe, Rohstoffauswahl und Herstellungsverfahren. Viele Produkte sind außerdem vegan. Informationen zu zusätzlichen Siegelanforderungen finden Sie beim jeweiligen Naturkosmetikstandard.
Welche Anforderungen gelten für zertifizierte Naturkosmetik?
Bei zertifizierter Naturkosmetik gelten die Kriterien des jeweiligen Siegels für Inhaltsstoffe und Herstellungsverfahren. Je nach Zertifizierungsstandard können pflanzliche Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau oder kontrolliert biologischer Wildsammlung eingesetzt werden.
Bei Produkten mit Bio-Auslobung gelten je nach Siegel konkrete Mindestanteile für Inhaltsstoffe aus biologischer Produktion. Maßgeblich sind die Kriterien des jeweiligen Siegels, zum Beispiel COSMOS Organic. Eine gute Orientierung geben Naturkosmetik-Gütesiegel wie NATRUE, BDIH oder COSMOS.
Als Grundstoffe dienen beispielsweise Wasser oder Wachse. Zu den pflegenden Inhaltsstoffen zählen etwa Pflanzenöle wie Mandelöl oder Olivenöl oder Kräuterextrakte wie Rosen- oder Kamillenextrakt. Diese werden mithilfe von nach dem jeweiligen Naturkosmetikstandard zugelassenen Lösemitteln gewonnen.
Zertifizierte Naturkosmetik beschränkt die Auswahl der zugelassenen Konservierungsstoffe und Verarbeitungsmittel nach den Kriterien des jeweiligen Standards. Auch die zugelassenen Verarbeitungsverfahren sind in Naturkosmetikstandards geregelt.
Kann Naturkosmetik-Make-up von dm so viel wie konventionelle Produkte?
In vielen Produktkategorien gibt es inzwischen zertifizierte Naturkosmetik-Alternativen. „Mittlerweile gibt es in nahezu allen Bereichen sehr gute Alternativen zu den konventionellen Produkten“, sagt dm Expertin Daniela Hinkel.
„Selbst Trends wie Metallic-Effekte können mit den neuen Produkten wunderbar mitgemacht werden.“ Je nach Produkt können Farben und Effekte zum Beispiel durch pflanzliche Farbstoffe, Cellulose oder mineralische Pigmente wie Eisenoxide erzielt werden. Auch für Produktkategorien wie Nagellacke gibt es Alternativen im Naturkosmetik-Sortiment. Einige Rezepturen basieren beispielsweise auf Shellac, einem Harz tierischen Ursprungs.
Wie lange hält Naturkosmetik?
Da zertifizierte Naturkosmetik nur bestimmte, nach Standard zugelassene Konservierungsstoffe verwenden darf, hängt die Haltbarkeit stark vom jeweiligen Produkt, der Rezeptur und der Verpackung ab. Damit die Produkte lange haltbar bleiben, können je nach Rezeptur konservierend wirkende Inhaltsstoffe, geeignete Herstellungsverfahren und passende Verpackungen eingesetzt werden.
„Je nach Rezeptur können ätherische Öle oder andere zugelassene Inhaltsstoffe zur Stabilität des Produkts beitragen. Auch Verpackungen können helfen, das Produkt vor Verunreinigungen zu schützen“, sagt Daniela Hinkel.
Die Haltbarkeit hängt vom jeweiligen Produkt ab. Beachten Sie daher Mindesthaltbarkeitsdatum und PAO-Symbol auf der Verpackung. Um die Lebensdauer der Produkte zu unterstützen, sollten Sie die Packungen immer erst unmittelbar vor dem Gebrauch öffnen, sie nach jeder Anwendung wieder sorgfältig verschließen und am besten kühl, trocken und dunkel aufbewahren.
Durch Temperaturschwankungen können sich bei Naturkosmetik einzelne Bestandteile voneinander absetzen. Bei einer Creme kann sich beispielsweise eine ölige Schicht auf der Oberfläche bilden. Wenn Mindesthaltbarkeitsdatum und Geruch, Farbe und Konsistenz unauffällig sind, kann ein leicht getrenntes Produkt nach Herstellerangabe vorsichtig geschüttelt oder umgerührt werden.
Wie bei allen Kosmetikprodukten gilt: Verwenden Sie ein Produkt nicht mehr, sobald es sich deutlich in Aussehen, Farbe, Geruch oder Konsistenz verändert.
3 Tipps für die Umstellung auf Naturkosmetik
Die Haut kann Zeit brauchen, um sich an neue Pflegeprodukte zu gewöhnen. Beobachten Sie, wie Ihre Haut reagiert, und stellen Sie Ihre Routine bei Bedarf schrittweise um.
1. Geben Sie sich Zeit
Die Haut braucht im Allgemeinen rund einen Monat, um sich vollständig zu erneuern. Wer von konventioneller Kosmetik auf zertifizierte Naturkosmetik umsteigen möchte, sollte sich auf eine Übergangsphase einstellen. Rötungen und Pickel können auftreten. Denn Haut und Haare müssen sich erst an die neuen Rezepturen gewöhnen. Die Devise lautet: Zeit geben.
2. Schritt für Schritt
Die Dermatologin Verena Beck rät dazu, zuerst an zwei aufeinanderfolgenden Tagen das Produkt testweise in der Armbeuge aufzutragen. „So lässt sich herausfinden, wie die Haut darauf reagiert“, sagt die Medizinerin. Die meisten Menschen haben ihr zufolge ein verlässliches Gespür dafür, was der eigenen Haut guttut. Wenn die neue Pflege an der Teststelle gut vertragen wurde, versorgt man in der Folge am besten eine Körperregion nach der anderen mit zertifizierten Naturkosmetikprodukten.
3. Vorsicht bei empfindlicher Haut
Zertifizierte Naturkosmetik richtet sich nach den Vorgaben des jeweiligen Standards. Je nach Produkt können zugelassene Konservierungsstoffe oder konservierend wirkende Inhaltsstoffe enthalten sein. Manche Naturkosmetikprodukte enthalten ätherische Öle, die bei empfindlicher Haut Reaktionen auslösen können.
„Wer zu Allergien oder Ekzemen neigt, könnte eine Kontaktallergie entwickeln, wenn bestimmte Inhaltsstoffe direkt auf die Haut kommen“, sagt Hautärztin Beck. Sie empfiehlt Personen mit empfindlicher Haut, genau auf die Inhaltsstoffe zu achten und den Umstieg auf Naturkosmetik hautärztlich abklären zu lassen. Eine Hautanalyse kann dabei helfen, geeignete Produkte zu finden.
Naturkosmetik: Diese Produkte und mehr finden Sie bei dm
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