Sie haben gedacht, nach der Morgenübelkeit (oder anderen Beschwerden in der Schwangerschaft) geht es nur noch bergauf? Und nun bringt Sie fürchterliches Sodbrennen um die Nachtruhe? Damit sind Sie in der Schwangerschaft nicht allein. Jede zweite Schwangere leidet unter dem unangenehmen, brennenden Schmerz in der Magengegend. Grund dafür ist das Hormon Progesteron, das die Muskeln lockert und verhindern soll, dass sich die Gebärmutter unerwünscht zusammenzieht. Leider erschlaffen dank des Progesterons auch andere Muskeln im Körper. Häufig trifft das den Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre. Besonders in der letzten Phase der Schwangerschaft drückt das Baby nun noch von unten gegen die Magengegend und macht es umso unangenehmer.

Was essen gegen Sodbrennen in der Schwangerschaft?

Ungemein hilfreich ist es zunächst, die Essgewohnheiten anzupassen. Statt drei großer Mahlzeiten genießen Sie in Zukunft mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt. Anschließend legen Sie sich nicht hin, sondern bleiben in Bewegung. Wenn Sie das Sodbrennen besonders in der Nacht piesackt, legen Sie sich nur noch mit leicht erhöhtem Oberkörper schlafen und essen zwei Stunden vor dem Zubettgehen nichts mehr. Achtung: Koffein, Fettiges und Süßes sowie Zitrusfrüchte sind tabu!

Gegen akuten Reflux helfen diese SOS-Tipps: